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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


31. März 2010

Was kann man bei häufigen Vaginalinfektionen tun?

Seit Jahrzehnten häufen sich die vaginalen Infektionen und man kann sich oftmals nicht davor schützen.

Auslöser für diese Infektionen können verschiedene Erreger sein, wie zum Beispiel Bakterien, Viren, Pilze oder Trichomonaden. Jeder Erreger verursacht eine spezielle Krankheit und benützt eigene Übertragungswege – aber die meisten dieser Infektionen sind heilbar, wenn der Patient rechtzeitig behandelt wird!

Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten beim Frauenarzt eine Untersuchung auf das Vorliegen einer bakteriellen Vaginose durchführen lassen. Dies gilt vor allem für Frauen mit früheren Frühgeburten. Die bakterielle Vaginose muss dann mit Antibiotika behandelt werden.

Hier noch hilfreiche Tipps:

– Waschen Sie Ihren Intimbereich mit Seifen, die keine Alkaliseife enthalten.
– Häufig wechselnde Partner wirken sich negativ auf die normale Scheidenflora aus.
– Nicht zuviel Zucker essen und auf ballaststoffreiche Nahrung achten (Hautpilze fühlen sich in zuckerreichem  Gewebe besonders wohl).
– Auf enge synthetische Kleidung verzichten.
– Milchsäurezäpfchen aus der Apotheke helfen, das gesunde saure Scheidenmillieu wieder herzustellen.
– Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte!

Haben Sie weitere Fragen, dann besuchen Sie unsere Homepage.

17. März 2010

Eisprungbestimmung durch Hormonmessung

Der Ovulationstest für die Anwendung zuhause wird durchgeführt, indem Urin in einem Becher aufgefangen und der Teststreifen für wenige Sekunden in den Urin getaucht wird. Nach ca. 5 Minuten kommt es zu einem Ergebnis, zwei gleiche Farblinien bedeuten, dass der Eisprung in den nächsten 24-36 Stunden erfolgt, eine Farblinie bedeutet, dass der Eisprung in den nächsten 24-36 Stunden nicht erfolgt. Der Ovulationstest ist in der Handhabung genauso einfach anzuwenden wie ein Schwangerschaftstest.

24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung steigt das luteinisierende Hormon (LH) deutlich an. Die so genannten Ovulationstests bestimmen diesen Anstieg: dann hat die fruchtbare Zeit im Zyklus begonnen. Der Vorteil dieser Tests liegt darin, dass der Eisprung auch bei etwas unregelmäßigeren Zyklen recht genau vorausgesagt wird. Die Anwendung der Urinstreifentests ist nicht unbedingt an die Morgenstunden gebunden.

Zur Durchführung des Tests sind keine weiteren Hilfsmittel wie Kalender, Zykluscomputer, Thermometer etc. erforderlich.

Der Ovulationstest ist für alle Frauen mit Kinderwunsch, bei denen sich dieses Glück nicht gleich einstellen will, geeignet. Gerade Frauen, mit einem unregelmäßigen Zyklus und der damit verbundenen Ungewissheit der fruchtbaren Tage, können so zuverlässig den Zeitpunkt des Eisprungs ausrechnen. Außerdem eignet sich der Test für Frauen, die feststellen möchten, ob bei ihnen überhaupt ein Eisprung stattfindet.

11. März 2010

Methoden zur Bestimmung des Eisprungs durch die Messung der Körpertemperatur (Basaltemperatur)

Der Temperaturverlauf während des weiblichen Zyklus hat einen typischen Verlauf: Ein bis zwei Tage vor dem Temperaturanstieg kann man häufig einen leichten Temperaturabfall feststellen. Dieses Temperaturtief liegt kurz vor dem Eisprung. Hormonelle Veränderungen bewirken, dass sich die Körpertemperatur der Frau nach dem Eisprung in der zweiten Zyklushälfte um etwa 0,5 Grad erhöht.

Mit der Temperaturmessung kann man den Zeitpunkt des Eisprungs zwar nicht voraussagen, aber er lässt sich aufgrund der früheren Temperaturkurven mit einiger Wahrscheinlichkeit eingrenzen. Je mehr Zyklen hindurch gemessen wird, desto zuverlässiger wird die Aussage.

Die Messung der Basaltemperatur erfolgt am Morgen – vor dem Aufstehen, also ohne Belastung. Mit der Messung der Basaltemperatur können Sie jederzeit anfangen – am sinnvollsten ist es zu Beginn des Zyklus (am 1. Tag Ihrer Menstruation). Wichtig ist es, dass Sie die Temperatur immer mit demselben Thermometer, an derselben Stelle – und zwar im Mund, in der Scheide oder im Darm messen (unter der Achsel ist die Messung zu ungenau). Die täglichen Messwerte sollten Sie in eine Tabelle eintragen.

