29. Juli 2011
In fast allen Ländern der Erde sind Menschen heutzutage einer Vielzahl chemischer Verbindungen, wie zum Beispiel bei der Arbeit oder im Haushalt ausgesetzt. Einige Berufsgruppen müssen täglich mit ihnen arbeiten und ihre Dämpfe einatmen, aber auch wer in seiner Freizeit beispielsweise die Wohnung putzt, kommt mit Chemikalien in Berührung. Ob eine chemische Substanz einen Menschen, ein ungeborenes Kind oder menschliches Erbgut schädigt, ist von der Art der Stoffes, der Dauer der Belastung und Einwirkung sowie der jeweiligen Dosis abhängig.
Über die Gefahren für die Fertitlität durch Chemikalien gibt es keine wissenschaftlich gesicherte Aussage, da es schwierig ist, dies nachzuweisen. Den Nachweis von schädigenden Effekten von Chemikalien auf die Fruchtbarkeit ist schwer zu führen, da selbstverständlich keine experimentellen Studien an Menschen durchgeführt werden. Für das ungeborene Kind gilt, dass die schädlichen Wirkungen der Chemikalien nicht in allen Phasen einer Schwangerschaft gleich stark sind. Eine entscheidene Rolle spielt dabei, ob oder wie lange die Stoffe im Körper bleiben und ob sie von ihm gespeichert werden. Damit eine Gefährdung des Kindes durch Chemikalien ausgeschlossen wird, empfehlen wir Ihnen, dass Sie bei akutem Kinderwunsch besser den regelmäßigen Umgang mit Chemikalien meiden.
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26. Januar 2011
Viele Frauen trinken gerne grünen Tee. Grüner Tee hat keine eisenbezogenen Nebenwirkungen. Es gibt auch keine Risikogruppen, die den Tee nicht trinken sollten, wie das z.B. bei schwarzem Tee der Fall ist. Schwarztee bremst bekanntlich die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung. Das gilt für den grünen Tee nicht. Im Gegenteil: Da er viel Vitamin C enthält, fördert er sogar die Eisen-Aufnahme.
Allerdings steigt bei Schwangeren, die täglich mehr als 4 Tassen grünen Tee trinken, das Risiko für Fehlbildungen, Fehl- und Frühgeburten. Dies liegt offenbar daran, dass die Inhaltsstoffe die Aufnahme von Folsäure hemmen.
Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sollte auch bei bestehendem Kinderwunsch nicht so viel grüner Tee getrunken werden, da grüner Tee ein Folsäurekiller ist.
Trinken Sie daher nicht mehr als 2 Tassen grünen Tee pro Tag.
30. Juni 2010
Die Kinderlähmung (Poliomyelitis) ist eine hoch ansteckende meldepflichtige Viruserkrankung, die aus dem Rachensekret oder dem Stuhl von infizierten Menschen übertragen wird. Die Übertragung kann einerseits durch Tröpfchen-Infektion erfolgen (Sprechen, Niesen, Husten), andererseits auch durch Kontakt mit infizierten Gegenständen wie etwa Windeln (Schmierinfektion).
In mehr als 95 Prozent aller Fälle sind die Symptome so gering, dass die Infektion unbemerkt bleibt. In den restlichen Fällen kann die Kinderlähmung einen unterschiedlich schweren Verlauf nehmen. Im Allgemeinen befallen die Viren die muskelsteuernden Nervenzellen des Rückenmarks, so dass Betroffene unter Lähmungserscheinungen vor allem im Bereich der Schultern und in den Beinen leiden und sogar daran sterben können.
Nachgewiesen werden die Poliomyelititis am besten über Stuhlproben.
Risiken für das Schwangere und das Neugeborene können die erhöhte Früh-, Fehl- und Totgeburt sein.
Nach der Grundimmunisierung im Säuglingsalter erfolgt eine Auffrischung zwischen dem 11. und 18. Lebensjahr. Danach nur noch bei Reisen in Endemiegebiete.
Aufgrund flächendeckender Impfungen gilt Deutschland als Poliomyelititis frei.
16. Juni 2010
Influenza, auch Virusgrippe oder echte Grippe genannt, ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit.
Das Virus dringt über die Schleimhaut der Atemswege, des Mundes und der Augen in den Körper ein. Symptome treten nach einer kurzen Zeit auf und sind häufig Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl, Lichtempfindlichkeit und Kreislaufschwäche. Mögliche Komplikationen könnten eine Mittelohrentzündung, akutes Herz-Kreislauf- Versagen oder plötzlich einsetzende Lungenentzündung mit Todesfolge sein.
Bei Schwangeren können genauso leicht Viruserkrankungen auftreten wie bei nicht Schwangeren, jedoch ist die Ansteckungsgefahr noch größer, da die Immunabwehr von Schwangeren herabgesetzt ist. Normalerweise bleibt eine fieberhafte Erkältung ohne Folgen für das ungeborene Kind, allerdings ist bei einer schweren Erkältung mit hohem Fieber das Risiko einer Fehlgeburt oder vorzeitiger Wehen erhöht. Die Influenza nimmt bei Säuglingen und Kleinkindern oft einen schweren Verlauf und kann sogar zum Tod führen.
Um sich gegen den Grippevirus zu schützen, wird eine jährliche einmalige Impfung von der WHO empfohlen.
Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch Impfungen vor vielen schweren und teilweise lebensbedrohenden Erkrankungen. Es ist sehr wichtig, einen vollständigen Impfschutz bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft zu haben, um während der Schwangerschaft entsprechend geschützt zu sein. Denn viele Impfungen – insbesondere mit Lebendimpfstoffen – dürfen während der Schwangerschaft nicht durchgeführt werden.
Lesen Sie hier mehr über wichtige Impfungen in der Schwangerschaft.
12. Juni 2010
Mumps ist eine weltweit verbreitete, hoch ansteckende Kinderkrankheit, die durch den Virus Paramyxo ausgelöst wird.
Es gibt jedoch auch für Jugendliche und Erwachsene ein Erkrankungsrisiko.
Symptome für eine Erkrankung an Mumps sind zunächst unspezifische Krankheitszeichen wie Abgeschlagenheit und erhöhte Körpertemperatur, gefolgt vom Anschwellen der Ohrspeicheldrüsen, geschwollenen Wangen sowie Schmerzen beim Kauen.
Wenn ein Mann als Erwachsener oder als Kind an Mumps erkrankt ist, sollte der behandelnde Arzt immer informiert werden, da die Erkrankung im schlimmsten Fall zu einer Hodenentzündung oder zu einer Beeinträchtigung der Beweglichkeit und Bildung der Samenzellen führen kann.
Erkrankt eine werdende Mutter innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate an Mumps, so ist das Fehlgeburtsrisiko erhöht. Eine überstandene Mumpserkrankung bedeutet normalerweise lebenslang Immunität gegen den Erreger. Auch Zweitinfektionen können vorkommen, sind aber relativ selten.
Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Impfungen bei Kinderwunsch.
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