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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


6. Februar 2012

Die besten Stellungen, um schwanger zu werden

Schwanger zu werden hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel von der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs, den genetischen sowie körperlichen Voraussetzungen bei der Frau und beim Mann und vieles mehr. Aber welche Stellungen fördern die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden?

Vor allem Stellungen, wie die Missionarsstellung, bei denen der Penis tief in die Vagina eindringen kann und die Spermien somit gut bis zum Muttermund gelangen können, erhöhen die Chance schwanger zu werden. Für Frauen bei denen die Gebärmutter etwas nach hinten abgeknickt ist, empfehlen sich eher Sexstellungen bei denen der Mann von hinten in die Vagina eindringt, da dort der Penis und auch das Sperma noch näher an den Muttermund gelangen.

Jegliche Stellungen, bei denen die Spermien nicht tief in die Vagina transportiert werden, wie z. B. im Stehen oder im Sitzen, senken die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung der Eizelle.
Es empfiehlt sich vor dem Geschlechtsverkehr die Blase zu leeren, damit bei einem möglichen Toilettengang danach gewünschte Samenzellen nicht wieder verloren gehen. Die Spermien gelangen nach dem Geschlechtsverkehr am besten durch den Muttermund, wenn die Frau noch etwa eine halbe Stunde liegen bleibt.

All diese Tipps erhöhen die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden. Jedoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass Sex, der Spaß macht und bei dem man sich wohl fühlt, die Empfängnis fördert und die Kinderplanung meist nicht nach einem Terminkalender funktioniert.

16. Juni 2010

Influenza und Kinderwunsch

Influenza, auch Virusgrippe oder echte Grippe genannt, ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit.

Das Virus dringt über die Schleimhaut der Atemswege, des Mundes und der Augen in den Körper ein. Symptome treten nach einer kurzen Zeit auf und sind häufig Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl, Lichtempfindlichkeit und Kreislaufschwäche. Mögliche Komplikationen könnten eine Mittelohrentzündung, akutes Herz-Kreislauf- Versagen oder plötzlich einsetzende Lungenentzündung mit Todesfolge sein.

Bei Schwangeren können genauso leicht Viruserkrankungen auftreten wie bei nicht Schwangeren, jedoch ist die Ansteckungsgefahr noch größer, da die Immunabwehr von Schwangeren herabgesetzt ist. Normalerweise bleibt eine fieberhafte Erkältung ohne Folgen für das ungeborene Kind, allerdings ist bei einer schweren Erkältung mit hohem Fieber das Risiko einer Fehlgeburt oder vorzeitiger Wehen erhöht. Die Influenza nimmt bei Säuglingen und Kleinkindern oft einen schweren Verlauf und kann sogar zum Tod führen.

Um sich gegen den Grippevirus zu schützen, wird eine jährliche einmalige Impfung von der WHO empfohlen.

Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch Impfungen vor vielen schweren und teilweise lebensbedrohenden Erkrankungen. Es ist sehr wichtig, einen vollständigen Impfschutz bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft zu haben, um während der Schwangerschaft entsprechend geschützt zu sein. Denn viele Impfungen – insbesondere mit Lebendimpfstoffen – dürfen während der Schwangerschaft nicht durchgeführt werden.

Lesen Sie hier mehr über wichtige Impfungen in der Schwangerschaft.

12. Juni 2010

Mumps und Kinderwunsch

Mumps ist eine weltweit verbreitete, hoch ansteckende Kinderkrankheit, die durch den Virus Paramyxo ausgelöst wird.

Es gibt jedoch auch für Jugendliche und Erwachsene ein Erkrankungsrisiko.

Symptome für eine Erkrankung an Mumps sind zunächst unspezifische Krankheitszeichen wie Abgeschlagenheit und erhöhte Körpertemperatur, gefolgt vom Anschwellen der Ohrspeicheldrüsen, geschwollenen Wangen sowie Schmerzen beim Kauen.

Wenn ein Mann als Erwachsener oder als Kind an Mumps erkrankt ist, sollte der behandelnde Arzt immer informiert werden, da die Erkrankung im schlimmsten Fall zu einer Hodenentzündung oder zu einer Beeinträchtigung der Beweglichkeit und Bildung der Samenzellen führen kann.

Erkrankt eine werdende Mutter innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate an Mumps, so ist das Fehlgeburtsrisiko erhöht. Eine überstandene Mumpserkrankung bedeutet normalerweise lebenslang Immunität gegen den Erreger. Auch Zweitinfektionen können vorkommen, sind aber relativ selten.
Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Impfungen bei Kinderwunsch.

26. Mai 2010

Keuchhusten und Kinderwunsch

Keuchhusten (Pertussis) ist eine durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöste und hoch ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die in der Regel mehrere Wochen bis Monate andauert. Sie ist gekennzeichnet durch quälende Hustenattacken. Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind die Symptome häufig untypisch, da es unauffälliger Husten, wie z. B. bei einer Erkältung sein kann, so dass die Diagnose oftmals erschwert ist.

Besonders gefährlich kann die Erkrankung im frühen Säuglingsalter werden, da die Säuglinge keinen ausreichenden Immunschutz besitzen und in diesem Alter meist kein typischer Husten auftritt. So kann dieses zu lebensbedrohlichen Atemstillständen führen.
Die Hauptgefahr besteht in der Infektion von Neugeborenen und Säuglingen. Aus diesem Grund ist es für Frauen mit Kinderwunsch besonders wichtig ihren Immunstatus in Bezug auf Keuchhusten überprüfen zu lassen. Neben der Schwangeren oder Mutter sollten auch Personen, die einen engen Kontakt zum Säugling haben, ihren Immunschutz überprüfen lassen.
Bei schwangeren Frauen kann durch die heftigen Hustenstöße eine Fehlgeburt ausgelöst werden.
Weder eine Erkrankung noch die Impfung als solche hinterlassen eine lebenslange Immunität, was zur Folge haben kann, dass erkrankte Erwachsene die Säuglinge anstecken, die noch keinen Impfschutz haben.

Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch eine Impfung.

19. Mai 2010

Windpocken und Kinderwunsch

Die Windpocken (Varizellen) sind eine weltweit verbreitete, sehr ansteckende Viruserkrankung, die durch den Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird. Übertragen wird diese Viruserkrankung durch Tröpfcheninfektion. Gekennzeichnet ist diese durch einen bläschenförmigen Hautausschlag. Symptome für eine Erkrankung an Windpocken sind Fieber und stark juckender Hautausschlag.

Mögliche Komplikationen können bakterielle Hautinfektionen mit späterer Narbenbildung oder Entzündungen des Mittelohrs, der Lungen, der Gelenke oder der Hirnhaut sein.

Über 90% aller Kinder erkranken bis zum 14. Lebensjahr daran und sind dann für den Rest ihres Lebens immun.

Infiziert sich eine Schwangere mit Windpocken, kann das ungeborene Kind schwere Schädigungen davontragen. Bei einer Infektion, die innerhalb der ersten vier bis fünf Schwangerschaftsmonate stattgefunden hat, kann es zu Fehl- oder Frühgeburten kommen, einige der Neugeborenen weisen auch ein zu geringes Geburtsgewicht auf. Gefährlich sind Windpockeninfektionen, wenn sie um den Geburtstermin herum erfolgen, etwa ein Drittel der Neugeborenen sterben ohne Behandlung.

Da es sich bei der Windpockenimpfung um einen Lebendimpfstoff handelt, wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, die Impfung möglichst drei Monate vor einer Schwangerschaft durchzuführen.

Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch Impfungen.