22. Juli 2010
Ein unerfüllter Kinderwunsch ist zweifelsohne eine schwere Belastung für die betroffenen Paare. Dieses kann für Frauen aber auch für Männer eine starke Belastung sein. Unfruchtbarkeit kann sich stark auf die seelische Gesundheit der Betroffenen auswirken und unter anderem zu Depressionen, Verhaltensstörungen, Angst und Zwangssymptomen führen.
Nehmen Sie die psychische Belastung ernst. Ergänzende psychosomatische bzw. psychotherapeutische Behandlungen sind nicht nur sinnvoll, sondern in vielen Fällen auch dringend angeraten. Zu Beginn der Unfruchtbarkeit geht es um emotionale Entlastung in einem einfühlsamen Gespräch. Das Auf und Ab von Hoffnung und Enttäuschung sollte aufgefangen und durch regelmäßige Gespräche abgemildert werden. Hier sind wiederum Entspannungstechniken sehr hilfreich.
Aber! Es gibt immer wieder Berichte, wonach Frauen genau dann schwanger wurden, als sie beschlossen hatten, mit sämtlichen Behandlungsversuchen aufzuhören oder sich für eine Adoption entschieden hatten. Anscheinend braucht es eine gewisse Lockerheit im Umgang mit dem Kinderwunsch, damit sich dieser erfüllt! Denn auch die Seele kann den Kinderwunsch beflügeln oder aber blockieren.
30. April 2010
Masern gelten als eine sehr ansteckende Krankheit. Sie gehören zu den typischen Krankheiten, die meist im Kindesalter auftreten, aber auch Jugendliche und Erwachsene können betroffen sein. Masern werden durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Symptome hierbei sind Schnupfen, Husten, Fieber und Hautausschlag. Eine Maserninfektion während der Schwangerschaft tritt recht selten auf, jedoch kann es ein stark erhöhtes Risiko für eine Lungenentzündung oder Hepatitis für die Schwangere und das Neugeborene mit sich bringen.
Das Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten und Totgeburten ist erhöht, wenn die Mutter zwischen dem 5. und 7. Schwangerschaftsmonat erkrankt. Nicht nur zum Schutz der Schwangerschaft rät das Robert-Koch-Institut Erwachsenen, die nicht gegen Masern immun sind, zu einer Impfung. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich mindestens drei Monate vor Beginn einer Schwangerschaft impfen lassen.
Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und Ihr Baby durch einen kompletten Impfschutz. Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfstatus bereits vor dem Eintritt einer Schwangerschaft von ihrem Arzt überprüfen lassen.
22. April 2010
Radfahren ist eine der beliebtesten Sportarten in Deutschland. Nichts desto trotz sollte man sich aber auch über die Gefahren, die das Radfahren mit sich bringt, im Klaren sein.
Langes Radfahren und falsche Sattel können bei Männern zu Problemen, wie Taubheitsgefühl im Unterleib, Erektionsstörung und Fertilitätsstörungen führen. Aber der Körper sendet Warnsignale, die der Mann aber meistens negiert.
Der Münchner Urologe Stefan Staudte gibt folgende Empfehlungen (wer entsprechende Symptome bemerkt):
1. Häufig die Sitzposition wechseln.
2. Wahl eines für die individuelle Anatomie passenden Sattels.
3. Stoßabsorbierende Elemente (gefederte Sattelstütze, Federgabel usw.) einbauen.
4. Geeignete Bekleidung.
5. Änderung der Körpergeometrie auf dem Fahrrad.
Mehr dazu finden Sie in unserem planBaby-Programm .
13. April 2010
Obwohl die Ursachen der Fertilitätsstörung zu 40-50 Prozent beim Mann liegen, begeben sich meistens zuerst die Frauen in eine Kinderwunschbehandlung. Bei etwa 15 Prozent aller Männer werden Fertilitätsstörungen durch Infektionen am Harn- und Geschlechtsorgan verursacht.
Am Häufigsten kommt hierbei das sogenannte Prostatitis-Syndrom vor. Diese zeichnet sich durch Schmerzen, vermehrten Harndrang und Ejakulationsschmerz aus. Eine weitere häufige Erkrankung ist die Harnröhrenentzündung, die unter anderem durch Chlamydien oder Gonorrhoe (Tripper) verursacht wird. Typische Symptome sind hierbei Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen sowie eitriger Ausfluss. Auch Entzündungen des Nebenhodens werden durch die genannten Erreger verursacht und können zu Fertilitätsstörungen beim Mann führen. Symptome für diese Erkrankung sind Schmerzen, Hodenschwellungen, Schmerzen beim Wasserlassen und Fieber.
Männer, die akut oder in den letzten Jahren an Infektionen der Harn- und Geschlechtsorgane litten, sollten einen Urologen aufsuchen. Das gilt auch dann, wenn Fertilitätsstörungen beim Mann vermutet werden.
26. März 2010
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind für die Gesundheit lebensnotwendig und müssen während der Schwangerschaft und der Stillzeit in erhöhtem Maße über die Nahrung zugeführt werden.
Doch Vorsicht, zu viel Vitamin A kann bei Schwangeren in der Frühschwangerschaft zu Fehlbildungen, Wachstumsstörungen, Leberschäden oder Schäden an den Augen des Kindes führen. Deshalb sollten Schwangere keine Leber essen und auch keine Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, in denen Vitamin A enthalten ist. Bei Nahrungsergänzungspräparaten können auch noch Monate später Schädigungen auftreten, obwohl schon lange kein Vitamin A Präparat mehr zu sich genommen wurde.
Auch Frauen, die schwanger werden wollen, sollten den Vitamin A-Konsum verringern und keine Multivitaminpräparate verwenden, da diese oft viel Vitamin A enthalten. Das gilt nur für Vitamin A, wobei Betakarotin unbedenklich aufgenommen werden kann. Huflattich, Beinwell, Muskatnuss und Safran sind in größeren Mengen tabu.
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