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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


24. Juli 2013

Pimp your Sperm (durch Übung zum Wunschkind)

Freut euch Männer, denn wir haben eine gute Nachricht für euch: Fruchtbarkeitsprobleme können laut einer australischen Studie ganz einfach gelöst werden – Sex.
Zu diesem Ergebnis kamen David Greening und seine Kollegen von der privaten Fruchtbarkeitsklinik Syndey IVF, als sie 118 Männer mit schlechter Spermienqualität untersuchten – bei täglichem Sex/Ejakulieren gingen bei 81% der Studienteilnehmer die DNA-Schäden der Spermien zurück.

Dieses Ergebnis wiederspricht dem Rat der meisten Reproduktionsmediziner, die vor einer künstlichen Befruchtung eine mehrtägige Abstinenz empfehlen, um die Zahl der Spermien im Ejakulat zu erhöhen. (more…)

11. Juli 2013

Spermiogramm

Das Spermiogramm ist das Ergebnis einer mehrstufigen Ejakulatanalyse zur Fruchtbarkeit eines Mannes. Es wird erstellt, um eine mögliche Unfruchtbarkeit bei (unerfülltem) Kinderwunsch zu erkennen und dient außerdem der Sicherstellung der Sterilität nach einer Vasektomie. Um ein korrektes Ergebnis sicher zu stellen, werden immer zwei bis drei Untersuchungen durchgeführt.

Ablauf

Nach einer drei bis fünf tägigen Zeit der sexuellen Enthaltsamkeit (während der weder Geschlechtsverkehr noch Masturbation erlaubt sind) wird das zu untersuchende Ejakulat durch Masturbation gewonnen. Die erste Untersuchung erfolgt nach Ablauf der Verflüssigungszeit. Unmittelbar nach dem Austritt des Ejakulats wird es zunächst sehr zähflüssig. Dies bewirkt, dass das Sperma nicht aus der Scheide herausfließen kann. (more…)

12. August 2010

Lifestyle und männliche Unfruchtbarkeit

Unser täglicher Lifestyle, der Umgang mit Stress, Nikotin, Alkohol und eine falsche Ernährung sind als Risikofaktoren bekannt, welche die Spermienqualität nachhaltig beeinflussen. Die Auswirkungen von “Lifestyle”-Gewohnheiten wie Zigarettenrauchen und Alkoholkonsum auf die männliche Fertilität sind oftmals bearbeitet worden.

Der Effekt des Rauchens wird noch kontrovers diskutiert, überwiegend jedoch mit negativen Folgen für die Fertilität beurteilt. Mäßiger Alkoholgenuss hat keinen schädlichen Einfluss auf die männliche Fertilität, während exzessives Trinken zu ausgeprägten testikulären und endokrinologischen Schäden führen kann. Über die Auswirkungen von Drogenmissbrauch ist wenig bekannt, es wurden die Entwicklung einer Gynäkomastie sowie ein Absinken der Testosteronkonzentration berichtet. Viele Medikamente können die Fertilität beeinträchtigen. Am besten untersucht ist die Schädigung der Spermatogenese durch Zytostatika. Mögliche Beeinflussungen definierter Spermatozoenfunktionen sind kaum untersucht. Auch Stress kann die männliche Fertilität beeinträchtigen.

Was Männer beachten sollten, finden Sie im Handbuch planBaby.