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- Wenn Paar Eltern werden wollen - Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


19. August 2009

Herpes simplex

Unter Herpes versteht man eine Virusinfektion, die durch Herpes-simplex-Viren hervorgerufen wird. Die meisten Infektionen treten im Gesicht oder im Genitalbereich auf und machen sich durch Rötung und Gruppen von kleinen mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen bemerkbar. Herpes wird durch engen körperlichen Kontakt (Tröpfchen- oder Schmierinfektion) übertragen.

Da man sich schon beim einmaligen Kontakt mit einer erkrankten Person anstecken kann, tragen fast alle Menschen das Virus in sich. Durch verschiedene Reize (z.B. Sonnenstrahlung, eine zahnärztliche Behandlung, Fieber, Erkältungskrankheiten, Grippe, Stress, hormonelle Einflüsse, Nahrungsmittelallergien, eine gestörte Immunabwehr, z.B. bei schweren Erkrankungen oder nach Operationen, die die Immunabwehr schwächen) kann das Virus aktiv werden. In den meisten Fällen verläuft Herpes simplex komplikationslos. Eine Erstinfektion bleibt häufig unbemerkt. Da Herpes simplex nicht heilbar ist und lebenslang im Körper bleibt, kann es jedoch immer wieder zu Ausbrüchen kommen. D.h. eine Ansteckung durch Herpes-Viren bedeutet nicht, dass man in Zukunft geschützt ist, da Herpes in den meisten Fällen wieder auftritt.

Bei einer Erst- oder erneuten Infektion in der Schwangerschaft kann es zur Übertragung des Virus auf das Kind kommen. Vor allem das Immunsystem hat einen entscheidenden Einfluss auf das Wiederauftreten von Herpes simplex. Eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf sind deshalb empfehlenswert.

Bei weiteren Fragen lesen Sie mehr in unserem planBaby-Ratgeber

20. Mai 2009

Allergie und Kinderwunsch

Allergische Erkrankungen nehmen in den Industrieländern weltweit zu. Als Ursache wird untern anderem die zunehmende Belastung mit Chemikalien und Schadstoffen diskutiert. Allerdings gibt es vermutlich auch eine erbliche Komponente, da die Krankheiten in vielen Familien gehäuft auftreten.

Bei allergischen Erkrankungen reagiert unser Immunsystem mit der Bildung von Antikörpern gegen bestimmte Stoffe. Der Körper bzw. einzelne Organe sind nun gegen diese „überempfindlich”, wenn ein erneuter Kontakt stattfindet. Allergien können sich in einer Vielzahl von Krankheitsbildern äußern.

Frauen mit allergischen Erkrankungen und vor allem Frauen mit Asthma, die eine Schwangerschaft planen, wird empfohlen, sich bereits vor Eintritt der Schwangerschaft mit ihrem Arzt über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten der Therapie bei einer eingetretenen Schwangerschaft zu besprechen. Bei Asthma und gleichzeitig bestehenden Übergewicht sollte vor dem Eintritt der Schwangerschaft eine Gewichtsreduktion versucht werden.

Die Wahrscheinlichkeit für eine allergische Erkrankung des Kindes steigt mit der Zahl der Betroffenen in der Familie von ca. 2 Prozent, wenn Paare keine Allergie haben, auf 10 Prozent, wenn beide davon betroffen sind.

 Weiterführende Links:

PlanBaby Programm