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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


18. April 2011

Clomifen zur hormonellen Stimulation

Zur Unterstützung einer Kinderwunschbehandlung setzen Reproduktionsmediziner oft Hormone zur hormonellen Stimulation ein. Clomifen ist eins davon. Dieses wird als Tablette eingenommen und löst sehr zuverlässig eine Eizellreifung an den Eierstöcken aus. Der Vorteil dieses Medikaments ist zweifellos die einfache Gabe als Tablette. Aus diesem Grund setzt man es in vielen gynäkologischen Arztpraxen als Mittel der Wahl ein.

Nachteile der Therapie sind aber typische Symptome der Wechseljahre als Nebenwirkungen: Hitzewallungen, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen. Sehstörungen bis hin zu Augenflimmern können selten vorkommen und sind ein Grund zur sofortigen Beendigung der Therapie.

Zu beachten ist auch, dass bei jeder hormonellen Stimulation ein Überstimulationssyndrom oder Mehrlingsschwangerschaften auftreten können.

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, mit Clomifen schwanger zu werden lässt sich zudem nicht beantworten. Ob eine Schwangerschaft eintritt, hängt von sehr vielen Faktoren ab (Alter der Frau, Spermiogramm des Partners).

Die lange Halbwertszeit des Wirkstoffs, d.h. einmal im Blut, lässt sich die hormonelle Stimulation der Eierstöcke nicht mehr durch eine Dosiserhöhung oder -senkung steuern, hat vor allem dazu geführt, dass bei der Kinderwunschbehandlung zunehmend Gonadotropine zur Anwendung kommen.

Mehr zum Thema Kinderwunschbehandlung erfahren Sie auch in Ihrem planBaby Handbuch.

2. Dezember 2009

Risiken einer Kinderwunschbehandlung

Auch wenn die verschiedenen Möglichkeiten einer Kinderwunschbehandlung ohne jeden Zweifel einen großen therapeutischen Fortschritt darstellen, sind auch Risiken damit verbunden, über die sich Mann und Frau schon vor Beginn der Behandlung im Klaren sein sollten.

Bei Schwangerschaften nach einer Kinderwunschbehandlung findet sich eine erhöhte Rate an unterschiedlichen Komplikationen. Diese sind häufig auf den hohen Anteil von Mehrlingsschwangerschaften zurückzuführen.

Zu den möglichen Komplikationen zählen aber auch:

– die Fehlgeburt (Die Fehlgeburtenrate beträgt nach einer Kinderwunschbehandlung ca. 20 bis 25 Prozent)
– die Zwillings- und Drillingsgeburten und ein dadurch erhöhtes Frühgeburtsrisiko
– die Fehlbildungen
– die Eileiterschwangerschaft
– die hormonelle Stimulation kann zu einer deutlichen Überfunktion der Eierstöcke führen
   (Ovarielles Hyperstimulationssyndrom)
– und sicher in vielen Fällen große psychische Belastungen durch die Maßnahmen selbst oder durch auftretende Komplikationen und Misserfolge der Behandlung

Doch auch Hormonbehandlungen können manchmal ernste Nebenwirkungen haben. Falls Sie eine Hormonbehandlung in Erwägung ziehen, sollten Sie sich gegebenenfalls durch einen Psychologen bzw. Psychotherapeuten begleitend beraten lassen.

Lesen Sie hier mehr.

10. September 2009

Hormone im Trinkwasser

In Deutschland ist die Fruchtbarkeit der Männer in den vergangenen 40 Jahren um ca. 70% gesunken. Dabei ist die Abnahme der Spermienzahl der Hauptgrund für die zunehmende Infertilität bei Männern. Dies wird besonders auf die Lebensweise des Mannes zurückgeführt, welche die Qualität des Spermas nachhaltig beeinflusst. Zum Beispiel spielen hierbei Faktoren wie Rauchen, Ernährung oder Alkohol eine große Rolle.

Darüber hinaus wird jedoch immer öfter diskutiert, dass Männer durch die ansteigende Dosis des Frauenhormons Östrogen im Trinkwasser auch unfruchtbar werden können. Die Östrogene gelangen über den Wasserkreislauf in den menschlichen Organismus. Diese Hormone sind im menschlichen Urin enthalten, jedoch vermehrt, wenn die Frauen die Anti-Baby-Pille nehmen. Die Frauen scheiden die überflüssigen Hormone über den Urin aus und so gelangen sie in die Kanalisation und dann mit dem Abwasser in die Klärwerke. Hier können die Wirkstoffe der Anti-Baby-Pille jedoch nicht ausreichend gefiltert werden, wodurch sie in das Trinkwasser gelangen. Die Männer nehmen diese ausgeschiedenen Östrogene dann über das Trinkwasser auf und haben dadurch zu viele weibliche Hormone in ihrem Körper. Das hat zur Folge, dass das Männerhormon Testosteron blockiert wird und damit die Fruchtbarkeit beeinträchtigt wird. Dadurch, dass immer mehr Frauen mit der Anti-Baby-Pille verhüten, nimmt auch der Östrogen-Gehalt im Wasser zu, was auch mit ein Grund sein kann für die vermehrte Unfruchtbarkeit bei Männern.

Nun soll dies jedoch keine Angst machen. In Deutschland wird sehr auf die Qualität de Trinkwasser geachtet. Durch eine umfangreiche Klärtechnik findet man die angesprochenen Hormone im Trinkwasser nur im Mikrogramm-Bereich. Weiterhin wird das Trinkwasser regelmäßig kontrolliert und auch verschiedene Aufbereitungsprozesse führen zu einer Reduktion des Hormon-Gehalts im Wasser.

Letztendlich muss man sich über dieses Thema jedoch bewusst werden und seine eigene Meinung bilden, um so zu entscheiden, wie vorsichtig man in diesem Bereich sein möchte. Man sollte nur bedenken, dass die im Trinkwasser enthaltenen Hormone auch schon auf Babys Auswirkungen haben können. Zum Beispiel, indem man Babynahrung mit Leitungswasser zubereitet oder Kleinkinder ausschließlich Leitungswasser trinken lässt. Erst wenn man besonders darauf achtet, wird einem bewusst, wie viel wir wirklich mit Leitungswasser zubereiten. Zum Beispiel auch beim Kochen von Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Ähnlichem. So sollte man im Allgemeinen darauf achten, dass man zumindest ein gutes Wasser trinkt. Hierzu gehört Wasser, das aus Tiefenbrunnen oder Quellen stammt.

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