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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


14. Mai 2012

2. Rezept: Gelbe Paprikasuppe mit gebratenen Scampi

Heute ist Suppentag! Die in der gelben Paprikasuppe enthaltenen Scampi gehören zu den Proteinlieferanten mit wenig Fett. Proteine bestehen aus Aminosäuren und diese sind die Grundlage aller Lebensvorgänge in Ihrem Körper sowie im Körper Ihres Kindes. Wichtig ist, dass Sie vor allem während der Schwangerschaft darauf achten, die Scampi immer vollkommen durchzugaren, um Bakterien und Parasiten abzutöten. Da dieses Gericht durch die Scampi reich an Proteinen ist, regt es ebenso die Speicherung der Vitamine und Mineralstoffe an.  Mit der Paprika nehmen Sie viel Vitamin C, Folsäure und Eisen zu sich.

Zutaten für 2 Personen:

2 gelbe Paprikaschoten                          Jodsalz

100 g Kartoffeln                                         Pfeffer aus der Mühle

Zwiebel                                                       2 Scampi (à 35 g – 40 g)

1/2 l Gemüsebrühe                                  je 1 TL Zitronensaft und Schnittlauchröllchen

1/4 TL mildes Currypulver                    1/2 TL Sonnenblumenöl

und Koriander

Die Paprikaschoten waschen, halbieren, entkernen, mit heißem Wasser überbrühen, die Haut abziehen und kleinschneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls kleinschneiden.

Die Zwiebel abziehen und in feine Würfel schneiden. Wenig Gemüsebrühe erhitzen und das Gemüse darin andünsten. Mit der restlichen Gemüsebrühe auffüllen und mit Curry, Koriander, Jodsalz und Pfeffer würzen.

Die Suppe etwa 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen, vom Herd nehmen und mit dem Mixstab pürieren. Aufkochen lassen und abschmecken.

Inzwischen die Scampi unter kaltem Wasser abbrausen, trockentupfen und mit Jodsalz, Zitronensaft und Pfeffer würzen. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, wenig Sonnenblumenöl hineingeben und die Scampi darin rasch von allen   Seiten braten bis sie »durch«, aber nicht trocken sind.

Die Suppe auf Teller verteilen. Scampi mit Küchenkrepp abtupfen und darauf setzen. Mit Schnittlauch bestreut servieren.

pro Portion: etwa 260 kcal

 Dauer: 30 Minuten

 Schwierigkeitsgrad: 2        

7. Mai 2012

1. Rezept: Vollkorntoast mit Frischkäseaufstrich

Unser erstes Rezept ist ein gesunder Snack für zwischendurch. Schnell zubereitet und zugleich reich an Mineralstoffen, Vitamin B, Folsäure und Calcium für eine optimale Versorgung. Vor allem empfehlen wir die Zubereitung mit Vollkornbrot, da es viel gesünder als Weizenbrot ist. Vollkorn ist gut für das Herz, senkt den Cholesteringehalt im Körper und reduziert Verstopfungen. Und so einfach funktioniert es:

 

 Zutaten für 2 Personen:

1 kleiner Bund frische Kräuter                 (Dill, Petersilie, Schnittlauch, Basilikum)

1 kleine (rote) Zwiebel                             Jodsalz

100 g körniger Frischkäse                     4 Scheiben Vollkorntoastbrot

100 g Magerquark                                   4 Radieschen

2 EL Milch                                                  Pfeffer aus der Mühle

 

Die Kräuter unter fließendem kaltem Wasser abbrausen, trockenschütteln und fein hacken. Frischkäse mit dem Magerquark und der Milch glattrühren.

Die Zwiebel abziehen und in kleine Würfel schneiden. Die Kräuter und die Zwiebelwürfel unter die Frischkäsemasse rühren und mit Jodsalz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

Vollkorntoastbrot rösten und mit dem Käseaufstrich bestreichen. Radieschen  putzen, waschen und mit einer groben Küchenreibe darüber reiben.

pro Portion: etwa 236 kcal

Dauer: 5-10 Minuten

Schwierigkeitsgrad: 1

4. Mai 2012

Optimale Ernährung – Der Mai steht ganz im Sinne der Genießer

Die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle vor und während der Schwangerschaft. Um gesund schwanger zu werden und das Baby ausreichend zu versorgen, kommt es vor allem auf die Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen an. Oft besteht bei schwangeren Frauen eine Unterversorgung der „kritischen Vier“: Folsäure, Eisen, Jod und Calcium. Aber genau diese Vier sind elementar vor und in der Schwangerschaft für die Gesundheit der Mutter und vor allem des Kindes.

Um bestens auf eine Schwangerschaft vorbereitet zu sein, empfiehlt sich bereits in der Zeit des Kinderwunsches ausreichend auf die Ernährung zu achten. Damit Sie bestens für die Schwangerschaft gewappnet sind, gibt es im Mai 2012 jeden Montag einen Rezeptvorschlag. Von Snack bis zur Suppe über Salat zum Hauptgericht haben wir einmal fünf leckere und einfache Gerichte zusammengestellt, welche eine optimierte Versorgung mit allen Nährstoffen ermöglichen.

