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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


20. Januar 2015

Rauchende Väter – Samenzellen werden geschädigt

Das väterliche Rauchen wirkt sich negativ auf die Fertilität aus

Viele Menschen sind nicht bereit, auf den Tabakkonsum zu verzichten – dies obwohl die verschiedenen gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Rauchens mittlerweile wissenschaftlich eindeutig bewiesen wurden. Der Zigarettenrauch beinhaltet nicht nur den bekannten Suchtstoff Nikotin, der übrigens eines der stärksten natürlichen Nervengifte ist, sondern auch bis zu 250 weitere überwiegend giftige Bestandteile. Die Vielzahl der Schadstoffe beeinträchtigt besonders die Lunge, das Herzkreislaufsystem und die Blutgefäße. (more…)
20. Februar 2012

Rauchen bei Kinderwunsch

Rauchen schädigt unseren Körper – wissenschaftlich nachgewiesen ist dies schon längst und auch in der Gesellschaft schrumpft die Zahl der Raucherinnen und Raucher. Zum Glück, denn die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die das Rauchen mit sich zieht, sind gravierend.

Sich selbst und seinem Körper diese Schädigungen zuzufügen ist die eine Sache, in der Schwangerschaft jedoch, wirkt sich der Konsum auch auf das Ungeborene aus. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Fehl- oder Frühgeburt eintritt wesentlich erhöht. Die Kinder von Raucherinnen können zumeist mit vermindertem Geburtsgewicht zur Welt kommen und leiden außerdem häufiger an Gesundheitsstörungen im Verlauf ihres weiteren Lebens. Auch das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ADHS kommt eher bei den Kindern vor, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben.

Aber es geht noch weiter. Rauchen schadet nicht nur dem Ungeborenen, sondern reduziert die Fruchtbarkeit von Mann und Frau deutlich. Bereits durch zehn Zigaretten pro Tag werden empfängnisbereite Eizellen und Spermien in ihrer Qualität und Funktion merklich (20% gegenüber Nichtrauchern) geschädigt. Dies bedeutet für Paare, die sich ein Kind wünschen und rauchen, dass sie um die Hälfte länger auf einen Schwangerschaftseintritt warten müssen als nichtrauchende Paare. Die Wahrscheinlichkeit an Fertilitätsstörungen zu leiden ist bei Rauchern um 60% erhöht. Hier spielt aber nicht nur die Anzahl der Zigaretten eine Rolle, sondern auch wie lange man bereits Raucherin oder Raucher war.

Nikotin verändert den Hormonspiegel und führt beispielsweise bei Raucherinnen zum früheren Eintritt in die Wechseljahre. Außerdem vermutet man, dass sich die Giftstoffe aus dem Zigarettenrauch in der Gebärmutterschleimhaut anreichern und so das Einnisten der befruchteten Eizelle behindern oder diese in bestimmten Fällen sogar abtöten.

Wenn also ein Kinderwunsch besteht, sollte man auf jeden Fall im Vorfeld das Rauchen einstellen, da es eines der wichtigsten Gründe vom Nichteintritt sein kann. Wichtig ist, dass nicht nur der Verzicht der Frau maßgeblich einen Einfluss hat, sondern auch der vom Mann. Ist eine Schwangerschaft geplant, ist in jedem Fall beiden Partnern zu raten gänzlich mit dem Rauchen aufzuhören. Nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die allgemeine Lebensqualität (körperliche Kondition, Geschmacksinn, Finanzen usw.) wird sich positiv entwickeln. Weitere Information und Strategien für eine rauchfreie Zukunft mit Kind, finden Sie im Internet bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und vielen weiteren Foren.

12. August 2010

Lifestyle und männliche Unfruchtbarkeit

Unser täglicher Lifestyle, der Umgang mit Stress, Nikotin, Alkohol und eine falsche Ernährung sind als Risikofaktoren bekannt, welche die Spermienqualität nachhaltig beeinflussen. Die Auswirkungen von “Lifestyle”-Gewohnheiten wie Zigarettenrauchen und Alkoholkonsum auf die männliche Fertilität sind oftmals bearbeitet worden.

Der Effekt des Rauchens wird noch kontrovers diskutiert, überwiegend jedoch mit negativen Folgen für die Fertilität beurteilt. Mäßiger Alkoholgenuss hat keinen schädlichen Einfluss auf die männliche Fertilität, während exzessives Trinken zu ausgeprägten testikulären und endokrinologischen Schäden führen kann. Über die Auswirkungen von Drogenmissbrauch ist wenig bekannt, es wurden die Entwicklung einer Gynäkomastie sowie ein Absinken der Testosteronkonzentration berichtet. Viele Medikamente können die Fertilität beeinträchtigen. Am besten untersucht ist die Schädigung der Spermatogenese durch Zytostatika. Mögliche Beeinflussungen definierter Spermatozoenfunktionen sind kaum untersucht. Auch Stress kann die männliche Fertilität beeinträchtigen.

Was Männer beachten sollten, finden Sie im Handbuch planBaby.

24. April 2009

Rauchen und Fruchtbarkeit

Das rauchen eine gesundheitsschädigende Angewohnheit ist, ist in der Bevölkerung zwar mittlerweile bekannt, aber wie sich das Rauchen auf die Fruchtbarkeit auswirkt, ist zu großen Teilen der Bevölkerung noch nicht durchgedrungen.

Es ist nachgewiesen, dass bereits 10 Zigaretten am Tag zu einer messbaren Verringerung der Fruchtbarkeit bei der Frau führen.

Frauen mit Kinderwunsch, die Rauchen, müssen damit rechnen, dass z.B. die Wechseljahre verfrüht eintreten oder empfängnisbereite Eizellen geschädigt oder sogar abgetötet werden.

Bei rauchenden Männern mit Kinderwunsch verringert sich durch das Rauchen die Spermienqualität gegenüber Nichtrauchern um ca. 20%. Dies liegt daran, dass sowohl die Dichte, als auch die Beweglichkeit der Spermien nachlässt.

Aus diesem Grund ist es zu empfehlen, dass schon beim Aufkommen eines Kinderwunsches beide Partner mit dem Rauchen aufhören oder es zumindest stark einschränken.

 Weiterführende Links:

PlanBaby Programm
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