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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


25. September 2010

Chemikalien

Wie im Fachblatt Human Reproduction veröffentlicht, fanden dänische und kalifornische Wissenschaftler heraus, dass sich Chemikalien, wie sie unter anderem in Verpackungen für Lebensmittel verwendet werden, unfruchtbar machen könnten.

Insgesamt wurden 1240 Frauen in einem frühen Schwangerschaftsstadium Blut abgenommen und auf verschiedene Chemikalien untersucht (Konzentration der sogenannten Perfluoroktansäure oder Perfluoroktansulfonsäure). Je nach Konzentration der Chemikalien im Blut wurden die Schwangeren in vier Gruppen geteilt und gefragt, wie lange es gedauert habe, bis sie schwanger wurden. Frauen mit einem besonders hohen Gehalt an den Chemikalien haben deutlich länger gebraucht schwanger zu werden. Bis zu zweimal häufiger wurden Frauen mit hoher PFOA- oder PFOS-Konzentration als unfruchtbar eingestuft. Das führen die Wissenschaftler auf eine Störung des Hormonhaushaltes zurück der durch die genannten Stoffe ausgelöst werden könnte.

Es gibt zwar wenig sichere Erkenntnisse über Chemikalien im Beruf und im Haushalt und deren Einfluss auf die Fruchtbarkeit aber es zeigt sich, dass einige Chemikalien Einfluss auf den Hormonhaushalt des Körpers haben.

Bei akutem Kinderwunsch sollten Sie daher zumindest im Haushalt den regelmäßigen Umgang mit Chemikalien (Lacke, Kleber, Insekten- und Holzschutzmittel) meiden.

Mehr dazu erfahren Sie auch in Ihrem planBaby-Handbuch.

12. Juni 2010

Mumps und Kinderwunsch

Mumps ist eine weltweit verbreitete, hoch ansteckende Kinderkrankheit, die durch den Virus Paramyxo ausgelöst wird.

Es gibt jedoch auch für Jugendliche und Erwachsene ein Erkrankungsrisiko.

Symptome für eine Erkrankung an Mumps sind zunächst unspezifische Krankheitszeichen wie Abgeschlagenheit und erhöhte Körpertemperatur, gefolgt vom Anschwellen der Ohrspeicheldrüsen, geschwollenen Wangen sowie Schmerzen beim Kauen.

Wenn ein Mann als Erwachsener oder als Kind an Mumps erkrankt ist, sollte der behandelnde Arzt immer informiert werden, da die Erkrankung im schlimmsten Fall zu einer Hodenentzündung oder zu einer Beeinträchtigung der Beweglichkeit und Bildung der Samenzellen führen kann.

Erkrankt eine werdende Mutter innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate an Mumps, so ist das Fehlgeburtsrisiko erhöht. Eine überstandene Mumpserkrankung bedeutet normalerweise lebenslang Immunität gegen den Erreger. Auch Zweitinfektionen können vorkommen, sind aber relativ selten.
Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Impfungen bei Kinderwunsch.

2. Juni 2010

Diphtherie und Kinderwunsch

Wenn Sie sich ein Kind wünschen, sollten Sie mindestens drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft Ihren Impfpass überprüfen lassen und fehlende Impfungen noch rechtzeitig nachholen, denn während einer Schwangerschaft besteht die Gefahr, das Viren und Bakterien von der Mutter über die Plazenta auf das ungeborene Kind übergehen und somit das Kind schädigen.

Zu den wichtigesten Impfungen gehören Mumps, Masern und Röteln, Windpocken, Keuchhusten, aber auch Tetanus und Diphterie.
Diptherie ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Speicheltröpfchen aber auch durch Schmierinfektion übertragen wird.
Nur ca. 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland haben einen ausreichenden Immunschutz.
Symptome für eine Erkrankung an Diphterie sind zum Beispiel Halsschmerzen, Fieber, Schluckbeschwerden und Lymphknotenschwellung.
Bei schweren Krankheitsverläufen kann es zu Herzmuskelschäden und zu Nervenlähmungen kommen.
Kommt es während einer Schwangerschaft zu einer Erkrankung mit Diphterie, kann dieses zu Fehlbildungen beim Neugeborenen führen.

Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Kind.

26. Mai 2010

Keuchhusten und Kinderwunsch

Keuchhusten (Pertussis) ist eine durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöste und hoch ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die in der Regel mehrere Wochen bis Monate andauert. Sie ist gekennzeichnet durch quälende Hustenattacken. Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind die Symptome häufig untypisch, da es unauffälliger Husten, wie z. B. bei einer Erkältung sein kann, so dass die Diagnose oftmals erschwert ist.

Besonders gefährlich kann die Erkrankung im frühen Säuglingsalter werden, da die Säuglinge keinen ausreichenden Immunschutz besitzen und in diesem Alter meist kein typischer Husten auftritt. So kann dieses zu lebensbedrohlichen Atemstillständen führen.
Die Hauptgefahr besteht in der Infektion von Neugeborenen und Säuglingen. Aus diesem Grund ist es für Frauen mit Kinderwunsch besonders wichtig ihren Immunstatus in Bezug auf Keuchhusten überprüfen zu lassen. Neben der Schwangeren oder Mutter sollten auch Personen, die einen engen Kontakt zum Säugling haben, ihren Immunschutz überprüfen lassen.
Bei schwangeren Frauen kann durch die heftigen Hustenstöße eine Fehlgeburt ausgelöst werden.
Weder eine Erkrankung noch die Impfung als solche hinterlassen eine lebenslange Immunität, was zur Folge haben kann, dass erkrankte Erwachsene die Säuglinge anstecken, die noch keinen Impfschutz haben.

Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch eine Impfung.

22. April 2010

Radfahren kann die Fruchtbarkeit der Männer beeinflussen

Radfahren ist eine der beliebtesten Sportarten in Deutschland. Nichts desto trotz sollte man sich aber auch über die Gefahren, die das Radfahren mit sich bringt, im Klaren sein.

Langes Radfahren und falsche Sattel können bei Männern zu Problemen, wie Taubheitsgefühl im Unterleib, Erektionsstörung und Fertilitätsstörungen führen. Aber der Körper sendet Warnsignale, die der Mann aber meistens negiert.

Der Münchner Urologe Stefan Staudte gibt folgende Empfehlungen (wer entsprechende Symptome bemerkt):

1. Häufig die Sitzposition wechseln.
2. Wahl eines für die individuelle Anatomie passenden Sattels.
3. Stoßabsorbierende Elemente (gefederte Sattelstütze, Federgabel usw.) einbauen.
4. Geeignete Bekleidung.
5. Änderung der Körpergeometrie auf dem Fahrrad.

Mehr dazu finden Sie in unserem planBaby-Programm .