19. Mai 2010
Die Windpocken (Varizellen) sind eine weltweit verbreitete, sehr ansteckende Viruserkrankung, die durch den Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird. Übertragen wird diese Viruserkrankung durch Tröpfcheninfektion. Gekennzeichnet ist diese durch einen bläschenförmigen Hautausschlag. Symptome für eine Erkrankung an Windpocken sind Fieber und stark juckender Hautausschlag.
Mögliche Komplikationen können bakterielle Hautinfektionen mit späterer Narbenbildung oder Entzündungen des Mittelohrs, der Lungen, der Gelenke oder der Hirnhaut sein.
Über 90% aller Kinder erkranken bis zum 14. Lebensjahr daran und sind dann für den Rest ihres Lebens immun.
Infiziert sich eine Schwangere mit Windpocken, kann das ungeborene Kind schwere Schädigungen davontragen. Bei einer Infektion, die innerhalb der ersten vier bis fünf Schwangerschaftsmonate stattgefunden hat, kann es zu Fehl- oder Frühgeburten kommen, einige der Neugeborenen weisen auch ein zu geringes Geburtsgewicht auf. Gefährlich sind Windpockeninfektionen, wenn sie um den Geburtstermin herum erfolgen, etwa ein Drittel der Neugeborenen sterben ohne Behandlung.
Da es sich bei der Windpockenimpfung um einen Lebendimpfstoff handelt, wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, die Impfung möglichst drei Monate vor einer Schwangerschaft durchzuführen.
Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch Impfungen.
5. Mai 2010
Tetanus (Wundstarrkrampf) ist eine weltweit vorkommende bakterielle Infektionskrankheit, an der jährlich ungefähr eine Million Menschen erkranken. In 10 bis 20 Prozent der Fälle verläuft die Erkrankung trotz Intensivtherapie tödlich. Ursache für eine Erkrankung an Tetanus ist eine äußere Verletzung, über die Bakterien in den Körper gelangen, wo sie sich vermehren und den Giftstoff Tetanospasmin produzieren, der die Übermittlung von Nervenimpulsen in den Nervenbahnen beeinträchtigt. Symptome für eine Erkrankung an Tetanus sind zuerst Krämpfe der Skelettmuskulatur, gefolgt von Kieferklemme und Krämpfen der Rachenmuskulatur.
Eine hochgradige Gefährdung existiert für Mutter und Kind bei einer Tetanus Erkrankung. Trotz Einsatz von intensivmedizinischen Maßnahmen besteht eine hohe Sterblichkeit. Wenn das Baby bereits unterwegs ist, sollten Impfungen die Ausnahme bleiben, deshalb fehlenden Schutz am besten vor Beginn einer Schwangerschaft nachholen, denn für das Ungeborene ist es sehr wichtig, dass die Mutter einen ausreichenden Impfschutz gegen Tetanus hat, da es nach der Geburt für ein paar Wochen durch die Antikörper der Mutter geschützt ist. Das Kind sollte aber ab der neunten Lebenswoche die erste eigene Tetanus-Impfung bekommen. Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Baby durch einen kompletten Impfschutz. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfstatus bereits vor dem Eintritt einer Schwangerschaft von ihrem Arzt überprüfen lassen.
24. Juni 2009
Impfungen schützen vor vielen schweren und lebensbedrohenden Erkrankungen. Trotzdem wird die Chance sich gegen Krankheiten durch Impfungen zu schützen nicht von jedem genutzt, so wird zum Beispiel bei Kindern nicht in allen Fällen ein ausreichender Impfschutz aufgebaut und auch notwendige Auffrischimpfungen werden häufig vergessen.
