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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


31. März 2010

Was kann man bei häufigen Vaginalinfektionen tun?

Seit Jahrzehnten häufen sich die vaginalen Infektionen und man kann sich oftmals nicht davor schützen.

Auslöser für diese Infektionen können verschiedene Erreger sein, wie zum Beispiel Bakterien, Viren, Pilze oder Trichomonaden. Jeder Erreger verursacht eine spezielle Krankheit und benützt eigene Übertragungswege – aber die meisten dieser Infektionen sind heilbar, wenn der Patient rechtzeitig behandelt wird!

Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten beim Frauenarzt eine Untersuchung auf das Vorliegen einer bakteriellen Vaginose durchführen lassen. Dies gilt vor allem für Frauen mit früheren Frühgeburten. Die bakterielle Vaginose muss dann mit Antibiotika behandelt werden.

Hier noch hilfreiche Tipps:

- Waschen Sie Ihren Intimbereich mit Seifen, die keine Alkaliseife enthalten.
- Häufig wechselnde Partner wirken sich negativ auf die normale Scheidenflora aus.
- Nicht zuviel Zucker essen und auf ballaststoffreiche Nahrung achten (Hautpilze fühlen sich in zuckerreichem  Gewebe besonders wohl).
- Auf enge synthetische Kleidung verzichten.
- Milchsäurezäpfchen aus der Apotheke helfen, das gesunde saure Scheidenmillieu wieder herzustellen.
- Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte!

Haben Sie weitere Fragen, dann besuchen Sie unsere Homepage.

25. Februar 2010

Test zum Ausschluss des Down-Syndroms

Die häufigste Störung bei der Pränataldiagnostik ist das Down-Syndrom (Trisomie 21). Die Häufigkeit des Down-Syndroms hängt vom Alter der Mutter ab, deshalb hat man früher Schwangeren ab 35 Jahren eine Fruchtwasseruntersuchung angeboten, die jedoch sehr ungenau ist, da nur 30 % aller Kinder mit einem Down-Syndrom entdeckt wurden. Frauen ab 35 Jahren sowie Frauen, in deren Verwandtschaft es bereits Fälle mit Chromosomenanomalien gab, sollten sich über diesen Eingriff genau informieren. Die Wahrscheinlichkeit für eine 35 Jährige, ein Kind ohne solche Anomalien zu bekommen, ist mit 99,7 % sehr hoch. Laut Statistik steigt das Risiko, ein Baby mit Chromosomenanomalien zur Welt zu bringen erst ab einem Alter von 40 Jahren und zwar auf 1,4 %. Bei 45-jährigen Frauen liegt es bei 5,2 % und bei den 49 Jährigen bei 15,3 %.

Zum Ausschluss des Down-Syndroms gibt es Blutuntersuchungen, wie z.B. das Erst-Trimester Screening (die Kombination von PAPP-A (Serum-Marker im Blut) und freiem ß-HCG (Hormon)) sowie die Ultraschallmessung der Nackentransparenz des Fötus in der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche.

Lesen Sie hier mehr dazu

17. Dezember 2009

Parodontitis und Kinderwunsch

Parodontitis ist die Bezeichnung für entzündliche Erkrankungen des Zahnbettes. Hierbei handelt es sich um eine Entzündung, die durch Bakterien hervorgerufen wird und sich nicht mehr durch herkömmliche Zahnpflege (Zähneputzen und Mundspülung) beseitigen lässt. Falls man diese Ablagerungen nicht regelmäßig entfernt, entsteht Zahnstein, die durch Zahnärzte oder Dentalhygieniker entfernt werden müssen. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen. In ihrer extremsten Form zerstört die Parodontitis die Fasern und Knochen des Zahnhalteapparats. Unbehandelt wird der Zahn immer lockerer und fällt schließlich aus.

Weitere Risikofaktoren können sein:

- Rauchen
- Stress
- Hormonstörungen
- Stoffwechselerkrankungen, z.B. Diabetis mellitus

Ein Zusammenhang zwischen einer Parodontitis und Fertilitätsstörung besteht nicht, jedoch ergab eine US-amerikanische Studie, dass eine unbehandelte Parondontitis die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt um das Dreifache erhöht.

Deswegen ist eine gezielte zahnärztliche Behandlung wichtig, wenn eine Parodontitis besteht. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihre Zahnärztin/Zahnarzt konsultieren.

4. November 2009

Cytomegalie Virus(CMV)

Cytomegalie ist eine Erkrankung, die durch das Humane-Zytomegalie-Virus (HZMV), ausgelöst wird. Sie ist die häufigste Infektionskrankheit bei schwangeren Frauen. Nach Expertenangaben sind in Deutschland jährlich ca. 1.900 Ungeborene betroffen, mindestens 700 davon erleiden Beeinträchtigungen.

Übertragen wird das Virus durch Sexualverkehr, aber auch Küssen mit einem Virusträger kann zur Ansteckung führen. Weiterhin kommt es zu Infektionen durch Kontakt mit infizierten Kindern.

Die Erstinfektion mit dem Virus verläuft in 99 % ohne oder nur mit geringen Krankheitssymptomen, so dass die Betroffenen häufig von der Infektion nichts bemerken. Während eine CMV-Infektion meist harmlos, oft ohne oder nur mit geringen, grippeähnlichen Beschwerden verläuft, gefährdet eine Erstinfektion in der Schwangerschaft das Ungeborene. Bedroht sind besonders Frauen ohne CVM-Antikörper, die engen Umgang mit Kleinkindern haben, weil diese häufig Überträger der Viren sind.

Deshalb ist es besser selbst die Initiative zu ergreifen und den Gynäkologen anzusprechen, denn eine einfache Blutuntersuchung schon vor der Schwangerschaft gibt Sicherheit.

Für normale gesunde Erwachsene ist das Virus in der Regel ungefährlich, jedoch in der Schwangerschaft für das ungeborene Kind kann es sogar lebensgefährlich sein.

Ein CMV-Test kostet ca. 15€ zzgl. Blutabnahme und Beratung und ist schon vor der Schwangerschaft sicher sinnvoll.

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21. Oktober 2009

Unspezifischer Scheidenausfluss

Als Fluor Vaginalis bezeichnet man den normalen bzw. vermehrten Ausfluss aus der Scheide. Die Konsistenz und Menge des Scheidenausflusses verändert sich während des hormonellen Zyklus der Frau.

Kurz vor dem Eisprung, in der Zyklusmitte, wird mehr Sekret produziert, ebenso wie vor dem Einsetzen der Regelblutung. Kommt es zu einer Vermehrung oder zu einer ungewöhnlichen Veränderung des Ausflusses, dann können Infektionen durch unterschiedliche Erreger die Ursache sein. Die häufigsten Erkrankungen sind die bakterielle Scheidenentzündung, z. B. die bakterielle Vaginose.

Weitere Ursachen können eine Immunschwäche, Hormonmangel, z.B. in den Wechseljahren, allergische Reaktionen, Diabetis mellitus, Stress oder seelische Belastungen oder vergessene Tampons sein.

Auch Scheideninfektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen können Ausfluss verursachen, ebenso wie Tumore, Entzündungen oder Feigwarzen.

Wenn Sie vom Ausfluss betroffen sind, können Sie mit einem einfachen Selbsttest (FemIntim, NORAPHARM GmbH) zunächst klären, welche Ursachen dafür in Frage kommen können. Dieser Test in der Apotheke für ca. 13 Euro erhältlich.

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