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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


2. April 2012

Erster Kinderwunschtag Berlin/Brandenburg – ein Fazit

Eine umfassende Informationsplattform geben und die Paare zur Diskussion sowie zum Austausch einladen, dies war das Ziel des am 24. & 25. April stattgefundenen ersten Kinderwunschtages Berlin Brandenburg, initiiert vom Fertility Center des DRK Krankenhauses Berlin Westend.

Trotz strahlendem Sonnenschein und um die 20°C warmen Temperaturen fanden rund 50 Paare allen Alters am Samstag und Sonntag den Weg ins Fertility Center. Herr Dr. Andreas Tandler-Schneider, leitender Arzt des Fertility Centers, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis „Einige von den 50 zuvor angemeldeten Paaren haben leider abgesagt, weil das Wetter schlicht und ergreifend zu schön ist. Verständlich! Trotz dessen sind die Vorträge gut besucht und die Paare sehr interessiert.“

Stündlich konnte man sich bei Führungen durch die Praxis mit den Räumlichkeiten vertraut machen, sich an den verschiedenen Ständen der Austeller wie bspw. der SEJ Samenbank Berlin, Orthomol oder des KinderWunsch e.V. sowie natürlich auch am Stand von planBaby ausführlich informieren und vor allem Kontakte knüpfen. In den Vorträgen ging es um Themen wie die Finanzierung der Kinderwunschbehandlung, alternative oder unterstützende Maßnahmen wie Akupunktur beim Kinderwunsch. Sehr viel Anklang fanden auch die Vorträge die sich mit der psychischen Betreuung der Männer und Frauen, die sich ein Kind wünschen, auseinandersetzten. “Im heutigen Computerzeitalter halten auch wir es noch immer für außerordentlich wichtig, im direkten Kontakt mit den Menschen zu stehen, Fragen zu beantworten oder einfach ein offenes Ohr zu haben.“, so Dr. Tandler-Schneider. Diese Meinung teilen nicht nur seine Kolleginnen/Kollegen, sondern auch wir vom planBaby-Team. Deshalb werden wir höchstwahrscheinlich auch das nächste Mal wieder dabei sein. Ein Termin steht zwar noch nicht fest, aber es steht im Raum den nächsten Kinderwunschtag vielleicht in den Herbst oder Winter zu verlegen, um noch mehr Paare begeistern zu können.

Weitere Informationen über das Fertility Center erhalten Sie auf der folgenden Homepage www.fertilitycenterberlin.de

26. März 2012

Nestreinigertee, Kinderwunschtee, Kindlein-Komm-Tee, Fruchtbarkeitstee…

Es gibt viele Namen für diverse Tees, die die Fruchtbarkeit der Frau steigern sollen, um möglichst schnell eine Schwangerschaft herbeizuführen und den Kinderwunsch zu erfüllen. Dabei gibt es einige Produkte im Internet, Apotheken oder in Bioläden zu erwerben. Auch gibt es zahlreiche Rezepte anhand derer man sich selbst einen Teemix zusammenstellen kann. Ob gekauft oder selbst gemacht, die Art der Kräuter und Heilpflanzen variieren zum Teil enorm. Fast immer enthalten sind aber Frauenmantel, Schafgarbe und Storchenschnabel. Diesen Inhaltsstoffen wird eine positive Wirkung in der Frauenheilkunde nachgesagt, denn sie sollen den Zyklus besser auf eine Schwangerschaft vorbereiten. Bevor sie einen Kinderwunschtee kaufen oder selbst machen, sollten Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt darüber sprechen. Einige Inhaltstoffe dieser Tees können eine Wehen fördernde und somit für die Frühschwangerschaft schädliche Wirkung entfalten.

5. März 2012

Kann man den Geschlechterwunsch beeinflussen?

