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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


3. Juli 2014

Kinderwunsch und HIV

HIV ist nicht zwangsläufig Hindernis für eine Schwangerschaft

In Deutschland waren Ende 2012 laut Angaben des Robert-Koch-Instituts ca. 78.000 Menschen mit HIV infiziert, davon ungefähr 15.000 Frauen. Auch wenn ein Ende der HIV-Epidemie noch nicht in Sicht ist, so macht die antiretrovirale Therapie eine fast normale Lebenserwartung und –planung möglich. Für viele HIV-positive Frauen gehört auch Kinderwunsch dazu, dessen Realisierung mittlerweile auch nicht mehr ausgeschlossen ist.

Was bedeutet es, HIV-positiv zu sein?

HIV gehört zu den am häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten weltweit. HIV-positiv zu sein bedeutet eine Infektion mit (more…)

25. April 2013

Die Humane Papillomviren (HPV)-Infektion als Fertilitätsrisiko?

Die Folgen einer HPV-Infektion können Auswirkungen auf die Fertilität haben

Die Folgen einer HPV-Infektion können Auswirkungen auf die Fertilität haben

Eine HPV-Infektion ist eine sexuell übertragbare Infektion, die häufig junge Männer und Frauen bis zum 30. Lebensjahr betrifft. In der Regel verläuft die Erkrankung symptomlos. Die Viren dringen in die Haut oder Schleimhaut durch Risse und Verletzungen dieser ein und können Entzündungen als auch Hautveränderungen hervorrufen. (more…)
11. April 2013

Chlamydien als Fertilitätsrisiko

Eine unbehandelte Chlamydien-Infektion kann die Fertilität negativ beeinflussen.

Eine unbehandelte Chlamydien-Infektion kann die Fertilität negativ beeinflussen.

Die Infektion mit Chlamydien ist die mit am häufigsten übertragene Geschlechtskrankheit in Deutschland. Vor allem Männer und Frauen unter 25 Jahren sind betroffen. Chlamydien (Chlamydia tracheomatis) sind Bakterien, die die Schleimhäute befallen, vor allem die der Augen, der Atemwege und Genitalien. Die Erkrankung verläuft meist symptomlos (beim Mann bis zu 50%, bei der Frau bis zu 70%), kann aber zu Unfruchtbarkeit führen. Die Hälfte aller Fälle von Unfruchtbarkeit geht auf eine Chlamydien-Infektion zurück. Übertragen werden Chlamydien beim ungeschützten Geschlechtsverkehr, durch vaginale Flüssigkeit und Samenflüssigkeit als auch durch Tröpfcheninfektion über die Hände in die Augen. (more…)
1. November 2011

Im Herbst gegen Grippe impfen lassen

Eine Erkältung ist zwar lästig, aber meist harmlos. Aber eine Grippe, d.h. eine Infektion mit Influenza-Viren kann gefährlich werden. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt: Frauen mit Kinderwunsch sollten sich gegen Influenza impfen lassen, um im Fall einer Schwangerschaft besser geschützt zu sein. Denn Schwangere haben ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Zudem tragen immunologische und physische Veränderungen während einer Schwangerschaft dazu bei, dass sich eine Schwangere leichter infiziert und Atemwegsinfekte problematischer verlaufen.

Für gesunde Frauen mit Kinderwunsch ist daher eine Impfung gegen die aktuellen Grippe-Erreger ohne Einschränkung anzuraten. So sind Sie von Beginn einer möglichen Schwangerschaft an geschützt.

Werden Sie selbst aktiv und tun Sie etwas für Ihre und die Gesundheit Ihres Wunschkindes! Schauen Sie doch gleich auf www.planbaby.de vorbei. Dort erfahren Sie mehr über das Vorsorgeprogramm, das planBaby-Team oder ob auch Ihre Krankenkasse Kooperationspartner ist und planBaby für ihre Versicherten anbietet.

26. Mai 2010

Keuchhusten und Kinderwunsch

Keuchhusten (Pertussis) ist eine durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöste und hoch ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die in der Regel mehrere Wochen bis Monate andauert. Sie ist gekennzeichnet durch quälende Hustenattacken. Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind die Symptome häufig untypisch, da es unauffälliger Husten, wie z. B. bei einer Erkältung sein kann, so dass die Diagnose oftmals erschwert ist.

Besonders gefährlich kann die Erkrankung im frühen Säuglingsalter werden, da die Säuglinge keinen ausreichenden Immunschutz besitzen und in diesem Alter meist kein typischer Husten auftritt. So kann dieses zu lebensbedrohlichen Atemstillständen führen.
Die Hauptgefahr besteht in der Infektion von Neugeborenen und Säuglingen. Aus diesem Grund ist es für Frauen mit Kinderwunsch besonders wichtig ihren Immunstatus in Bezug auf Keuchhusten überprüfen zu lassen. Neben der Schwangeren oder Mutter sollten auch Personen, die einen engen Kontakt zum Säugling haben, ihren Immunschutz überprüfen lassen.
Bei schwangeren Frauen kann durch die heftigen Hustenstöße eine Fehlgeburt ausgelöst werden.
Weder eine Erkrankung noch die Impfung als solche hinterlassen eine lebenslange Immunität, was zur Folge haben kann, dass erkrankte Erwachsene die Säuglinge anstecken, die noch keinen Impfschutz haben.

Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch eine Impfung.