Infektionen mit Bakterien und Viren stellen für schwangere Frauen und das ungeborene Kind ein hohes gesundheitliches Risiko dar, denn die verschieden Erreger können über die Plazenta der Mutter auf das Kind übergehen und Schädigungen des ungeborenen Kindes verursachen. Deshalb sollten Frauen mit Kinderwunsch möglichst fünf bis sechs Monate vor der Schwangerschaft einen vollständigen Impfschutz aufgebaut haben. Dieser Impfschutz trägt dazu bei, dass keine Probleme in der Schwangerschaft auftreten und das Neugeborene durch die mütterlichen Antikörper vor bestimmten Infektionen für einige Wochen bis Monate geschützt ist. Es ist wichtig, dass der Besuch beim Frauenarzt genutzt wird, um dort den Impfschutz überprüfen zu lassen. Die verschiedenen Maßnahmen zur Impfvorsorge umfassen dabei neben einer ausführlichen Impfaufklärung und Beratung insbesondere die Überprüfung des Impf- und Immunstatus. Auch der Impfschutz des Partners sollte überprüft werden, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden.
Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch Impfungen vor vielen schweren und teilweise bedrohlichen Erkrankungen.
Weiterführende Links:
• Prüfen Sie Ihren Impfausweis
17. Juni 2009
Die Urlaubszeit gehört zu der schönsten Zeit des Jahres, da man sich erholen oder auch einfach nur neue Kraft tanken kann. Auch für Paare mit Kinderwunsch gibt es einige Punkte, die man beachten sollte, wie zum Beispiel wo die Reise hingeht.
Fernreisen bei Kinderwunsch sind grundsätzlich möglich, da aber bei Reisen in die Tropen viele Impfungen notwendig sind, ist es für Frauen, die schwanger werden wollen besser, Fernreisen, besonders Trekkingreisen, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Deshalb ist Schwangeren und Frauen mit akutem Kinderwunsch aus ärztlicher Sicht von einer solchen körperlich belastenden Reise abzuraten, da es zudem gegen viele Tropenkrankheiten keine Impfstoffe gibt, wie zum Beispiel Malaria, die in der Schwangerschaft zu Fehlgeburten führen kann. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Reisepläne in tropische Gebiete mit Ihrem Arzt besprechen.
Planen Sie eine Reise in südeuropäische Länder, wo das Risiko für Hepatitis-A-Infektion besteht, sollten Sie sich zuvor gegen Hepatitis-A impfen lassen. Die Schutzimpfung sollte möglichst sechs bis vier Wochen vor Reiseantritt erfolgen.
Außer die Impfung von Lebendimpfstoffen, können alle üblichen Reiseimpfungen auch bei Frauen mit Kinderwunsch erfolgen. Bei Lebendimpfstoffen ist es zu berücksichtigen, dass bei der Verwendung innerhalb der nächsten drei Monate eine Schwangerschaft für diesen Zeitraum vermieden, also verhütet werden muss. Der sicherste Weg ist es, sich bereits vor einer Schwangerschaft gegen entsprechende Krankheiten impfen zu lassen, wenn eine geplante Fernreise ansteht.
Bei weiteren Fragen, schauen Sie doch auf unsere Internetseite oder fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
2. März 2009
Der Infektionsschutz eines Neugeborenen beginnt lange vor seiner Geburt – nämlich bei der Mutter.
Frauen mit Kinderwunsch sollten deshalb möglichst frühzeitig ihren Impfstatus überprüfen lassen – am besten schon 5- 6 Monate vor der Schwangerschaft sollte der Impfschutz komplett sein. Dieses trägt dazu bei, dass keine Probleme in der Schwangerschaft auftreten und das Neugeborene durch die mütterlichen Antikörper vor bestimmten Infektionen für einige Wochen und Monate geschützt ist. Holen Sie jetzt alle fehlenden Impfungen nach!
Laut der STIKO (Ständige Impfkommission) sollte vor einer Schwangerschaft unbedingt ausreichender Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie, Poliomyelitis, Hepatitis B, Mumps, Masern und Röteln sowie Windpocken und Keuchhusten bestehen. ! Auch der Partner sollte den Impfschutz überprüfen, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden. !
Weiterführende Links:
• Lesen Sie mehr zum Theme Impfausweis
• PlanBaby Programm
• Bestellformular
• Übersicht Krankenkassen
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