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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


14. Juni 2011

Gönnen Sie sich Entspannung

Stress ist eine ganz natürliche Reaktion auf alle möglichen Umweltreize. Ohne ihr Reaktionsvermögen auf Geräusche, Gerüche und optische Signale wären Menschen und Tiere nicht überlebensfähig. Denn bei Stress werden bestimmte Hormone im Körper ausgeschüttet und es werden verschiedenste körperliche Reaktionen angestoßen (schnellerer Herzschlag, bessere Versorgung des Gehirns und der Lunge mit Sauerstoff etc.). Normalerweise ist das nichts Schlechtes. Problematisch wird es erst, wenn dieser Zustand – STRESS – anhält. Andauernde Belastungen, d.h. andauernder Stress kann sogar dramatische Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben.

Wer unter starkem Stress steht bzw. den Kopf voller Sorgen hat, hat in der Regel nur wenig Lust auf Sex. Die Fortpflanzungsfähigkeit von Männern und Frauen lässt unter starker Anspannung nach. Kinderwunsch und Stress vertragen sich also nicht!

Unklar ist, welchen Einfluss starker Stress bei Frauen auf die Fruchtbarkeit hat. In einigen Untersuchungen konnte ein Zusammenhang zwischen Fruchtbarkeit und Stress aufgezeigt werden, andere Studien zeigen widerum keinen Zusammenhang. Die epidemiologische Analyse der BabyCare-Daten zeigt beispielsweise, dass sich das Frühgeburtsrisiko unter starkem Stress erhöht. Aber: Einen deutlich positiven Einfluss auf den Eintritt einer Schwangerschaft hat jedoch der Einsatz von stressreduzierenden Maßnahmen bei Frauen, die sich einer In-vitro-Fertilisation unterzogen hatten. Es macht also in jedem Fall Sinn, Entspannungsmethoden und -techniken (wie Autogenes Training, Yoga, TrophoTraining, Progressive Muskelentspannung) zu lernen und einzusetzen, um die Chancen für den Eintritt einer Schwangerschaft zu verbessern. Es gibt verschiedene Krankenkassen, die Programme zur Entspannung und zum Stressabbau anbieten. Fragen Sie doch auch einmal bei Ihrer Krankenkasse nach. Auch ein kleines Sportprogramm kann helfen, Stress abzubauen.

Mehr zum Thema Stress oder Stressabbau finden Sie im planBaby-Buch. So können sich Paare mit Kinderwunsch genau informieren, was auf sie zukommen, vor allem aber was getan werden kann, um die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von Problemen zum Teil deutlich zu verringern.

Weiterführende Links:

PlanBaby Programm
Lesen Sie mehr zum Thema Stress und Kinderwunsch

12. August 2010

Lifestyle und männliche Unfruchtbarkeit

Unser täglicher Lifestyle, der Umgang mit Stress, Nikotin, Alkohol und eine falsche Ernährung sind als Risikofaktoren bekannt, welche die Spermienqualität nachhaltig beeinflussen. Die Auswirkungen von “Lifestyle”-Gewohnheiten wie Zigarettenrauchen und Alkoholkonsum auf die männliche Fertilität sind oftmals bearbeitet worden.

Der Effekt des Rauchens wird noch kontrovers diskutiert, überwiegend jedoch mit negativen Folgen für die Fertilität beurteilt. Mäßiger Alkoholgenuss hat keinen schädlichen Einfluss auf die männliche Fertilität, während exzessives Trinken zu ausgeprägten testikulären und endokrinologischen Schäden führen kann. Über die Auswirkungen von Drogenmissbrauch ist wenig bekannt, es wurden die Entwicklung einer Gynäkomastie sowie ein Absinken der Testosteronkonzentration berichtet. Viele Medikamente können die Fertilität beeinträchtigen. Am besten untersucht ist die Schädigung der Spermatogenese durch Zytostatika. Mögliche Beeinflussungen definierter Spermatozoenfunktionen sind kaum untersucht. Auch Stress kann die männliche Fertilität beeinträchtigen.

Was Männer beachten sollten, finden Sie im Handbuch planBaby.

