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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


26. März 2010

Vorsicht vor Vitamin A

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind für die Gesundheit lebensnotwendig und müssen während der Schwangerschaft und der Stillzeit in erhöhtem Maße über die Nahrung zugeführt werden.

Doch Vorsicht, zu viel Vitamin A kann bei Schwangeren in der Frühschwangerschaft zu Fehlbildungen, Wachstumsstörungen, Leberschäden oder Schäden an den Augen des Kindes führen. Deshalb sollten Schwangere keine Leber essen und auch keine Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, in denen Vitamin A enthalten ist. Bei Nahrungsergänzungspräparaten können auch noch Monate später Schädigungen auftreten, obwohl schon lange kein Vitamin A Präparat mehr zu sich genommen wurde.

Auch Frauen, die schwanger werden wollen, sollten den Vitamin A-Konsum verringern und keine Multivitaminpräparate verwenden, da diese oft viel Vitamin A enthalten. Das gilt nur für Vitamin A, wobei Betakarotin unbedenklich aufgenommen werden kann. Huflattich, Beinwell, Muskatnuss und Safran sind in größeren Mengen tabu.

Durch unsere Ernährungsanalyse erfahren Sie wie Sie mit Mikronährstoffen versorgt sind. Bestellen Sie hier gleich unseren Fragebogen.

11. März 2010

Methoden zur Bestimmung des Eisprungs durch die Messung der Körpertemperatur (Basaltemperatur)

Der Temperaturverlauf während des weiblichen Zyklus hat einen typischen Verlauf: Ein bis zwei Tage vor dem Temperaturanstieg kann man häufig einen leichten Temperaturabfall feststellen. Dieses Temperaturtief liegt kurz vor dem Eisprung. Hormonelle Veränderungen bewirken, dass sich die Körpertemperatur der Frau nach dem Eisprung in der zweiten Zyklushälfte um etwa 0,5 Grad erhöht.

Mit der Temperaturmessung kann man den Zeitpunkt des Eisprungs zwar nicht voraussagen, aber er lässt sich aufgrund der früheren Temperaturkurven mit einiger Wahrscheinlichkeit eingrenzen. Je mehr Zyklen hindurch gemessen wird, desto zuverlässiger wird die Aussage.

Die Messung der Basaltemperatur erfolgt am Morgen – vor dem Aufstehen, also ohne Belastung. Mit der Messung der Basaltemperatur können Sie jederzeit anfangen – am sinnvollsten ist es zu Beginn des Zyklus (am 1. Tag Ihrer Menstruation). Wichtig ist es, dass Sie die Temperatur immer mit demselben Thermometer, an derselben Stelle – und zwar im Mund, in der Scheide oder im Darm messen (unter der Achsel ist die Messung zu ungenau). Die täglichen Messwerte sollten Sie in eine Tabelle eintragen.

Achtung: Ortswechsel, Reisen, fieberhafte Erkrankungen, Medikamente (Schlafmittel, Psychopharmaka und hormonhaltige Präparate) und Alkohol können die Temperatur verfälschen.

Der Temperaturanstieg nach dem Eisprung kann als ein ziemlich sicheres Zeichen für einen Eisprung gewertet werden. Die Phase der erhöhten Temperatur dauert etwa 13 bis 14 Tage. Kurz vor Beginn der Menstruation sinkt die Temperatur wieder auf die individuelle Normaltemperatur. Die günstigste Zeit für eine Empfängnis liegt ein bis zwei Tage vor dem Anstieg der Temperatur bis zu dem Tag, an dem die Temperaturlinie von ca. 37° C überschritten wird. Wenn die Messungen richtig durchgeführt sind, kann man davon ausgehen, dass drei Tage nach erfolgtem Temperaturanstieg eine Empfängnis nicht mehr möglich ist.

Es gibt Kurse zum Erlernen der Methode. Eine erfahrene Hebamme kann Ihre Zykluskurve beurteilen und Ihnen sagen, ob sich der Eisprungtermin gut ablesen lässt oder nicht. Heutzutage werden aber auch verschiedene Thermometer zur Messung der Basaltemperatur angeboten. Einige haben einen kleinen Computer eingebaut, der für Sie die Messergebnisse interpretiert und Sie auf die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage aufmerksam macht.

Mehr zur Temperaturmessung erfahren Sie im planBaby-Handbuch.

