Zum Inhalt springen


- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


27. Dezember 2011

Kamille – kein typisches Frauenkraut

Wer kennt sie nicht – die Kamille. Die Kamille als Tee zubereitet ist ein bekanntes und oft verwendetes Allheilmittel. Kamillentee hat eine beruhigende und krampflösende Wirkung, ist sehr gut bekömmlich und lindert Sodbrennen. Auch bei Magenverstimmungen und Erkältungen eignet sich Kamillentee. Äußerlich ist Kamillentee für die Wundheilung hervorragend geeignet.

Der entkrampfenden Wirkung von Kamille wird eine Verbesserung der Durchblutung der weiblichen Organe zugeschrieben. So löst Kamille z.B. Krämpfe während der Regel oder bei Unterleibskrämpfen. Aber auch bei anderen Regelbeschwerden (prämenstruelles Syndrom) oder bei Schwangerschaftsübelkeit kann Kamillentee helfen.

Auch während der Stillzeit wird Kamille sehr empfohlen.

5. Dezember 2011

Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) als Symbolpflanze der Fruchtbarkeit

Frauenmantel – die Pflanze der Fruchtbarkeitsgöttinnen!? Dieses hat seinen Ursprung wohl auch in der becherförmigen Form des Blattes mit der glitzernden Wasserperle in der Mitte, denn dieses wurde stets mit dem Geburtsschoß verglichen.

Generell sagt man dem „Frauenkraut“ nach, die Durchblutung des Beckens zu verbessern. Dadurch soll es zu einer Straffung des Gewebes im Unterleib kommen. Des Weiteren wird der Tee zur Behandlung von Durchfallerkrankungen und äußerlich wegen seines hohen Gerbstoffgehaltes zur Wundpflege empfohlen (letzteres oft auch in Kombination mit Salbei). Von Hebammen wird er zur Vorbereitung auf das Wochenbett vor der Geburt empfohlen, jedoch wird in den meisten Publikationen darauf hingewiesen, dass die Anwendung in der Schwangerschaft unterbleiben sollte.

Kräuterkundige schätzen es bis heute als Gebärmuttertonikum und Universalmittel bei Frauenleiden. Vor allem Zubereitungen aus der frischen, blühenden Pflanze (z.B. Alchemilla Urtinktur von Alcea) regen den Eisprung an, kräftigen die Gebärmutter, verbessern die Gelbkörperhormonproduktion und lindern Regelkrämpfe.

Im Zusammenhang mit dem Kinderwunsch gibt es Anwendungsgebiete von Frauenmantel bei unregelmäßigem Zyklus, speziell bei der Behandlung von Zyklusstörungen im Zusammenhang mit Übergewicht (z. B. PCO-Syndrom). Bei der Kinderwunsch-Behandlung soll Frauenmantel zur Verbesserung der Durchblutung des Beckens zur Förderung der Reifung der Eibläschen und des Aufbaus der Gebärmutterschleimhaut beitragen.

Die Anwendung beschränkt sich auf die Zubereitung als Tee. Dafür werden ca. drei Teelöffel Frauenmantelkraut pro Tasse (schmeckt sehr streng aufgrund der Gerbsäuren) mit einem Viertelliter Wasser übergossen und sollen 10 min ziehen.

Aber Achtung! Mehr als eine Kanne/Tag oder 4-5 Tassen sollte Frau nicht zu sich nehmen!

Weitere Tipps und Hinweise zum schwanger werden finden Sie im Handbuch planBaby.

22. Juli 2010

Unerfüllter Kinderwunsch und Psyche

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist zweifelsohne eine schwere Belastung für die betroffenen Paare. Dieses kann für Frauen aber auch für Männer eine starke Belastung sein. Unfruchtbarkeit kann sich stark auf die seelische Gesundheit der Betroffenen auswirken und unter anderem zu Depressionen, Verhaltensstörungen, Angst und Zwangssymptomen führen.

Nehmen Sie die psychische Belastung ernst. Ergänzende psychosomatische bzw. psychotherapeutische Behandlungen sind nicht nur sinnvoll, sondern in vielen Fällen auch dringend angeraten. Zu Beginn der Unfruchtbarkeit geht es um emotionale Entlastung in einem einfühlsamen Gespräch. Das Auf und Ab von Hoffnung und Enttäuschung sollte aufgefangen und durch regelmäßige Gespräche abgemildert werden. Hier sind wiederum Entspannungstechniken sehr hilfreich.

Aber! Es gibt immer wieder Berichte, wonach Frauen genau dann schwanger wurden, als sie beschlossen hatten, mit sämtlichen Behandlungsversuchen aufzuhören oder sich für eine Adoption entschieden hatten. Anscheinend braucht es eine gewisse Lockerheit im Umgang mit dem Kinderwunsch, damit sich dieser erfüllt! Denn auch die Seele kann den Kinderwunsch beflügeln oder aber blockieren.