Achtung: Ortswechsel, Reisen, fieberhafte Erkrankungen, Medikamente (Schlafmittel, Psychopharmaka und hormonhaltige Präparate) und Alkohol können die Temperatur verfälschen.

Der Temperaturanstieg nach dem Eisprung kann als ein ziemlich sicheres Zeichen für einen Eisprung gewertet werden. Die Phase der erhöhten Temperatur dauert etwa 13 bis 14 Tage. Kurz vor Beginn der Menstruation sinkt die Temperatur wieder auf die individuelle Normaltemperatur. Die günstigste Zeit für eine Empfängnis liegt ein bis zwei Tage vor dem Anstieg der Temperatur bis zu dem Tag, an dem die Temperaturlinie von ca. 37° C überschritten wird. Wenn die Messungen richtig durchgeführt sind, kann man davon ausgehen, dass drei Tage nach erfolgtem Temperaturanstieg eine Empfängnis nicht mehr möglich ist.

Es gibt Kurse zum Erlernen der Methode. Eine erfahrene Hebamme kann Ihre Zykluskurve beurteilen und Ihnen sagen, ob sich der Eisprungtermin gut ablesen lässt oder nicht. Heutzutage werden aber auch verschiedene Thermometer zur Messung der Basaltemperatur angeboten. Einige haben einen kleinen Computer eingebaut, der für Sie die Messergebnisse interpretiert und Sie auf die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage aufmerksam macht.

Mehr zur Temperaturmessung erfahren Sie im planBaby-Handbuch.

7. Februar 2010

Wie lange dauert es schwanger zu werden?

Der erste Tag des Zyklus wird mit dem 1. Tag der Regelblutung gleichgesetzt. Die Blutung dauert normalerweise 4 bis 5 Tage. Danach beginnt ein neuer Aufbauprozess, eine Eizelle wird von einem der beiden Eierstöcke ausgestoßen und wandert langsam Richtung „Ausgang“. In der Phase des Eisprungs ist die Eizelle befruchtungsfähig und zwar für etwa 1 Tag. Wird die Eizelle nicht befruchtet, beginnt der Abbauprozess.

Frau kann aber schwanger werden, auch wenn sie am Tag ihres Eisprungs keinen Geschlechtsverkehr hat. Schon 4 Tage vorher und einen Tag nachher birgt Sex die Möglichkeit der Empfängnis. Und weil der Zyklus individuell unterschiedlich sein kann, d.h. der Eisprung nicht immer am gleichen Tag stattfindet, ist die fruchtbare Zeit wohl eher auf ungefähr 9-10 Tage anzusetzen. Die Chance schwanger zu werden, liegt dann bei ca. 15-20%.

Daher sollten Sie häufig und in regelmäßigen Abständen Sex in der fruchtbaren Zeit, das heißt zwischen dem 4. und 15. Tag nach dem Ende der Monatsblutung, haben.

Statistiken zeigen, dass bei 37% aller Paare, die sich ein Kind wünschen, die Frau bereits während des ersten Zyklus – nach dem Absetzen der Verhütung – schwanger wird. Nach drei Zyklen sind 68% der Frauen schwanger, 92% nach zwölf Monaten. Ca. 10% brauchen länger wobei hier Fertilitätsstörungen zu vermuten sind.

6. Januar 2010

Endlich schwanger?

Der schnellste und einfachste Weg, Gewissheit zu bekommen, ist ein Schwangerschaftstest. In Apotheken und Drogerien sind Urintests erhältlich, die das Vorhandensein des Hormons HCG anzeigen, das nur von Schwangeren produziert wird.

Sobald sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat, produziert die Plazenta HCG. Im Blut ist HCG nach etwa einer Woche nach der Befruchtung messbar. Im Urin hingegen erst nach 14 Tagen.
Die neusten Tests auf dem Markt sind die digitalen Einstufentests. Das Ergebnis wird bei diesen neuen Tests auf dem digitalen Display mit den Worten „schwanger“ bzw. “ nicht schwanger“ angezeigt.

Die meisten Tests können zu jedem Zeitpunkt des Tages durchgeführt werden. Dennoch ist es empfehlenswert, den Test gleich morgens nach dem Aufwachen durchzuführen, da der Urin zu diesem Zeitpunk konzentrierter als zu anderen Tageszeiten ist.

Die Zuverlässigkeit der Tests liegt bei 99 Prozent, wenn er bereits wenige Tage nach Ausbleiben der Regel gemacht wurde. Es kann jedoch vorkommen, dass ein negatives Ergebnis falsch angezeigt wird, weil der Test zu früh gemacht wurde oder bereits verfallen ist. Wenn Sie weiterhin Zweifel haben, dann sollten Sie drei Tage nach dem negativen Ergebnis einen weiteren Schwangerschaftstest durchführen.

Fragen Sie doch Ihren Frauenarzt.