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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


10. Juli 2011

Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland in engen Grenzen zugelassen

Nun fiel im Bundestag die Entscheidung. Das Hamburger Abendblatt (08.07.2011) berichtet:
Die PID ist künftig in Deutschland in engen Grenzen erlaubt. Bei der Präimplantationsdiagnostik werden im Reagenzglas gezeugte Embryonen auf Gendefekte getestet. Liegt dann ein Erbgutdefekt vor, welches etwa eine schwerwiegende Behinderung zur Folge haben würde, werden sie verworfen und sterben ab. Nur die gesunden Embryonen werden der Mutter eingesetzt.

Im Ausland und/oder in europäischen Nachbarländern (Norwegen, Schweden, Dänemark, Niederlande, Tschechien, Belgien, Frankreich, Spanien, Griechenland, Großbritannien, Island) war die PID bereits erlaubt.

Für Deutschland wird die PID aber nur in engen Grenzen praktiziert und dauerhaft und eng kontrolliert und überprüft.

10. März 2011

Polkörperdiagnostik erkennt Chromosomenfehlverteilungen

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist als eine Form der Pränataldiagnostik seit dem Jahr 1990 verfügbar. So kann bei Paaren mit hohem Risiko für eine Erbkrankheit ein später Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik vermieden werden. In Deutschland kommt nur die sogenannte Polkörperdiagnostik (Sonderform der PID) zur Anwendung.

Diese erkennt Chromosomenfehlverteilungen in den Eizellen im Rahmen der künstlichen Befruchtung. Eizellen mit überzähligen oder fehlenden Chromosomen oder Chromosomenabschnitten werden dann von der Befruchtung ausgeschlossen.

Die Polkörperdiagnostik dient nur der Abklärung der in der Familie vorliegenden Genveränderung, ermöglicht aber keine Aussage zum Vorliegen einer Chromosomenstörung oder einer anderen Genveränderung des zukünftigen Embryo.

Die Kosten für die Durchführung der Untersuchung der Polkörper wird nicht als Regelleistung durch die Krankenversicherungen übernommen.

Bitte lassen Sie sich auch von Ihrem behandelnden Arzt beraten!