Jeder Zellkern im Körper enthält 46 Chromosomen, also 23 Chromosomenpaare. Dabei gibt es aber zwei Ausnahmen. Denn die Ei- und Samenzellen von Mann und Frau besitzen nur 23 Chromosomen. Erst nach deren Vereinigung enthält die neu entstandene Zelle wieder 46 Chromosomen.
Die weibliche Eizelle besteht aus einem X-Chromosom, bzw. ist das weibliche Geschlecht durch zwei X-Chromosomen gekennzeichnet. Bei Männern gibt es dagegen weibliche (mit einem X-Chromosom) und männliche Spermien (mit einem Y-Chromosom). Je nachdem, ob ein Spermium mit einem X- oder Y-Chromosom als erstes die Eizelle erreicht und mit der Eizelle verschmilzt, wird der Embryo weiblich oder männlich.
Wie im wahren Leben unterscheiden sich auch hier männliche und weibliche Spermien in ihren Eigenschaften. Während die männlichen Spermien schneller sind, leben die weiblichen Spermien länger.
Diese unterschiedlichen Eigenschaften der männlichen und weiblichen Spermien bestimmen die Wahrscheinlichkeit für das Geschlecht des Kindes.

Findet der Geschlechtsverkehr zum Zeitpunkt des Eisprunges statt, ist die Wahrscheinlichkeit einen Jungen zu bekommen etwas höher, da die männlichen Spermien durch ihre Schnelligkeit eher die Eizelle erreichen. Je tiefer der Penis in die Scheide eindringt, umso kürzer ist der Weg zum Muttermund. So ist die Wahrscheinlichkeit noch größer, dass die männlichen Y-Zellen das Rennen machen. Ist der Mann zudem vorher einige Tage enthaltsam, erhöht sich der Anteil der männlichen Samen im Ejakulat. Auch die Spermiendichte kann ein begünstigender Faktor sein. Je höher die Dichte, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Junge wird. Die Spermienproduktion kann zusätzlich durch das Tragen weiter Unterwäsche optimiert werden. Des Weiteren hat man festgestellt, dass Hitze die männlichen Spermien abtöten kann und sich das Verhältnis wieder zugunsten der weiblichen Zellen verändert. Ein heißes Bad kurz vor dem Geschlechtsverkehr kann sich also auch entsprechend zugunsten des jeweiligen Geschlechts auswirken.

Beim Geschlechtsverkehr zwei bis drei Tage vor dem Eisprung, ist die Wahrscheinlichkeit evtl. etwas höher ein Mädchen zu bekommen, da die Spermien länger in der Gebärmutter bzw. den Eileitern überleben.

Auch der pH-Wert der Scheidenflora kann eine Rolle spielen. Je saurer die Flora desto wahrscheinlicher ist die Zeugung eines Mädchens, da die männlichen Samen im sauren Milieu eher zugrunde gehen. Der Orgasmus der Frau führt dazu, dass die Scheidenflora alkalisch wird, was das Überleben männlicher Samenzellen fördern kann.

Für die meisten werdenden Eltern ist das Geschlecht des Kindes aber eher zweitrangig, die Gesundheit des Kindes steht, wenn es mit der Schwangerschaft geklappt hat, in der Regel im Vordergrund. Schenken Sie Ammenmärchen, Quacksalber und Binsenweisheiten nicht all Ihren Glauben, denn letztlich bleibt es doch dem Zufall überlassen und eine Garantie fürs Wunschgeschlecht kann niemand geben.

27. Februar 2012

Erster Kinderwunschtag Berlin-Brandenburg – Seminare, Weiterbildung, Beratung und Informationen für Paare die Eltern werden wollen

