12. Dezember 2011
Die Blätter der Himbeere (Rubi idaei folium) wirken positiv hormonregulierend bei Menstruationsstörungen und stärken die Gebärmutter- und Beckenmuskulatur. Als Tee zubereitet sind sie vielseitig einsetzbar. Da Himbeerblätter-Tee eine krampflösende Wirkung hat, wird dieser oft auch bei Durchfallerkrankungen empfohlen. Aufgrund des Vitamingehalts ist er auch wirksam bei der Behandlung oder Vorbeugung von Erkältungskrankheiten.
Aber auch auf die Gebärmutter hat Himbeerblättertee eine entspannende Wirkung, weshalb in der Frauenheilkunde der Einsatz bei Regelschmerzen erfolgt. Durch die Entspannung der Gebärmuttermuskulatur kommt hier zu einer verbesserten Durchblutung, bei der Kinderwunsch-Behandlung erhofft man sich dadurch einen besseren Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.
Zubereitung von Himbeerblättertee: 1,5 g fein zerschnittene Himbeerblätter mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Danach durch ein Sieb geben. Trinken Sie 2 Tassen täglich.
5. Dezember 2011
Frauenmantel – die Pflanze der Fruchtbarkeitsgöttinnen!? Dieses hat seinen Ursprung wohl auch in der becherförmigen Form des Blattes mit der glitzernden Wasserperle in der Mitte, denn dieses wurde stets mit dem Geburtsschoß verglichen.
Generell sagt man dem „Frauenkraut“ nach, die Durchblutung des Beckens zu verbessern. Dadurch soll es zu einer Straffung des Gewebes im Unterleib kommen. Des Weiteren wird der Tee zur Behandlung von Durchfallerkrankungen und äußerlich wegen seines hohen Gerbstoffgehaltes zur Wundpflege empfohlen (letzteres oft auch in Kombination mit Salbei). Von Hebammen wird er zur Vorbereitung auf das Wochenbett vor der Geburt empfohlen, jedoch wird in den meisten Publikationen darauf hingewiesen, dass die Anwendung in der Schwangerschaft unterbleiben sollte.
Kräuterkundige schätzen es bis heute als Gebärmuttertonikum und Universalmittel bei Frauenleiden. Vor allem Zubereitungen aus der frischen, blühenden Pflanze (z.B. Alchemilla Urtinktur von Alcea) regen den Eisprung an, kräftigen die Gebärmutter, verbessern die Gelbkörperhormonproduktion und lindern Regelkrämpfe.
Im Zusammenhang mit dem Kinderwunsch gibt es Anwendungsgebiete von Frauenmantel bei unregelmäßigem Zyklus, speziell bei der Behandlung von Zyklusstörungen im Zusammenhang mit Übergewicht (z. B. PCO-Syndrom). Bei der Kinderwunsch-Behandlung soll Frauenmantel zur Verbesserung der Durchblutung des Beckens zur Förderung der Reifung der Eibläschen und des Aufbaus der Gebärmutterschleimhaut beitragen.
Die Anwendung beschränkt sich auf die Zubereitung als Tee. Dafür werden ca. drei Teelöffel Frauenmantelkraut pro Tasse (schmeckt sehr streng aufgrund der Gerbsäuren) mit einem Viertelliter Wasser übergossen und sollen 10 min ziehen.
Aber Achtung! Mehr als eine Kanne/Tag oder 4-5 Tassen sollte Frau nicht zu sich nehmen!
Weitere Tipps und Hinweise zum schwanger werden finden Sie im Handbuch planBaby.
5. Juli 2011
Radfahren ist eine der beliebtesten Sportarten in Deutschland. Nichts desto trotz sollte man sich aber auch über die Gefahren, die das Radfahren mit sich bringt, im Klaren sein.
Langes Radfahren und falsche Sattel können bei Männern zu Problemen, wie Taubheitsgefühl im Unterleib, Erektionsstörung und Fertilitätsstörungen führen. Aber der Körper sendet Warnsignale, die der Mann aber meistens negiert.
Der Münchner Urologe Stefan Staudte gibt folgende Empfehlungen (wer entsprechende Symptome bemerkt):
1. Häufig die Sitzposition wechseln.
2. Wahl eines für die individuelle Anatomie passenden Sattels.
3. Stoßabsorbierende Elemente (gefederte Sattelstütze, Federgabel usw.) einbauen.
4. Geeignete Bekleidung.
5. Änderung der Körpergeometrie auf dem Fahrrad.
