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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


5. Mai 2011

Die Spargelzeit beginnt!

Spargel enthält vor allem die Vitamine A, C und E sowie mehrere B-Vitamine, z.B. auch Folsäure. Bereits eine normale Portion täglich liefert wesentliche Teile unseres täglichen Bedarfs an diesen Vitaminen.

Außerdem begünstigen die verschiedenen Ballaststoffe im Spargel gesunde Schleimhäute und haben einen positiven Effekt auf die Darmträgheit.

Die im Spargel enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe: Glykoside, Flavone und Saponine wirken gesundheitsförderlich auf den Körper. Vor allem die Saponine sind hervorragend zum Entgiften und Ausschwemmen von Schadstoffen, z. B. Schwermetallen geeignet.

Die im Spargel enthaltene Aminosäure Asparagin spielt im Harnstoffzyklus eine wichtige Rolle und wirkt harntreibend. Deshalb wird Spargel gern gegessen, um die Nierentätigkeit anzuregen. Bei chronischen Harnwegsinfektionen oder einer Reizblase kann Spargel Wunder wirken. Nur chronisch Nierenkranke sollten sich beim Verzehr größerer Mengen von Spargel zurückhalten, da er die Nieren zusätzlich reizen kann.

Auch Frauen mit Kinderwunsch können und sollten Spargel genießen. Denken Sie aber daran, dass Sie sich so abwechslungsreich wie möglich ernähren. Essen Sie also neben Spargel auch andere Gemüsesorten.

Guten Appetit!

Mehr zum Thema Gesunde Ernährung erfahren Sie auch in Ihrem planBaby Handbuch.

26. Januar 2011

Folsäurekiller Grüner Tee

Viele Frauen trinken gerne grünen Tee. Grüner Tee hat keine eisenbezogenen Nebenwirkungen. Es gibt auch keine Risikogruppen, die den Tee nicht trinken sollten, wie das z.B. bei schwarzem Tee der Fall ist. Schwarztee bremst bekanntlich die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung. Das gilt für den grünen Tee nicht. Im Gegenteil: Da er viel Vitamin C enthält, fördert er sogar die Eisen-Aufnahme.

Allerdings steigt bei Schwangeren, die täglich mehr als 4 Tassen grünen Tee trinken, das Risiko für Fehlbildungen, Fehl- und Frühgeburten. Dies liegt offenbar daran, dass die Inhaltsstoffe die Aufnahme von Folsäure hemmen.

Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sollte auch bei bestehendem Kinderwunsch nicht so viel grüner Tee getrunken werden, da grüner Tee ein Folsäurekiller ist.

Trinken Sie daher nicht mehr als 2 Tassen grünen Tee pro Tag.

12. November 2010

Stärken Sie Ihr Immunsystem und bleiben Sie auch im kalten November gesund

Erkälten Sie sich häufiger? Dann sollten Sie gerade jetzt – in der kalten Jahreszeit – Ihr Immunsystem stärken.

+ Treiben Sie regelmäßig Sport
+ Gehen Sie in die Sauna
+ Auch Wechselduschen hat einen positiven Einfluss auf Ihre Abwehrkräfte
+ Versorgen Sie sich ausreichend mit Vitaminen (insbesondere Vitamin C) am besten durch frische Kost
+ Meiden Sie den Kontakt mit erkrankten Menschen und vermeiden Sie den Aufenthalt in der Kälte und Zugluft
+ Tragen Sie der Witterung angepasste Bekleidung

Hat es Sie nun doch erwischt, können Sie durch richtiges Verhalten dazu beitragen, dass sich die Erkrankung nicht so schnell weiter verbreitet. Sie sollten in ein Taschentuch hinein niesen und husten, sich regelmäßig die Hände waschen und häufig benutze Oberflächen wie Toilettenspülungen, Computertastaturen oder Türgriffe sauber halten.

Wenn Sie eine Schwangerschaft nicht ausschließen können, sollten Sie bei einer Erkältung auf Medikamente verzichten. Denn gerade in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft ist der Fötus sehr anfällig gegenüber inneren und äußeren Einflüssen. Versuchen Sie dann am besten bewährte Hausmittel (z.B. Zwiebelsaft, Inhalieren mit Salz, Heiße Hühnersuppe, Quark- oder Kartoffelwickel).

5. August 2010

Fruchtbarkeitspille für den Mann?

Abgesehen vom Alter des Mannes können diverse Faktoren einen negativen Einfluss auf die Qualität des Samens nehmen. Neben Stress, Alkohol und Nikotin zählen heute die ansteigende Umweltöstrogenbelastung und eine erhöhte Ozonbelastung zu den Faktoren, welche möglicherweise einen Rückgang der Samenqualität verursachen. Eine Pilotstudie am Wiener AKH untersuchte eine neue Option zur therapeutischen Einflussnahme auf die Spermienqualität bei unerfülltem Kinderwunsch. Mit Hilfe einer Kombination verschiedener Mikronährstoffe wurden männliche Patienten mit eingeschränktem Spermiogramm und zweijährigem Kinderwunsch getestet.

Bei 21 von 82 Probanden konnte ein Normalbefund erzielt werden. Bisher sind in der Studie 14 Schwangerschaften bekannt. Diese Ergebnisse bestärken die Annahme, dass die Kombination der in der Literatur beschriebenen Einzelsubstanzen signifikant besser wirkt, als die Summe der Wirkungen in singulärer Verabreichung.

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wurde so das Kombinationspräparat PROfertil zur Unterstützung der männlichen Fruchtbarkeit entwickelt.

Weiteres können Sie unter profertil.at erfahren.