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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


30. April 2010

Masern und Kinderwunsch

Masern gelten als eine sehr ansteckende Krankheit. Sie gehören zu den typischen Krankheiten, die meist im Kindesalter auftreten, aber auch Jugendliche und Erwachsene können betroffen sein. Masern werden durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Symptome hierbei sind Schnupfen, Husten, Fieber und Hautausschlag. Eine Maserninfektion während der Schwangerschaft tritt recht selten auf, jedoch kann es ein stark erhöhtes Risiko für eine Lungenentzündung oder Hepatitis für die Schwangere und das Neugeborene mit sich bringen.

Das Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten und Totgeburten ist erhöht, wenn die Mutter zwischen dem 5. und 7. Schwangerschaftsmonat erkrankt. Nicht nur zum Schutz der Schwangerschaft rät das Robert-Koch-Institut Erwachsenen, die nicht gegen Masern immun sind, zu einer Impfung. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich mindestens drei Monate vor Beginn einer Schwangerschaft impfen lassen.

Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Baby durch einen kompletten Impfschutz. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfstatus bereits vor dem Eintritt einer Schwangerschaft von ihrem Arzt überprüfen lassen.

1. Juli 2009

Gewicht und Kinderwunsch

Übergewicht ist eine Volkskrankheit, da etwa jeder dritte erwachsene Bürger übergewichtig ist. Von den Frauen im gebärfähigen Alter sind allerdings mehr als die Hälfte normalgewichtig, knapp 25 Prozent haben Übergewicht und etwa jede Fünfte hat Untergewicht.

Über- und Untergewicht führen zu hormonellen Veränderungen, die zu Störungen im menschlichen Reproduktionssystem führen. Der Testosteronspiegel beim Mann verringert sich, bei der Frau hingegen erhöht sich der Androgen- und der Östrogenspiegel. Zuviel Östrogen wirkt störend auf den Zyklus, ein zu hoher Androgenspiegel kann die Reifung des Follikels erschweren. Wer normalgewichtig ist, hat die besten Chancen schwanger zu werden. Eine Reduktion des Körpergewichts lohnt sich für übergewichtige Frauen, auch wenn sie dadurch kein Normalgewicht erreicht. Frauen, die 10 Prozent ihres Körpergewichts abnehmen, erhöhen die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden deutlich. Frauen mit starkem Untergewicht sollten ihre Ernährung verbessern, um wenigstens in die Nähe des Normalgewichts zu gelangen. Eventuell vorliegende Essstörungen sollten ärztlich diagnostiziert und behandelt werden. Der Partner sollte ebenfalls auf sein Gewicht achten, da sich Übergewicht auch bei Männern negativ auf die Fertilität auswirken kann.

Viele Krankenkassen bieten ihren Versicherten eine Ernährunsgberatung sowie Ernährungskurse an. Fragen Sie einfach bei Ihrer Krankenkasse nach oder machen Sie hier bei uns Ihren Ernährungscheck.

10. März 2009

Weitere Krankenkassen als Kooperationspartner von PlanBaby

Wir freuen uns über das Vertrauen von sechs weiteren Krankenkassen, die ihren Mitgliedern planBaby kostenlos zur Verfügung stellen bzw. die Kosten für den Ratgeber zurückerstatten. Die „Dräger & Hanse BKK“, „IKK Nord“, „IKK-Direkt“, „BKK Wirtschaft & Finanzen“, „Bank BKK“ und die „AOK Schleswig-Holstein“ vergrößern die Gruppe der Kooperationspartner auf nun neun Krankenkassen. Unsere Hoffnung ist gut, dass sich weitere Krankenkassen diesem Vorbild anschließen. Sollte Ihre Krankenkasse bisher noch nicht aufgelistet sein, können Sie dennoch schon einmal anfragen, ob diese das planBaby-Programm unterstützt.

Weiterführende Links:

PlanBaby Programm
Bestellformular
• Übersicht Krankenkassen

6. März 2009

Chlamydien und ihre Gefahr für den Kinderwunsch

Oft brennt es nur ein bisschen beim Wasserlassen, etwas Ausfluss kommt hinzu und im Unterleib leicht ziehende Schmerzen: Verursacher können Chlamydien sein, Bakterien, die durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden. In Deutschland sind unter Frauen im gebärfähigen Alter etwa 4% von einer Chlamydieninfektion betroffen, jährlich kommt es zu 500 000 Neuinfektionen. Frauen die mehr als 10 Sexualpartner in den letzten 5 Jahren hatten, sind zu über 10% infiziert.

Chlamydien – Eine schleichende Infektion die ihr wahres Ausmaß erst Jahre später zeigt. Bleibt die Infektion unbemerkt und unbehandelt, gelangen die Erreger in die Eileiter, diese verkleben oder vernarben. So können Chlamydien eine Ursache für eine immerwährende, ungewollte Unfruchtbarkeit sein. Bei richtiger und frühzeitiger Diagnose ist jedoch die Therapie recht unproblematisch, und die Chlamydieninfektion heilt folgenlos aus.

Paaren mit Kinderwunsch wird empfohlen, eine Untersuchung auf Chlamydien durchführen zu lassen. Allerdings müssen die Kosten im Rahmen der individuellen Gesundheitsleistungen (so genannte IGeL) für diese vorbeugende Untersuchung von den Versicherten selbst getragen werden. Fragen Sie bei Ihrem Frauenarzt nach.

Neu! Junge Frauen bis 25 Jahre können sich 1 Mal pro Jahr auf Kosten ihrer Krankenkasse auf Chlamydien testen lassen.

Weiterführende Links:

Lesen Sie mehr zu Chlamydien
PlanBaby Programm
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