4. März 2010

Lifestyle des Mannes und Fruchtbarkeit

Die Auswirkungen von „Lifestyle“-Gewohnheiten wie Zigarettenrauchen und Alkoholkonsum auf die männliche Fertilität sind oftmals bearbeitet worden. Der Effekt des Rauchens wird noch kontrovers diskutiert, überwiegend jedoch mit negativen Folgen für die Fertilität beurteilt. Mäßiger Alkoholgenuss hat keinen schädlichen Einfluss auf die männliche Fertilität, während exzessives Trinken zu ausgeprägten testikulären und endokrinologischen Schäden führen kann. Über die Auswirkungen von Drogenmissbrauch ist wenig bekannt, es wurden die Entwicklung einer Gynäkomastie sowie ein Absinken der Testosteronkonzentration berichtet. Viele Medikamente können die Fertilität beeinträchtigen. Am besten untersucht ist die Schädigung der Spermatogenese durch Zytostatika. Mögliche Beeinflussungen definierter Spermatozoenfunktionen sind kaum untersucht. Auch Stress kann die männliche Fertilität beeinträchtigen.

Weiterhin ist eine gute Ernährung die Grundlage einer guten Gesundheit. Wenn eine Frau sich gesund ernährt, schafft sie die notwendigen Voraussetzungen dafür, schwanger zu werden und ein gesundes Baby zu gebären. Männer die sich gesund ernähren, produzieren gesundes Sperma und bleiben sexuell leistungsfähig. Die Schwierigkeiten schwanger zu werden, können unter anderem auch auf eine unzureichende Ernährung zurückzuführen sein. Deshalb raten wir dazu, dass Paare mindestens vier Monate vor der geplanten Zeugung ihre Ernährung auf eine gesunde Vollwertige Kost umstellen sollten.

Mehr Tipps zu einer gesunden Ernährung finden Sie im planBaby-Handbuch.

25. Februar 2010

Test zum Ausschluss des Down-Syndroms

Die häufigste Störung bei der Pränataldiagnostik ist das Down-Syndrom (Trisomie 21). Die Häufigkeit des Down-Syndroms hängt vom Alter der Mutter ab, deshalb hat man früher Schwangeren ab 35 Jahren eine Fruchtwasseruntersuchung angeboten, die jedoch sehr ungenau ist, da nur 30 % aller Kinder mit einem Down-Syndrom entdeckt wurden. Frauen ab 35 Jahren sowie Frauen, in deren Verwandtschaft es bereits Fälle mit Chromosomenanomalien gab, sollten sich über diesen Eingriff genau informieren. Die Wahrscheinlichkeit für eine 35 Jährige, ein Kind ohne solche Anomalien zu bekommen, ist mit 99,7 % sehr hoch. Laut Statistik steigt das Risiko, ein Baby mit Chromosomenanomalien zur Welt zu bringen erst ab einem Alter von 40 Jahren und zwar auf 1,4 %. Bei 45-jährigen Frauen liegt es bei 5,2 % und bei den 49 Jährigen bei 15,3 %.

Zum Ausschluss des Down-Syndroms gibt es Blutuntersuchungen, wie z.B. das Erst-Trimester Screening (die Kombination von PAPP-A (Serum-Marker im Blut) und freiem ß-HCG (Hormon)) sowie die Ultraschallmessung der Nackentransparenz des Fötus in der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche.

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18. Februar 2010

Asthma- Risiko für die Schwangerschaft?

Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, die anfallsartig eine Verengung der Atemwege hervorruft. Dadurch wird besonders das Ausatmen erschwert. Dauer und Schweregrad eines Asthmaanfalls können variieren. In schlimmen aber sehr seltenen Fällen kann ein Anfall jedoch auch lebensbedrohlich sein.

Besonders Frauen neigen dazu, bei Beginn einer Schwangerschaft ihre Medikamente abzusetzen, auf Grund der Befürchtung ihr ungeborenes Kind könnte geschädigt werden. Doch wie gefährlich sind Asthmamedikamente für eine Schwangerschaft wirklich?

Fast alle Medikamente, die gegen Asthma eingesetzt werden, werden als unbedenklich betrachtet. Jedoch sollte eine schwangere Asthmatikerin durch einen Facharzt überwacht werden, um eine Optimierung der Krankheitsbehandlung zu erreichen. Weiterhin würden unbehandelte Asthmaanfälle das ungeborene Kind durchaus stärker schädigen, da sie nicht nur für die Frau selbst, sondern auch für das ungeborene Kind gefährlich sind. Bei jedem Anfall sinkt der Sauerstoffgehalt des Blutes, worauf das werdende Kind sehr empfindlich reagiert. Sauerstoffmangel kann zu Schwangerschaftskomplikationen, zu einer verzögerten kindlichen Entwicklung und zu Fehlbildungen führen.