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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


22. Mai 2013

Erfüllter Kinderwunsch durch Samenspende

Aus verschiedensten und manchmal auch aus unerklärlichen Gründen können Paare mit Kinderwunsch auf natürliche Weise keine Kinder zeugen. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist mit vielen Enttäuschungen verbunden und strapaziert Beziehungen in sehr hohem Maße, sodass diese auch manchmal daran scheitern können. Eine mittlerweile bewährte Methode zur künstlichen Befruchtung ist die Samenspende. Es gibt zwei verschiedene Arten einer Samenspende – zum einen die homologe Insemination (Befruchtung mit den Spermien des Ehepartners oder Partners) und zum anderen die donogene bzw. heterologe Insemination (Befruchtung durch Spermien, die nicht vom Ehepartner bzw. Partner stammen). (more…)

28. März 2013

Gefährliche Potenzpillen

Potenz und eine gesunde Libido sind nicht nur beim konkreten Kinderwunsch ein Thema. Unsere moderne Gesellschaft suggeriert, dass sexuelle Aktivität und uneingeschränkte Potenz als Zeichen für Vitalität, Gesundheit und Stärke gelten. Männer, die diesem Leistungsdruck aus verschiedenen Gründen nicht entsprechen, suchen deshalb nach Mitteln und Wegen ihre sexuelle Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. (more…)

5. Dezember 2011

Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) als Symbolpflanze der Fruchtbarkeit

Frauenmantel – die Pflanze der Fruchtbarkeitsgöttinnen!? Dieses hat seinen Ursprung wohl auch in der becherförmigen Form des Blattes mit der glitzernden Wasserperle in der Mitte, denn dieses wurde stets mit dem Geburtsschoß verglichen.

Generell sagt man dem „Frauenkraut“ nach, die Durchblutung des Beckens zu verbessern. Dadurch soll es zu einer Straffung des Gewebes im Unterleib kommen. Des Weiteren wird der Tee zur Behandlung von Durchfallerkrankungen und äußerlich wegen seines hohen Gerbstoffgehaltes zur Wundpflege empfohlen (letzteres oft auch in Kombination mit Salbei). Von Hebammen wird er zur Vorbereitung auf das Wochenbett vor der Geburt empfohlen, jedoch wird in den meisten Publikationen darauf hingewiesen, dass die Anwendung in der Schwangerschaft unterbleiben sollte.

Kräuterkundige schätzen es bis heute als Gebärmuttertonikum und Universalmittel bei Frauenleiden. Vor allem Zubereitungen aus der frischen, blühenden Pflanze (z.B. Alchemilla Urtinktur von Alcea) regen den Eisprung an, kräftigen die Gebärmutter, verbessern die Gelbkörperhormonproduktion und lindern Regelkrämpfe.

Im Zusammenhang mit dem Kinderwunsch gibt es Anwendungsgebiete von Frauenmantel bei unregelmäßigem Zyklus, speziell bei der Behandlung von Zyklusstörungen im Zusammenhang mit Übergewicht (z. B. PCO-Syndrom). Bei der Kinderwunsch-Behandlung soll Frauenmantel zur Verbesserung der Durchblutung des Beckens zur Förderung der Reifung der Eibläschen und des Aufbaus der Gebärmutterschleimhaut beitragen.

Die Anwendung beschränkt sich auf die Zubereitung als Tee. Dafür werden ca. drei Teelöffel Frauenmantelkraut pro Tasse (schmeckt sehr streng aufgrund der Gerbsäuren) mit einem Viertelliter Wasser übergossen und sollen 10 min ziehen.

Aber Achtung! Mehr als eine Kanne/Tag oder 4-5 Tassen sollte Frau nicht zu sich nehmen!

Weitere Tipps und Hinweise zum schwanger werden finden Sie im Handbuch planBaby.

18. April 2011

Clomifen zur hormonellen Stimulation

Zur Unterstützung einer Kinderwunschbehandlung setzen Reproduktionsmediziner oft Hormone zur hormonellen Stimulation ein. Clomifen ist eins davon. Dieses wird als Tablette eingenommen und löst sehr zuverlässig eine Eizellreifung an den Eierstöcken aus. Der Vorteil dieses Medikaments ist zweifellos die einfache Gabe als Tablette. Aus diesem Grund setzt man es in vielen gynäkologischen Arztpraxen als Mittel der Wahl ein.

Nachteile der Therapie sind aber typische Symptome der Wechseljahre als Nebenwirkungen: Hitzewallungen, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen. Sehstörungen bis hin zu Augenflimmern können selten vorkommen und sind ein Grund zur sofortigen Beendigung der Therapie.

Zu beachten ist auch, dass bei jeder hormonellen Stimulation ein Überstimulationssyndrom oder Mehrlingsschwangerschaften auftreten können.

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, mit Clomifen schwanger zu werden lässt sich zudem nicht beantworten. Ob eine Schwangerschaft eintritt, hängt von sehr vielen Faktoren ab (Alter der Frau, Spermiogramm des Partners).

Die lange Halbwertszeit des Wirkstoffs, d.h. einmal im Blut, lässt sich die hormonelle Stimulation der Eierstöcke nicht mehr durch eine Dosiserhöhung oder -senkung steuern, hat vor allem dazu geführt, dass bei der Kinderwunschbehandlung zunehmend Gonadotropine zur Anwendung kommen.

Mehr zum Thema Kinderwunschbehandlung erfahren Sie auch in Ihrem planBaby Handbuch.

7. März 2011

Amalgamsanierung bei Kinderwunsch?

Leider gibt es keine gesicherten und verlässlichen Studien über die gesundheitlichen Risiken der Belastung durch Quecksilber/Amalgam, so dass ein sicherer Nachweis des gesundheitlichen Risikos bisher fehlt. Amalgam ist und bleibt umstritten!

Mit zeigender Zahl der Amalgamfüllungen zeigte sich jedoch eine steigende Quecksilberbelastung im Blut. Durch eine erhöhte Quecksilberbelastung sind Fertilitätsstörungen nicht völlig auszuschließen. Auch gibt es Hinweise auf eine erhöhte Zahl von Fehlgeburten unter hoher Quecksilberbelastung.

Aber es ist beim Thema Amalgamsanierung sehr wichtig abzuwägen, welches Risiko besteht. Denn eine derartige Behandlung ist neben hohen Kosten auch mit Schmerzen und während der Phase der Sanierung mit erhöhter Belastung durch Quecksilber verbunden. Denn gerade beim Austausch der Füllungen werden erhöhte Mengen des Stoffes frei.

Von den Kassen werden in der Regel nur die Kosten für Amalgamfüllungen übernommen. Kosten für eine Füllung (Kunststoff oder Keramik) darüber hinaus, müssen Sie selbst tragen!

Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse, sollten Sie eine Amalgamsanierung Ihrer Zähne nicht vornehmen lassen. Auch wenn Sie schwanger sind, sollten keine neuen Amalgamfüllungen gelegt werden, noch sollten vorhandene entfernt werden.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auch im planBaby-Handbuch.