Viel Spaß beim Kochen wünscht Ihnen Ihr planBaby-Team!

30. April 2012

Der Granatapfel und seine Wirksamkeit

Der Granatapfel gilt als das Symbol der Fruchtbarkeit. Es gibt zahlreiche Studien, welche die gesundheitsfördernde Wirkung dieser Frucht beweisen.

Der Granatapfel, auch Grenadine genannt, versorgt den menschlichen Körper mit Beta-Carotin, Vitamin E und C sowie Folsäure und ist deshalb ein hervorragender Vitamin- und Mineralstofflieferant. Er enthält ebenfalls Spurenelemente wie Kalium, Magnesium, Calcium, Natrium und Eisen. Die antioxidantive Wirkung ist dreimal höher als beim grünen Tee und Rotwein.

Auf Grund dieser zahlreichen Nährstoffe wirkt sich der Verzehr von Granatäpfeln positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und soll den Blutdruck senken sowie einen entzündungshemmenden Effekt besitzen. Bei Alterserkrankungen wie Demenz und Alzheimer kann laut Studien der Granatapfel ebenfalls helfen. Außerdem soll er die Prostata- und Brustkrebsentstehung hemmen. Nur ein Glas pro Tag soll bereits Wirksamkeit beim Tumorwachstum zeigen.

Neben diesen durchaus positiven Aspekten der Grenadine, gelten ihre Kerne auch als Zeichen der Fruchtbarkeit. Sie wird als Aphrodisiakum eingesetzt und soll verhelfen in Stimmung zu kommen. Ebenso sollen Phytoöstrogene den weiblichen Zyklus regulieren und somit die Fertilität steigern. Bei Männern wird die Durchblutung und Erektionsfähigkeit durch den Konsum vom Granatapfel erhöht.
Ist ein Baby geplant empfiehlt sich also der Verzehr von Granatäpfeln, aber auch wenn sich der Kinderwunsch bereits erfüllt hat und das Baby erwartet wird. Untersuchungen haben ergeben, dass die Einnahme von Granatäpfeln während der Schwangerschaft, zu einem erhöhten Schutz vor Gehirnschäden der Neugeborenen führt. Selbstverständlich sind auch alle oben genannten Nährstoffe, die in der Schwangerschaft durch die Mutter aufgenommen werden, hervorragend für die Entwicklung und Versorgung des ungeborenen Kindes. Im Iran, wo Granatäpfel am häufigsten produziert werden, sind diese in der Zeit der Schwangerschaft ein Muss.

Ein Hinweis für Sie: Wenn Sie bestimmte Medikamente einnehmen, ist es ratsam den Konsum von Granatäpfeln mit der Ärztin/dem Arzt abzuklären, da sie, zum Beispiel bei Medikamenten zur Bekämpfung von Bluthochdruck, eine Wechselwirkung haben können. Am Tag sollten Sie nicht mehr als 355 ml trinken und in der Schwangerschaft von der Granatapfelschale ablassen.

17. Oktober 2011

Bereits im Mutterleib erkennen Baby´s Geschmacksstoffe

Ab der 28. Schwangerschaftswoche kann der Fötus riechen, einen Monat später reagiert dieser bereits auf Geschmacksveränderungen!

Bereits während der Schwangerschaft – im Mutterleib – beginnt die Geschmacksprägung eines Kindes, gesteuert durch das Essen der Mutter. Das ist eine große Chance, die Basis für eine lebenslang gesunde Ernährung zu legen. Aber kaum jemand weiß davon…

Der menschliche Geschmackssinn entwickelt sich durch Training, der Geschmack selbst verändert sich ein Leben lang. Die grundlegende Ausrichtung wird jedoch in der Schwangerschaft gelegt. D.h. wer im Bauch der Mutter vielfältige Geschmackserlebnisse macht, lässt sich später leichter auf neue, ungewohnte Nahrungsmittel ein. Auch wer während der Schwangerschaft gesund ernährt wurde, greift später eher zu gesundem Essen.

Eine Versuchsreihe mit Ratten (London, 2007) bestätigt dieses. Eine andere Studie (2001) belegt, dass früheste Geschmackserlebnisse von Kindern nicht vergessen werden, denn Säuren, Bitterstoffe und Aromen hinterlassen Geschmacksspuren im Fruchtwasser.

Wer also schwanger ist, sollte doppelt so gut essen…aber nicht doppelt so viel! Doppelt so viel Obst und Gemüse, dafür noch halb so viel Schokolade. Denn das Ungeborene benötigt zum Wachsen ausgeogenes und gesundes Essen.

Alle Säuglinge eint eine genetisch angelegte Vorliebe für Süßes. Bitteres lehnen Säuglinge zunächst ab. Salzig und Sauer lernt ein Kind erst mit der Zeit kennen. (Quelle: Beilage Hamburger Abendblatt – Kinder – September 2011)