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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


21. April 2017

Mehrlingsschwangerschaften durch Kinderwunschbehandlungen?

Nicht nur der „Doppelte-Lottchen-Trend“, sondern auch die Anzahl an Mehrlingsschwangerschaften steigt in Deutschland fortlaufend an

Nicht nur der „Doppelte-Lottchen-Trend“, sondern auch die Anzahl an Mehrlingsschwangerschaften steigt in Deutschland fortlaufend an

Nicht nur der „Doppelte-Lottchen-Trend“, sondern auch die Anzahl an Mehrlingsschwangerschaften steigt in Deutschland fortlaufend an. Im Jahr 2010 wurden deutschlandweit 11 573 Zwillinge geboren, wohingegen 2014 die Anzahl an Zwillingsgeburten auf 12 977 anstieg – ein ähnlicher Zuwachs lässt sich bei Drillingsgeburten beobachten. Dies kann mehrere Ursachen haben.

Steigendes Alter der Schwangeren

Was klingt wie ein Paradoxon, ist tatsächlich eine Erklärung für diesen Zuwachs: Durch das steigende Alter von werdenden Müttern ist die Wahrscheinlichkeit auf eine Mehrlingsschwangerschaft größer. Zu erklären ist dies durch das Follikelstimulierenden Hormon (FSH), was am Ende der reproduktiven Phase mit höherer Konzentration ausgeschüttet wird. (more…)

21. August 2015

Mit erster Ejakulationsfraktion zum Wunschkind?

Die Spermien der ersten Ejakulationsfraktion sind die fruchtbarsten.

Die Spermien der ersten Ejakulationsfraktion sind die fruchtbarsten.

Eine aktuelle Studie liefert Hinweise darauf, dass die erste Ejakulationsfraktion Spermien mit einer höheren Fruchtbarkeit beinhaltet. Diese Erkenntnisse könnten potentiell die Erfolgsraten bei der künstlichen Befruchtung verbessern.

Ejakulationsfraktion – was ist das?

Dass bei einer Ejakulation nacheinander drei Fraktionen austreten, ist keine neue Erkenntnis. (more…)

16. Januar 2012

Studie an der Universität Bonn: Reproduktionsärzte klären Paare nicht ausreichend über die psychischen Belastungen einer Kinderwunschbehandlung auf

Eine Studie der Ruhr Universität Bochum am Institut für Medizinische Ethik kommt zu dem Schluss, dass Reproduktionsmediziner nicht in ausreichendem Maß über mögliche psychische Belastungen einer künstlichen Befruchtung aufklären. Über Erfolgschancen und körperliche Risiken einer Kinderwunschbehandlung wird beispielsweise besser aufgeklärt als über etwaige emotionale Belastungen oder Risiken durch mögliche Mehrlingsschwangerschaften. Nur wenige Reproduktionsmediziner raten dazu erfolglose Therapien abzubrechen. Dieses sollte aber Bestandteil jeder ärztlichen Betreuung von Kinderwunschpaaren sein. Vor allem sollte frühzeitig und wiederholt auf die Probleme unrealistischer Erwartungen, überwältigender Kinderwünsche und Kontrollverluste hingewiesen werden. Eine begleitende psychosoziale Beratung sollte durchaus empfohlen und in Anspruch genommen werden, um Paare mit Kinderwunsch für die enormen psychischen Belastungen einer solchen Behandlung vorzubereiten und zu begleiten (vgl. Rauprich, O. 2011 in Imago Hominis, Band 18, Heft 3, S. 241).

11. April 2011

Hormongabe zur Unterstützung der Kinderwunschbehandlung

Grundsätzlich ist es möglich, jede Kinderwunschbehandlung ohne die Gabe von Hormonen durchzuführen. Allerdings ist die Chance auf den Erfolg einer Therapie deutlich erhöht, wenn mehr als eine Eizelle in dem Behandlungszyklus entsteht. Bis auf wenige Ausnahmen werden Kinderwunschbehandlungen deshalb heute ausschließlich unter hormoneller Stimulation durchgeführt.

Eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke zieht aber auch potentielle Risiken nach sich. Hier vor allen Dingen das Risiko von Mehrlingsschwangerschaften, welche schon bei vergleichsweise harmlosen Therapien wie z. B. Clomifengaben oder niedrig dosierten Gonadotropinterapien auftreten können. Oder bspw. auch das sogenannte „ovarielle Überstimulationssyndrom“, dieses tritt in schwerer Form nur selten auf und dann meist bei einer Reagenzglasbefruchtung.
Wesentlich überschätzt ist wird die Gefahr der Krebsentstehung durch die Hormongaben.

Die Kosten für die Behandlung – wenn die Hormone nur zur Verbesserung der Eizellreifung gegeben werden – trägt die Krankenkasse. Medikamente in Vorbereitung auf eine IVF oder ICSI müssen anteilig (Hälfte der Behandlungskosten und Medikamente) vom Paar selbst getragen werden.

Mehr erfahren Sie auch im planBaby Handbuch.

30. Dezember 2009

Was passiert bei einer Kinderwunschbehandlung?

Zunächst wird von Ihrem Frauenarzt oder Frauenärztin zu einer Untersuchung geraten, mit deren Hilfe die Ursachen für die Unfruchtbarkeit festgestellt werden können. Mit Hilfe dieser Untersuchung wird ein sogenannter Stufenplan erstellt, wodurch mögliche Ursachen eingegrenzt und der richtige Therapieansatz gefunden werden kann.
Dieser Stufenplan ist untergliedert in 3 Phasen:

Phase I
Der Arzt oder die Ärztin führt eine Anamnese durch und erkundigt sich über die Vorgeschichte des Paares. Es werden außerdem gynäkologische Untersuchungen durchgeführt und die Frau beginnt ein Zyklusprotokoll zu führen. Anschließend werden Hormonanalysen und ein Postkoitaltest (gibt Informationen über die Überlebensfähigkeit der Spermien im Gebärmutterhalsschleim) durchgeführt.

Phase II
In der zweiten Phase wird ein Spermiogramm erstellt, dabei werden die Menge, die Anzahl, die Beweglichkeit und die Form der Spermien beurteilt.
Bei der Frau wird der Zyklus mittels Ultraschall überwacht. Außerdem werden verschiedene Hormonanalysen durchgeführt.

Phase III
Die dritte Phase wird notwendig, wenn das Spermiogramm aus der zweiten Phase ergeben hat, dass die Samenqualität des Mannes nur unzureichend oder dass die Eileiter der Frau verschlossen sind. Hierbei werden dann verschiedene Therapien empfohlen.

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