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- Wenn Paar Eltern werden wollen - Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


16. Juni 2010

Influenza und Kinderwunsch

Influenza, auch Virusgrippe oder echte Grippe genannt, ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit.

Das Virus dringt über die Schleimhaut der Atemswege, des Mundes und der Augen in den Körper ein. Symptome treten nach einer kurzen Zeit auf und sind häufig Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl, Lichtempfindlichkeit und Kreislaufschwäche. Mögliche Komplikationen könnten eine Mittelohrentzündung, akutes Herz-Kreislauf- Versagen oder plötzlich einsetzende Lungenentzündung mit Todesfolge sein.

Bei Schwangeren können genauso leicht Viruserkrankungen auftreten wie bei nicht Schwangeren, jedoch ist die Ansteckungsgefahr noch größer, da die Immunabwehr von Schwangeren herabgesetzt ist. Normalerweise bleibt eine fieberhafte Erkältung ohne Folgen für das ungeborene Kind, allerdings ist bei einer schweren Erkältung mit hohem Fieber das Risiko einer Fehlgeburt oder vorzeitiger Wehen erhöht. Die Influenza nimmt bei Säuglingen und Kleinkindern oft einen schweren Verlauf und kann sogar zum Tod führen.

Um sich gegen den Grippevirus zu schützen, wird eine jährliche einmalige Impfung von der WHO empfohlen.

Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch Impfungen vor vielen schweren und teilweise lebensbedrohenden Erkrankungen. Es ist sehr wichtig, einen vollständigen Impfschutz bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft zu haben, um während der Schwangerschaft entsprechend geschützt zu sein. Denn viele Impfungen - insbesondere mit Lebendimpfstoffen - dürfen während der Schwangerschaft nicht durchgeführt werden.

Lesen Sie hier mehr über wichtige Impfungen in der Schwangerschaft.

2. Juni 2010

Diphtherie und Kinderwunsch

Wenn Sie sich ein Kind wünschen, sollten Sie mindestens drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft Ihren Impfpass überprüfen lassen und fehlende Impfungen noch rechtzeitig nachholen, denn während einer Schwangerschaft besteht die Gefahr, das Viren und Bakterien von der Mutter über die Plazenta auf das ungeborene Kind übergehen und somit das Kind schädigen.

Zu den wichtigesten Impfungen gehören Mumps, Masern und Röteln, Windpocken, Keuchhusten, aber auch Tetanus und Diphterie.
Diptherie ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Speicheltröpfchen aber auch durch Schmierinfektion übertragen wird.
Nur ca. 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland haben einen ausreichenden Immunschutz.
Symptome für eine Erkrankung an Diphterie sind zum Beispiel Halsschmerzen, Fieber, Schluckbeschwerden und Lymphknotenschwellung.
Bei schweren Krankheitsverläufen kann es zu Herzmuskelschäden und zu Nervenlähmungen kommen.
Kommt es während einer Schwangerschaft zu einer Erkrankung mit Diphterie, kann dieses zu Fehlbildungen beim Neugeborenen führen.

Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Kind.

30. April 2010

Masern und Kinderwunsch

Masern gelten als eine sehr ansteckende Krankheit. Sie gehören zu den typischen Krankheiten, die meist im Kindesalter auftreten, aber auch Jugendliche und Erwachsene können betroffen sein. Masern werden durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Symptome hierbei sind Schnupfen, Husten, Fieber und Hautausschlag. Eine Maserninfektion während der Schwangerschaft tritt recht selten auf, jedoch kann es ein stark erhöhtes Risiko für eine Lungenentzündung oder Hepatitis für die Schwangere und das Neugeborene mit sich bringen.

Das Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten und Totgeburten ist erhöht, wenn die Mutter zwischen dem 5. und 7. Schwangerschaftsmonat erkrankt. Nicht nur zum Schutz der Schwangerschaft rät das Robert-Koch-Institut Erwachsenen, die nicht gegen Masern immun sind, zu einer Impfung. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich mindestens drei Monate vor Beginn einer Schwangerschaft impfen lassen.

Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Baby durch einen kompletten Impfschutz. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfstatus bereits vor dem Eintritt einer Schwangerschaft von ihrem Arzt überprüfen lassen.

31. März 2010

Was kann man bei häufigen Vaginalinfektionen tun?

Seit Jahrzehnten häufen sich die vaginalen Infektionen und man kann sich oftmals nicht davor schützen.

Auslöser für diese Infektionen können verschiedene Erreger sein, wie zum Beispiel Bakterien, Viren, Pilze oder Trichomonaden. Jeder Erreger verursacht eine spezielle Krankheit und benützt eigene Übertragungswege - aber die meisten dieser Infektionen sind heilbar, wenn der Patient rechtzeitig behandelt wird!

Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten beim Frauenarzt eine Untersuchung auf das Vorliegen einer bakteriellen Vaginose durchführen lassen. Dies gilt vor allem für Frauen mit früheren Frühgeburten. Die bakterielle Vaginose muss dann mit Antibiotika behandelt werden.

Hier noch hilfreiche Tipps:

- Waschen Sie Ihren Intimbereich mit Seifen, die keine Alkaliseife enthalten.
- Häufig wechselnde Partner wirken sich negativ auf die normale Scheidenflora aus.
- Nicht zuviel Zucker essen und auf ballaststoffreiche Nahrung achten (Hautpilze fühlen sich in zuckerreichem  Gewebe besonders wohl).
- Auf enge synthetische Kleidung verzichten.
- Milchsäurezäpfchen aus der Apotheke helfen, das gesunde saure Scheidenmillieu wieder herzustellen.
- Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte!

Haben Sie weitere Fragen, dann besuchen Sie unsere Homepage.

17. Dezember 2009

Parodontitis und Kinderwunsch

Parodontitis ist die Bezeichnung für entzündliche Erkrankungen des Zahnbettes. Hierbei handelt es sich um eine Entzündung, die durch Bakterien hervorgerufen wird und sich nicht mehr durch herkömmliche Zahnpflege (Zähneputzen und Mundspülung) beseitigen lässt. Falls man diese Ablagerungen nicht regelmäßig entfernt, entsteht Zahnstein, die durch Zahnärzte oder Dentalhygieniker entfernt werden müssen. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen. In ihrer extremsten Form zerstört die Parodontitis die Fasern und Knochen des Zahnhalteapparats. Unbehandelt wird der Zahn immer lockerer und fällt schließlich aus.

Weitere Risikofaktoren können sein:

- Rauchen
- Stress
- Hormonstörungen
- Stoffwechselerkrankungen, z.B. Diabetis mellitus

Ein Zusammenhang zwischen einer Parodontitis und Fertilitätsstörung besteht nicht, jedoch ergab eine US-amerikanische Studie, dass eine unbehandelte Parondontitis die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt um das Dreifache erhöht.

Deswegen ist eine gezielte zahnärztliche Behandlung wichtig, wenn eine Parodontitis besteht. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihre Zahnärztin/Zahnarzt konsultieren.