18. Februar 2010
Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, die anfallsartig eine Verengung der Atemwege hervorruft. Dadurch wird besonders das Ausatmen erschwert. Dauer und Schweregrad eines Asthmaanfalls können variieren. In schlimmen aber sehr seltenen Fällen kann ein Anfall jedoch auch lebensbedrohlich sein.
Besonders Frauen neigen dazu, bei Beginn einer Schwangerschaft ihre Medikamente abzusetzen, auf Grund der Befürchtung ihr ungeborenes Kind könnte geschädigt werden. Doch wie gefährlich sind Asthmamedikamente für eine Schwangerschaft wirklich?
Fast alle Medikamente, die gegen Asthma eingesetzt werden, werden als unbedenklich betrachtet. Jedoch sollte eine schwangere Asthmatikerin durch einen Facharzt überwacht werden, um eine Optimierung der Krankheitsbehandlung zu erreichen. Weiterhin würden unbehandelte Asthmaanfälle das ungeborene Kind durchaus stärker schädigen, da sie nicht nur für die Frau selbst, sondern auch für das ungeborene Kind gefährlich sind. Bei jedem Anfall sinkt der Sauerstoffgehalt des Blutes, worauf das werdende Kind sehr empfindlich reagiert. Sauerstoffmangel kann zu Schwangerschaftskomplikationen, zu einer verzögerten kindlichen Entwicklung und zu Fehlbildungen führen.
7. Februar 2010
Der erste Tag des Zyklus wird mit dem 1. Tag der Regelblutung gleichgesetzt. Die Blutung dauert normalerweise 4 bis 5 Tage. Danach beginnt ein neuer Aufbauprozess, eine Eizelle wird von einem der beiden Eierstöcke ausgestoßen und wandert langsam Richtung “Ausgang”. In der Phase des Eisprungs ist die Eizelle befruchtungsfähig und zwar für etwa 1 Tag. Wird die Eizelle nicht befruchtet, beginnt der Abbauprozess.
Frau kann aber schwanger werden, auch wenn sie am Tag ihres Eisprungs keinen Geschlechtsverkehr hat. Schon 4 Tage vorher und einen Tag nachher birgt Sex die Möglichkeit der Empfängnis. Und weil der Zyklus individuell unterschiedlich sein kann, d.h. der Eisprung nicht immer am gleichen Tag stattfindet, ist die fruchtbare Zeit wohl eher auf ungefähr 9-10 Tage anzusetzen. Die Chance schwanger zu werden, liegt dann bei ca. 15-20%.
Daher sollten Sie häufig und in regelmäßigen Abständen Sex in der fruchtbaren Zeit, das heißt zwischen dem 4. und 15. Tag nach dem Ende der Monatsblutung, haben.
Statistiken zeigen, dass bei 37% aller Paare, die sich ein Kind wünschen, die Frau bereits während des ersten Zyklus – nach dem Absetzen der Verhütung – schwanger wird. Nach drei Zyklen sind 68% der Frauen schwanger, 92% nach zwölf Monaten. Ca. 10% brauchen länger wobei hier Fertilitätsstörungen zu vermuten sind.
29. Januar 2010
Wenn eine Frau schwanger werden will und es nicht klappt, kann es auch an einer zu fettarmen Ernährung liegen. Ein Studie aus den Usa mit über 18000 Frauen fand heraus, dass der Eintritt einer Schwangerschaft bei jenen Frauen deutlich verringert war, die sich sehr fettarm ernähren, da das Risiko für Ovulationsschwierigkeiten steigt.
Die Ernährung einer Frau bzw einer Schwangeren hat einen massiven Einfluss auf die Entwicklung des Fetus und das Gewicht. Es kann ebenso zu Entwicklungs-und Wachstumsstörungen im Mutterleib kommen. Außerdem gefährdet die Frau auch die eigene Gesundheit durch falsche Ernährung. Deshalb raten Ärzte Frauen, die Fertilitätsprobleme vermuten, die fettarmen Diäten einzustellen.
Für Frauen und Männer mit Kinderwunsch ist es besonders wichtig, dass die Ernährung ausgewogen, abwechslungsreich und vielseitig ist.
Machen Sie hier Ihren Ernährungscheck.
23. Dezember 2009
Eine Insemination ist das künstliche Einbringen des männlichen Samens in den Genitaltrakt der Frau durch einen dünnen beweglichen Katheter.
Unterschieden wird hierbei in verschiedene Formen dieser Therapie:
1. Kappeninsemination
Bei der Kappeninsemination werden die Spermien mit einer speziellen Kappe direkt vor dem Muttermund platziert, wobei die Spermien nach der Verflüssigung des Ejakulats in die Kappe gegeben werden, welche durch Erzeugung eines Unterdrucks an der Gebärmutter fixiert wird. Nach 1-2 Stunden wird die Kappe von der Frau selbständig entfernt.
2. Intrauterine lnsemination (IUI)
Die Spermien werden bei dieser Technik mit einem flexiblen Katheter direkt in die Gebärmutter eingespritzt. Dieser Vorgang ist kaum zu spüren. Der IUI wird meist mit einer Hormonbehandlung kombiniert.
3. Intratubare Insemination (ITI)
Bei dieser Methode werden die Spermien direkt in den Eileiter eingespritzt, damit sie einen kürzeren Weg zur Eizelle zurücklegen müssen. Die ITI gilt als Alternative zur IUI, bei einer geringen Anzahl von Spermien.
Bei einer Insemination spricht man nicht von einer künstlichen Befruchtung, sondern von einer assistierten Befruchtung. Inseminationen werden von gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland nur bei verheirateten Frauen bezuschusst.
2. Dezember 2009
Auch wenn die verschiedenen Möglichkeiten einer Kinderwunschbehandlung ohne jeden Zweifel einen großen therapeutischen Fortschritt darstellen, sind auch Risiken damit verbunden, über die sich Mann und Frau schon vor Beginn der Behandlung im Klaren sein sollten.
Bei Schwangerschaften nach einer Kinderwunschbehandlung findet sich eine erhöhte Rate an unterschiedlichen Komplikationen. Diese sind häufig auf den hohen Anteil von Mehrlingsschwangerschaften zurückzuführen.
Zu den möglichen Komplikationen zählen aber auch:
- die Fehlgeburt (Die Fehlgeburtenrate beträgt nach einer Kinderwunschbehandlung ca. 20 bis 25 Prozent)
- die Zwillings- und Drillingsgeburten und ein dadurch erhöhtes Frühgeburtsrisiko
- die Fehlbildungen
- die Eileiterschwangerschaft
- die hormonelle Stimulation kann zu einer deutlichen Überfunktion der Eierstöcke führen
(Ovarielles Hyperstimulationssyndrom)
- und sicher in vielen Fällen große psychische Belastungen durch die Maßnahmen selbst oder durch auftretende Komplikationen und Misserfolge der Behandlung
Doch auch Hormonbehandlungen können manchmal ernste Nebenwirkungen haben. Falls Sie eine Hormonbehandlung in Erwägung ziehen, sollten Sie sich gegebenenfalls durch einen Psychologen bzw. Psychotherapeuten begleitend beraten lassen.
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