25. September 2010
Wie im Fachblatt Human Reproduction veröffentlicht, fanden dänische und kalifornische Wissenschaftler heraus, dass sich Chemikalien, wie sie unter anderem in Verpackungen für Lebensmittel verwendet werden, unfruchtbar machen könnten.
Insgesamt wurden 1240 Frauen in einem frühen Schwangerschaftsstadium Blut abgenommen und auf verschiedene Chemikalien untersucht (Konzentration der sogenannten Perfluoroktansäure oder Perfluoroktansulfonsäure). Je nach Konzentration der Chemikalien im Blut wurden die Schwangeren in vier Gruppen geteilt und gefragt, wie lange es gedauert habe, bis sie schwanger wurden. Frauen mit einem besonders hohen Gehalt an den Chemikalien haben deutlich länger gebraucht schwanger zu werden. Bis zu zweimal häufiger wurden Frauen mit hoher PFOA- oder PFOS-Konzentration als unfruchtbar eingestuft. Das führen die Wissenschaftler auf eine Störung des Hormonhaushaltes zurück der durch die genannten Stoffe ausgelöst werden könnte.
Es gibt zwar wenig sichere Erkenntnisse über Chemikalien im Beruf und im Haushalt und deren Einfluss auf die Fruchtbarkeit aber es zeigt sich, dass einige Chemikalien Einfluss auf den Hormonhaushalt des Körpers haben.
Bei akutem Kinderwunsch sollten Sie daher zumindest im Haushalt den regelmäßigen Umgang mit Chemikalien (Lacke, Kleber, Insekten- und Holzschutzmittel) meiden.
Mehr dazu erfahren Sie auch in Ihrem planBaby-Handbuch.
26. August 2010
Trotz Kinderwunsch und regelmäßigem, ungeschützten Geschlechtsverkehr bleibt eine Schwangerschaft aus? Dieses kann unterschiedliche Ursachen haben, die sowohl bei der Frau (in 40-50% der Fälle), als auch beim Mann (in 35-40% der Fälle) oder in ca. 15% bei beiden zusammen liegen können.
Zu unterscheiden ist die Sterilität, welche als Unfähigkeit zur Kohabitation oder zur Empfängnis bezeichnet wird, von Infertilität, die die Unfähigkeit bezeichnet, die Frucht auszutragen. Außerdem wird zwischen primärer und sekundärer Sterilität unterschieden. Um eine primäre Sterilität handelt es sich, wenn eine Frau trotz Kinderwunsches und regelmäßigem Geschlechtsverkehr innerhalb eines Jahres nicht schwanger wird. Die sekundäre Sterilität beschreibt die Unfähigkeit nach bereits vorausgegangenen Schwangerschaften und Geburten nochmals schwanger zu werden.
Ursächlich bei Kinderwunsch können u.a. sein:
- das Alter: ab dem 35. Lebensjahr geht die Empfängnischance stark zurück, sie ist sogar zwischen dem 30. und 35. Lebensjahr schon erniedrigt
- Fehlfunktion der Eierstöcke
- organische Ursachen
- psychogene Faktoren (übersteigerter Kinderwunsch, seelische Konflikte etc.)
- verminderte Spermienproduktion etc.
Um die Ursachen für eine ausbleibende Schwangerschaft herauszufinden, muss der Arzt eine Reihe von Untersuchungen durchführen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, denn zuerst sollte ein ausführliches Gespräch stattfinden.
Mehr dazu erfahren Sie auch im planBaby-Handbuch.
22. Juli 2010
Ein unerfüllter Kinderwunsch ist zweifelsohne eine schwere Belastung für die betroffenen Paare. Dieses kann für Frauen aber auch für Männer eine starke Belastung sein. Unfruchtbarkeit kann sich stark auf die seelische Gesundheit der Betroffenen auswirken und unter anderem zu Depressionen, Verhaltensstörungen, Angst und Zwangssymptomen führen.
Nehmen Sie die psychische Belastung ernst. Ergänzende psychosomatische bzw. psychotherapeutische Behandlungen sind nicht nur sinnvoll, sondern in vielen Fällen auch dringend angeraten. Zu Beginn der Unfruchtbarkeit geht es um emotionale Entlastung in einem einfühlsamen Gespräch. Das Auf und Ab von Hoffnung und Enttäuschung sollte aufgefangen und durch regelmäßige Gespräche abgemildert werden. Hier sind wiederum Entspannungstechniken sehr hilfreich.
Aber! Es gibt immer wieder Berichte, wonach Frauen genau dann schwanger wurden, als sie beschlossen hatten, mit sämtlichen Behandlungsversuchen aufzuhören oder sich für eine Adoption entschieden hatten. Anscheinend braucht es eine gewisse Lockerheit im Umgang mit dem Kinderwunsch, damit sich dieser erfüllt! Denn auch die Seele kann den Kinderwunsch beflügeln oder aber blockieren.
30. April 2010
Masern gelten als eine sehr ansteckende Krankheit. Sie gehören zu den typischen Krankheiten, die meist im Kindesalter auftreten, aber auch Jugendliche und Erwachsene können betroffen sein. Masern werden durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Symptome hierbei sind Schnupfen, Husten, Fieber und Hautausschlag. Eine Maserninfektion während der Schwangerschaft tritt recht selten auf, jedoch kann es ein stark erhöhtes Risiko für eine Lungenentzündung oder Hepatitis für die Schwangere und das Neugeborene mit sich bringen.
Das Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten und Totgeburten ist erhöht, wenn die Mutter zwischen dem 5. und 7. Schwangerschaftsmonat erkrankt. Nicht nur zum Schutz der Schwangerschaft rät das Robert-Koch-Institut Erwachsenen, die nicht gegen Masern immun sind, zu einer Impfung. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich mindestens drei Monate vor Beginn einer Schwangerschaft impfen lassen.
Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Baby durch einen kompletten Impfschutz. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfstatus bereits vor dem Eintritt einer Schwangerschaft von ihrem Arzt überprüfen lassen.
22. April 2010
Radfahren ist eine der beliebtesten Sportarten in Deutschland. Nichts desto trotz sollte man sich aber auch über die Gefahren, die das Radfahren mit sich bringt, im Klaren sein.
Langes Radfahren und falsche Sattel können bei Männern zu Problemen, wie Taubheitsgefühl im Unterleib, Erektionsstörung und Fertilitätsstörungen führen. Aber der Körper sendet Warnsignale, die der Mann aber meistens negiert.
Der Münchner Urologe Stefan Staudte gibt folgende Empfehlungen (wer entsprechende Symptome bemerkt):
1. Häufig die Sitzposition wechseln.
2. Wahl eines für die individuelle Anatomie passenden Sattels.
3. Stoßabsorbierende Elemente (gefederte Sattelstütze, Federgabel usw.) einbauen.
4. Geeignete Bekleidung.
5. Änderung der Körpergeometrie auf dem Fahrrad.
Mehr dazu finden Sie in unserem planBaby-Programm .
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