2. Juni 2010
Wenn Sie sich ein Kind wünschen, sollten Sie mindestens drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft Ihren Impfpass überprüfen lassen und fehlende Impfungen noch rechtzeitig nachholen, denn während einer Schwangerschaft besteht die Gefahr, das Viren und Bakterien von der Mutter über die Plazenta auf das ungeborene Kind übergehen und somit das Kind schädigen.
Zu den wichtigesten Impfungen gehören Mumps, Masern und Röteln, Windpocken, Keuchhusten, aber auch Tetanus und Diphterie.
Diptherie ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Speicheltröpfchen aber auch durch Schmierinfektion übertragen wird.
Nur ca. 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland haben einen ausreichenden Immunschutz.
Symptome für eine Erkrankung an Diphterie sind zum Beispiel Halsschmerzen, Fieber, Schluckbeschwerden und Lymphknotenschwellung.
Bei schweren Krankheitsverläufen kann es zu Herzmuskelschäden und zu Nervenlähmungen kommen.
Kommt es während einer Schwangerschaft zu einer Erkrankung mit Diphterie, kann dieses zu Fehlbildungen beim Neugeborenen führen.
Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Kind.
26. Mai 2010
Keuchhusten (Pertussis) ist eine durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöste und hoch ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die in der Regel mehrere Wochen bis Monate andauert. Sie ist gekennzeichnet durch quälende Hustenattacken. Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind die Symptome häufig untypisch, da es unauffälliger Husten, wie z. B. bei einer Erkältung sein kann, so dass die Diagnose oftmals erschwert ist.
Besonders gefährlich kann die Erkrankung im frühen Säuglingsalter werden, da die Säuglinge keinen ausreichenden Immunschutz besitzen und in diesem Alter meist kein typischer Husten auftritt. So kann dieses zu lebensbedrohlichen Atemstillständen führen.
Die Hauptgefahr besteht in der Infektion von Neugeborenen und Säuglingen. Aus diesem Grund ist es für Frauen mit Kinderwunsch besonders wichtig ihren Immunstatus in Bezug auf Keuchhusten überprüfen zu lassen. Neben der Schwangeren oder Mutter sollten auch Personen, die einen engen Kontakt zum Säugling haben, ihren Immunschutz überprüfen lassen.
Bei schwangeren Frauen kann durch die heftigen Hustenstöße eine Fehlgeburt ausgelöst werden.
Weder eine Erkrankung noch die Impfung als solche hinterlassen eine lebenslange Immunität, was zur Folge haben kann, dass erkrankte Erwachsene die Säuglinge anstecken, die noch keinen Impfschutz haben.
Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch eine Impfung.
19. Mai 2010
Die Windpocken (Varizellen) sind eine weltweit verbreitete, sehr ansteckende Viruserkrankung, die durch den Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird. Übertragen wird diese Viruserkrankung durch Tröpfcheninfektion. Gekennzeichnet ist diese durch einen bläschenförmigen Hautausschlag. Symptome für eine Erkrankung an Windpocken sind Fieber und stark juckender Hautausschlag.
Mögliche Komplikationen können bakterielle Hautinfektionen mit späterer Narbenbildung oder Entzündungen des Mittelohrs, der Lungen, der Gelenke oder der Hirnhaut sein.
Über 90% aller Kinder erkranken bis zum 14. Lebensjahr daran und sind dann für den Rest ihres Lebens immun.
Infiziert sich eine Schwangere mit Windpocken, kann das ungeborene Kind schwere Schädigungen davontragen. Bei einer Infektion, die innerhalb der ersten vier bis fünf Schwangerschaftsmonate stattgefunden hat, kann es zu Fehl- oder Frühgeburten kommen, einige der Neugeborenen weisen auch ein zu geringes Geburtsgewicht auf. Gefährlich sind Windpockeninfektionen, wenn sie um den Geburtstermin herum erfolgen, etwa ein Drittel der Neugeborenen sterben ohne Behandlung.
Da es sich bei der Windpockenimpfung um einen Lebendimpfstoff handelt, wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, die Impfung möglichst drei Monate vor einer Schwangerschaft durchzuführen.
Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch Impfungen.
5. Mai 2010
Tetanus (Wundstarrkrampf) ist eine weltweit vorkommende bakterielle Infektionskrankheit, an der jährlich ungefähr eine Million Menschen erkranken. In 10 bis 20 Prozent der Fälle verläuft die Erkrankung trotz Intensivtherapie tödlich. Ursache für eine Erkrankung an Tetanus ist eine äußere Verletzung, über die Bakterien in den Körper gelangen, wo sie sich vermehren und den Giftstoff Tetanospasmin produzieren, der die Übermittlung von Nervenimpulsen in den Nervenbahnen beeinträchtigt. Symptome für eine Erkrankung an Tetanus sind zuerst Krämpfe der Skelettmuskulatur, gefolgt von Kieferklemme und Krämpfen der Rachenmuskulatur.
Eine hochgradige Gefährdung existiert für Mutter und Kind bei einer Tetanus Erkrankung. Trotz Einsatz von intensivmedizinischen Maßnahmen besteht eine hohe Sterblichkeit. Wenn das Baby bereits unterwegs ist, sollten Impfungen die Ausnahme bleiben, deshalb fehlenden Schutz am besten vor Beginn einer Schwangerschaft nachholen, denn für das Ungeborene ist es sehr wichtig, dass die Mutter einen ausreichenden Impfschutz gegen Tetanus hat, da es nach der Geburt für ein paar Wochen durch die Antikörper der Mutter geschützt ist. Das Kind sollte aber ab der neunten Lebenswoche die erste eigene Tetanus-Impfung bekommen. Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Baby durch einen kompletten Impfschutz. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfstatus bereits vor dem Eintritt einer Schwangerschaft von ihrem Arzt überprüfen lassen.
30. April 2010
Masern gelten als eine sehr ansteckende Krankheit. Sie gehören zu den typischen Krankheiten, die meist im Kindesalter auftreten, aber auch Jugendliche und Erwachsene können betroffen sein. Masern werden durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Symptome hierbei sind Schnupfen, Husten, Fieber und Hautausschlag. Eine Maserninfektion während der Schwangerschaft tritt recht selten auf, jedoch kann es ein stark erhöhtes Risiko für eine Lungenentzündung oder Hepatitis für die Schwangere und das Neugeborene mit sich bringen.
Das Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten und Totgeburten ist erhöht, wenn die Mutter zwischen dem 5. und 7. Schwangerschaftsmonat erkrankt. Nicht nur zum Schutz der Schwangerschaft rät das Robert-Koch-Institut Erwachsenen, die nicht gegen Masern immun sind, zu einer Impfung. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich mindestens drei Monate vor Beginn einer Schwangerschaft impfen lassen.
Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Baby durch einen kompletten Impfschutz. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfstatus bereits vor dem Eintritt einer Schwangerschaft von ihrem Arzt überprüfen lassen.
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