5. Mai 2010
Tetanus (Wundstarrkrampf) ist eine weltweit vorkommende bakterielle Infektionskrankheit, an der jährlich ungefähr eine Million Menschen erkranken. In 10 bis 20 Prozent der Fälle verläuft die Erkrankung trotz Intensivtherapie tödlich. Ursache für eine Erkrankung an Tetanus ist eine äußere Verletzung, über die Bakterien in den Körper gelangen, wo sie sich vermehren und den Giftstoff Tetanospasmin produzieren, der die Übermittlung von Nervenimpulsen in den Nervenbahnen beeinträchtigt. Symptome für eine Erkrankung an Tetanus sind zuerst Krämpfe der Skelettmuskulatur, gefolgt von Kieferklemme und Krämpfen der Rachenmuskulatur.
Eine hochgradige Gefährdung existiert für Mutter und Kind bei einer Tetanus Erkrankung. Trotz Einsatz von intensivmedizinischen Maßnahmen besteht eine hohe Sterblichkeit. Wenn das Baby bereits unterwegs ist, sollten Impfungen die Ausnahme bleiben, deshalb fehlenden Schutz am besten vor Beginn einer Schwangerschaft nachholen, denn für das Ungeborene ist es sehr wichtig, dass die Mutter einen ausreichenden Impfschutz gegen Tetanus hat, da es nach der Geburt für ein paar Wochen durch die Antikörper der Mutter geschützt ist. Das Kind sollte aber ab der neunten Lebenswoche die erste eigene Tetanus-Impfung bekommen. Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Baby durch einen kompletten Impfschutz. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfstatus bereits vor dem Eintritt einer Schwangerschaft von ihrem Arzt überprüfen lassen.
30. April 2010
Masern gelten als eine sehr ansteckende Krankheit. Sie gehören zu den typischen Krankheiten, die meist im Kindesalter auftreten, aber auch Jugendliche und Erwachsene können betroffen sein. Masern werden durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Symptome hierbei sind Schnupfen, Husten, Fieber und Hautausschlag. Eine Maserninfektion während der Schwangerschaft tritt recht selten auf, jedoch kann es ein stark erhöhtes Risiko für eine Lungenentzündung oder Hepatitis für die Schwangere und das Neugeborene mit sich bringen.
Das Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten und Totgeburten ist erhöht, wenn die Mutter zwischen dem 5. und 7. Schwangerschaftsmonat erkrankt. Nicht nur zum Schutz der Schwangerschaft rät das Robert-Koch-Institut Erwachsenen, die nicht gegen Masern immun sind, zu einer Impfung. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich mindestens drei Monate vor Beginn einer Schwangerschaft impfen lassen.
Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Baby durch einen kompletten Impfschutz. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfstatus bereits vor dem Eintritt einer Schwangerschaft von ihrem Arzt überprüfen lassen.
13. April 2010
Obwohl die Ursachen der Fertilitätsstörung zu 40-50 Prozent beim Mann liegen, begeben sich meistens zuerst die Frauen in eine Kinderwunschbehandlung. Bei etwa 15 Prozent aller Männer werden Fertilitätsstörungen durch Infektionen am Harn- und Geschlechtsorgan verursacht.
Am Häufigsten kommt hierbei das sogenannte Prostatitis-Syndrom vor. Diese zeichnet sich durch Schmerzen, vermehrten Harndrang und Ejakulationsschmerz aus. Eine weitere häufige Erkrankung ist die Harnröhrenentzündung, die unter anderem durch Chlamydien oder Gonorrhoe (Tripper) verursacht wird. Typische Symptome sind hierbei Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen sowie eitriger Ausfluss. Auch Entzündungen des Nebenhodens werden durch die genannten Erreger verursacht und können zu Fertilitätsstörungen beim Mann führen. Symptome für diese Erkrankung sind Schmerzen, Hodenschwellungen, Schmerzen beim Wasserlassen und Fieber.
Männer, die akut oder in den letzten Jahren an Infektionen der Harn- und Geschlechtsorgane litten, sollten einen Urologen aufsuchen. Das gilt auch dann, wenn Fertilitätsstörungen beim Mann vermutet werden.
31. März 2010
Seit Jahrzehnten häufen sich die vaginalen Infektionen und man kann sich oftmals nicht davor schützen.
Auslöser für diese Infektionen können verschiedene Erreger sein, wie zum Beispiel Bakterien, Viren, Pilze oder Trichomonaden. Jeder Erreger verursacht eine spezielle Krankheit und benützt eigene Übertragungswege – aber die meisten dieser Infektionen sind heilbar, wenn der Patient rechtzeitig behandelt wird!
Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten beim Frauenarzt eine Untersuchung auf das Vorliegen einer bakteriellen Vaginose durchführen lassen. Dies gilt vor allem für Frauen mit früheren Frühgeburten. Die bakterielle Vaginose muss dann mit Antibiotika behandelt werden.
Hier noch hilfreiche Tipps:
- Waschen Sie Ihren Intimbereich mit Seifen, die keine Alkaliseife enthalten.
- Häufig wechselnde Partner wirken sich negativ auf die normale Scheidenflora aus.
- Nicht zuviel Zucker essen und auf ballaststoffreiche Nahrung achten (Hautpilze fühlen sich in zuckerreichem Gewebe besonders wohl).
- Auf enge synthetische Kleidung verzichten.
- Milchsäurezäpfchen aus der Apotheke helfen, das gesunde saure Scheidenmillieu wieder herzustellen.
- Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte!
Haben Sie weitere Fragen, dann besuchen Sie unsere Homepage.
25. Februar 2010
Die häufigste Störung bei der Pränataldiagnostik ist das Down-Syndrom (Trisomie 21). Die Häufigkeit des Down-Syndroms hängt vom Alter der Mutter ab, deshalb hat man früher Schwangeren ab 35 Jahren eine Fruchtwasseruntersuchung angeboten, die jedoch sehr ungenau ist, da nur 30 % aller Kinder mit einem Down-Syndrom entdeckt wurden. Frauen ab 35 Jahren sowie Frauen, in deren Verwandtschaft es bereits Fälle mit Chromosomenanomalien gab, sollten sich über diesen Eingriff genau informieren. Die Wahrscheinlichkeit für eine 35 Jährige, ein Kind ohne solche Anomalien zu bekommen, ist mit 99,7 % sehr hoch. Laut Statistik steigt das Risiko, ein Baby mit Chromosomenanomalien zur Welt zu bringen erst ab einem Alter von 40 Jahren und zwar auf 1,4 %. Bei 45-jährigen Frauen liegt es bei 5,2 % und bei den 49 Jährigen bei 15,3 %.
Zum Ausschluss des Down-Syndroms gibt es Blutuntersuchungen, wie z.B. das Erst-Trimester Screening (die Kombination von PAPP-A (Serum-Marker im Blut) und freiem ß-HCG (Hormon)) sowie die Ultraschallmessung der Nackentransparenz des Fötus in der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche.
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