22. Juli 2010

Unerfüllter Kinderwunsch und Psyche

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist zweifelsohne eine schwere Belastung für die betroffenen Paare. Dieses kann für Frauen aber auch für Männer eine starke Belastung sein. Unfruchtbarkeit kann sich stark auf die seelische Gesundheit der Betroffenen auswirken und unter anderem zu Depressionen, Verhaltensstörungen, Angst und Zwangssymptomen führen.

Nehmen Sie die psychische Belastung ernst. Ergänzende psychosomatische bzw. psychotherapeutische Behandlungen sind nicht nur sinnvoll, sondern in vielen Fällen auch dringend angeraten. Zu Beginn der Unfruchtbarkeit geht es um emotionale Entlastung in einem einfühlsamen Gespräch. Das Auf und Ab von Hoffnung und Enttäuschung sollte aufgefangen und durch regelmäßige Gespräche abgemildert werden. Hier sind wiederum Entspannungstechniken sehr hilfreich.

Aber! Es gibt immer wieder Berichte, wonach Frauen genau dann schwanger wurden, als sie beschlossen hatten, mit sämtlichen Behandlungsversuchen aufzuhören oder sich für eine Adoption entschieden hatten. Anscheinend braucht es eine gewisse Lockerheit im Umgang mit dem Kinderwunsch, damit sich dieser erfüllt! Denn auch die Seele kann den Kinderwunsch beflügeln oder aber blockieren.

27. Mai 2009

Stress und Kinderwunsch

Stress ist eine ganz natürliche Reaktion auf alle möglichen Umweltreize. Ohne ihr Reaktionsvermögen auf Geräusche, Gerüche und optische Signale wären Menschen und Tiere nicht überlebensfähig. Denn bei Stress werden bestimmte Hormone im Körper ausgeschüttet und es werden verschiedenste körperliche Reaktionen angestoßen (schnellerer Herzschlag, bessere Versorgung des Gehirns und der Lunge mit Sauerstoff etc.). Normalerweise ist das nichts Schlechtes. Problematisch wird es erst, wenn dieser Zustand – STRESS – anhält. Andauernde Belastungen, d.h. andauernder Stress kann sogar dramatische Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben.

Wer unter starkem Stress steht bzw. den Kopf voller Sorgen hat, hat in der Regel nur wenig Lust auf Sex. Die Fortpflanzungsfähigkeit von Männern und Frauen lässt unter starker Anspannung nach. Kinderwunsch und Stress vertragen sich also nicht!

Unklar ist, welchen Einfluss starker Stress bei Frauen auf die Fruchtbarkeit hat. In einigen Untersuchungen konnte ein Zusammenhang zwischen Fruchtbarkeit und Stress aufgezeigt werden, andere Studien zeigen widerum keinen Zusammenhang. Die epidemiologische Analyse der BabyCare-Daten zeigt beispielsweise, dass sich das Frühgeburtsrisiko unter starkem Stress erhöht. Aber: Einen deutlich positiven Einfluss auf den Eintritt einer Schwangerschaft hat jedoch der Einsatz von stressreduzierenden Maßnahmen bei Frauen, die sich einer In-vitro-Fertilisation unterzogen hatten. Es macht also in jedem Fall Sinn, Entspannungsmethoden und -techniken (wie Autogenes Training, Yoga, TrophoTraining, Progressive Muskelentspannung) zu lernen und einzusetzen, um die Chancen für den Eintritt einer Schwangerschaft zu verbessern. Es gibt verschiedene Krankenkassen, die Programme zur Entspannung und zum Stressabbau anbieten. Fragen Sie doch auch einmal bei Ihrer Krankenkasse nach. Auch ein kleines Sportprogramm kann helfen, Stress abzubauen.

Mehr zum Thema Stress oder Stressabbau finden Sie im planBaby-Buch. So können sich Paare mit Kinderwunsch genau informieren, was auf sie zukommen, vor allem aber was getan werden kann, um die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von Problemen zum Teil deutlich zu verringern.

Weiterführende Links:

PlanBaby Programm
Lesen Sie mehr zum Thema Stress und Kinderwunsch