12. August 2010
Unser täglicher Lifestyle, der Umgang mit Stress, Nikotin, Alkohol und eine falsche Ernährung sind als Risikofaktoren bekannt, welche die Spermienqualität nachhaltig beeinflussen. Die Auswirkungen von “Lifestyle”-Gewohnheiten wie Zigarettenrauchen und Alkoholkonsum auf die männliche Fertilität sind oftmals bearbeitet worden.
Der Effekt des Rauchens wird noch kontrovers diskutiert, überwiegend jedoch mit negativen Folgen für die Fertilität beurteilt. Mäßiger Alkoholgenuss hat keinen schädlichen Einfluss auf die männliche Fertilität, während exzessives Trinken zu ausgeprägten testikulären und endokrinologischen Schäden führen kann. Über die Auswirkungen von Drogenmissbrauch ist wenig bekannt, es wurden die Entwicklung einer Gynäkomastie sowie ein Absinken der Testosteronkonzentration berichtet. Viele Medikamente können die Fertilität beeinträchtigen. Am besten untersucht ist die Schädigung der Spermatogenese durch Zytostatika. Mögliche Beeinflussungen definierter Spermatozoenfunktionen sind kaum untersucht. Auch Stress kann die männliche Fertilität beeinträchtigen.
Was Männer beachten sollten, finden Sie im Handbuch planBaby.
17. April 2009
Der schädliche Einfluss von zu vielen Genussmitteln auf die körperliche Gesundheit ist mittlerweile bekannt. Doch Kaffee, Nikotin und Alkohol können auch direkten Einfluss auf Ihre Fruchtbarkeit nehmen.
Grundsätzlich ist es besser vor und während der Schwangerschaft ganz auf Alkohol zu verzichten, obwohl einigen Studien zufolge der moderate Konsum, wie zum Beispiel Wein schützende Funktionen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat. Gerade in den ersten Tagen nach der Einnistung, wenn die Organe des Fötus ausgebildet werden, kann Alkohol zu folgeschweren Fehlbildungen beim Ungeborenen führen, zum Beispiel ein niedrigeres Geburtsgewicht.
Wenn Frauen regelmäßig und viel Alkohol trinken, ist ihre Chance schwanger zu werden stark reduziert. Daher sollte bereits vor der Schwangerschaft weniger Alkohol getrunken werden.
Auch beim Mann kann zu viel Alkohol Auswirkungen haben. So kann regelmäßiger Alkohol zu einem niedrigeren Testosteronspiegel und damit zu einer Verringerung der Zahl der Spermien und des gesamten Spermavolumens führen.
Eine Studie an über 4.000 europäischen Paaren mit Kinderwunsch hat gezeigt, dass der Konsum von acht und mehr Gläsern Alkohol pro Woche bei Frauen den Eintritt einer Schwangerschaft gegenüber Frauen, die angaben keinen Alkohol zu trinken, um 70 Prozent verringert, bei Männern um 30 Prozent.
Weiterführende Links:
• PlanBaby Programm
• Lesen Sie mehr zu Alkohol und Fruchtbarkeit
24. März 2009
Verschiedene Faktoren können die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden vergrößern oder weiter verringern. Einige dieser Faktoren können Sie selbst beeinflussen, andere widerum nicht.
Ihr Alter können Sie zum Beispiel nicht beeinflussen. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft sinkt vor allem bei Frauen mit steigendem Alter. Auch bei Männern reduziert sich die Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter. Im Vergleich zu einem 18-jährigen ist bei einem 45-jährigen Mann die Spermienmenge um ein Drittel reduziert, die Anzahl der lebensfähigen Spermien hat um 50% abgenommen.
Krankheiten wie Diabetes mellitus und Schilddrüsenerkrankungen können Fruchtbarkeitsstörungen verursachen und müssen vor einer geplanten Schwangerschaft diagnostiziert und therapiert werden. Auch hormonelle Störungen oder andere chronische Krankheiten können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Eine Fehl- und Mangelernährung oder Unterversorgung aber auch Übergewicht spielen oft eine entscheidendere Rolle beim Kinderwunsch als man denkt.
Genussmittel wie Alkohol, Nikotin oder Drogen bzw. Medikamente beeinflussen die Fruchtbarkeit auf erhebliche Weise.
Nicht zuletzt spielt die Psyche eine entscheidende Rolle. Denn Stress und Kinderwunsch vertragen sich nicht. Welchen Einfluss Stress auf die Fruchtbarkeit der Frau genau hat, ist zwar in der Datenlage noch unsicher, aber eine Reihe von Untersuchungen konnten einen Zusammenhang zwischen Stress und Fruchtbarkeit nachweisen. Einen positiven Einfluss auf den Eintritt einer Schwangerschaft hat jedoch der Einsatz von stressreduzierenden Maßnahmen bei Frauen. Stress als alleinige Ursache für Unfruchtbarkeit kann aber bei Frauen wohl ausgeschlossen werden.
Weiterführende Links:
• Lesen Sie mehr zu Risikofaktoren für die Fruchtbarkeit
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