Ein Wochenende im März steht ganz im Zeichen des Kinderwunsches und der Chancen, die die Medizin und Beratung den Paaren heute bietet, um den unerfüllten Wunsch doch Wirklichkeit werden zu lassen.
Dafür öffnet das Fertility Center Berlin des DRK Klinikums Westend am Samstag den 24.03.2012 zwischen 12 Uhr und 18 Uhr, sowie am Sonntag den 25.03.2012 von 10 Uhr bis 15 Uhr seine Pforten. Dort werden Ihnen nicht nur das Expertenteam des Fertility Centers Frage und Antwort stehen, sondern auch diverse Spezialisten aus den Bereichen Samenbanken, alternative Behandlungsmethoden, psychologische Betreuung und Ernährung stehen Ihnen zur Seite. Sie sind eingeladen hinter die Kulissen zu schauen, wobei ein Rundgang durch das IVF-/ICSI-Labor im Programm zu finden ist. Daneben haben Sie die Möglichkeit an verschiedenen Seminaren teilzunehmen. Die Themen reichen von „Ich möchte schwanger werden! Was kann ich tun?“ über „Was Männer schon immer über ihre Fruchtbarkeit wissen wollten!“ bis hin zu „Wenn die Seele weint“.
Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, wird um vorherige Anmeldung gebeten. Dies können Sie im Internet unter www.kinderwunschtag.de oder mit Hilfe dieses Flyer. Sie finden das Fertility Center Berlin im Haus 14, 1. OG, auf dem Gelände der DRK Kliniken Westend, Spandauer Damm 130, 14050 Berlin.

Auch unser Team von planBaby wird an beiden Veranstaltungstagen mit einem Präsentationsstand vor Ort sein. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, um sich umfassend zu informieren.

Wir freuen uns auf Sie!

 

20. Februar 2012

Rauchen bei Kinderwunsch

Rauchen schädigt unseren Körper – wissenschaftlich nachgewiesen ist dies schon längst und auch in der Gesellschaft schrumpft die Zahl der Raucherinnen und Raucher. Zum Glück, denn die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die das Rauchen mit sich zieht, sind gravierend.

Sich selbst und seinem Körper diese Schädigungen zuzufügen ist die eine Sache, in der Schwangerschaft jedoch, wirkt sich der Konsum auch auf das Ungeborene aus. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Fehl- oder Frühgeburt eintritt wesentlich erhöht. Die Kinder von Raucherinnen können zumeist mit vermindertem Geburtsgewicht zur Welt kommen und leiden außerdem häufiger an Gesundheitsstörungen im Verlauf ihres weiteren Lebens. Auch das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ADHS kommt eher bei den Kindern vor, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben.

Aber es geht noch weiter. Rauchen schadet nicht nur dem Ungeborenen, sondern reduziert die Fruchtbarkeit von Mann und Frau deutlich. Bereits durch zehn Zigaretten pro Tag werden empfängnisbereite Eizellen und Spermien in ihrer Qualität und Funktion merklich (20% gegenüber Nichtrauchern) geschädigt. Dies bedeutet für Paare, die sich ein Kind wünschen und rauchen, dass sie um die Hälfte länger auf einen Schwangerschaftseintritt warten müssen als nichtrauchende Paare. Die Wahrscheinlichkeit an Fertilitätsstörungen zu leiden ist bei Rauchern um 60% erhöht. Hier spielt aber nicht nur die Anzahl der Zigaretten eine Rolle, sondern auch wie lange man bereits Raucherin oder Raucher war.

Nikotin verändert den Hormonspiegel und führt beispielsweise bei Raucherinnen zum früheren Eintritt in die Wechseljahre. Außerdem vermutet man, dass sich die Giftstoffe aus dem Zigarettenrauch in der Gebärmutterschleimhaut anreichern und so das Einnisten der befruchteten Eizelle behindern oder diese in bestimmten Fällen sogar abtöten.

Wenn also ein Kinderwunsch besteht, sollte man auf jeden Fall im Vorfeld das Rauchen einstellen, da es eines der wichtigsten Gründe vom Nichteintritt sein kann. Wichtig ist, dass nicht nur der Verzicht der Frau maßgeblich einen Einfluss hat, sondern auch der vom Mann. Ist eine Schwangerschaft geplant, ist in jedem Fall beiden Partnern zu raten gänzlich mit dem Rauchen aufzuhören. Nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die allgemeine Lebensqualität (körperliche Kondition, Geschmacksinn, Finanzen usw.) wird sich positiv entwickeln. Weitere Information und Strategien für eine rauchfreie Zukunft mit Kind, finden Sie im Internet bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und vielen weiteren Foren.