Mehr dazu finden Sie in unserem planBaby-Programm .
6. Januar 2011
Die männlichen Hoden auszulagern ist ein sehr erfolgreiches Prinzip, es senkt die Temperatur gegenüber der Körperkerntemperatur um die entscheidenden ein bis drei Grad Celsius. Denn am besten funktioniert die Produktion von Spermien bei 35 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur ist die Mischung der beteiligten Proteine optimal. Zwar dauert es rund 13 Wochen, bis die Spermien in den Hoden und Nebenhoden herangereift sind, aber immerhin werden täglich zwischen 300 und 500 Millionen fertig. Diese große Menge ist notwendig, denn in jedem Samenerguss befinden sich rund 300 Millionen Spermien. Vor dem Samenerguss werden die Spermien in den Nebenhodenkanälen gespeichert. Bis zu vier Wochen können sie dort verweilen, danach werden sie vom Körper abgebaut.
Eine ausreichende Luftzirkulation bzw. der Wärmetausch mit der kälteren Umgebungsluft ist also für die Produktion und Spermienqualität besser. Aber dicke und enge Hosen beeinflussen diesen Luftaustausch und umso wärmer wird es. Ähnliches gilt für das Sitzen. Je länger es dauert und je stärker die Beine geschlossen sind, umso höher steigt die Temperatur. Autofahren ist wegen der engen und statischen Sitzposition daher an sich schon schlecht für die Spermienqualität. Wenn man dann mit Hilfe einer Sitzheizung noch weiter einheizt, haben es die Spermien natürlich noch schwerer.
Durch Bewegung wird die Luftzirkulation dagegen verbessert. Bewegung und mäßiger Sport senken auf diese Weise die Hodentemperatur.
Männern mit einem unerfüllten Kinderwunsch wird unter anderem empfohlen, auf Sauna, heiße Vollbäder, enge Hosen und langes Sitzen zu verzichten. Denn wenn die natürliche Spermienqualität schlecht ist, können selbst kleine Faktoren ausschlaggebend sein.
Lassen Sie sich am Besten von Ihrem Arzt beraten.
6. Dezember 2010
Die Fertilität einer Frau hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab (Eisprung, Fehl- oder Unterernährung, starkes Übergewicht können einen Eisprung von vornherein verhindern). Auch bei Frauen, die extrem viel Sport treiben oder beruflich unter Dauerstress stehen, kann eine veränderte Hormonausschüttung den Eisprung verschieben oder sogar ganz unterdrücken.
Da Stress der Fruchtbarkeit nicht zuträglich ist, empfiehlt es sich Kräuter einzunehmen, die das seelische Gleichgewicht unterstützen. Bei Schwäche, Erschöpfung und Stress helfen z.Bsp. Zitronenmelisse, Zimt, wilder Hafer und Helmkraut.
Bei gesunden Frauen mit Eisprung rät man zu Präparaten mit Fruchttrockenextrakten aus Mönchspfeffer. Dessen fruchtbarkeitsfördernde Wirkung ist zwar nicht direkt durch Studien belegt. Allerdings senkt Mönchspfeffer erwiesenermaßen den Prolaktinspiegel. Und von diesem Hormon wiederum ist bekannt, dass es zum Ausbleiben des Eisprungs beitragen kann. Gleichzeitig steigert Mönchspfeffer die Produktion von Progesteron, auch Gelbkörperhormon genannt, das die Gebärmutter auf das Einnisten der Eizelle vorbereitet.
Die Früchte des Mönchspfeffers (Agni casti fructus, Keuschlammfrüchte) werden üblicherweise in Form von wässrig-alkoholischen Auszügen (50 bis 70 Prozent) eingenommen. Die Tagesdosis sollte dabei 30 bis 40 Milligramm nicht übersteigen. Bei prämenstruellen Beschwerden (dies muss aber erst der Gynäkologe abklären!) werden allerdings bis zu 240 Milligramm Mönchspfeffer empfohlen. Um eine befriedigende Wirkung zu erzielen, sollte der Mönchspfeffer mindestens drei Monate lang kontinuierlich angewendet werden.
Die Anwendung als Tee ist dabei nicht zu empfehlen, da diejenigen Inhaltsstoffe, die gegen die Frauenbeschwerden wirken, nicht wasserlöslich sind.
Schwangere oder stillende Frauen sollten auf eine Einnahme von Mönchspfefferpräparaten verzichten oder diese unbedingt mit dem Arzt absprechen!
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