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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


25. Juni 2012

Die männliche Fruchtbarkeit – „Use it or lose it“

Sex wirkt sich auf männliche Fruchtbarkeit förderlich aus

Wenn Sie sich fragen, wie Sie als Mann die eigene Fruchtbarkeit fördern können – hier einige Faustregeln:

  • Etwas auf die „schlanke Linie“ achten: Mit steigendem Bauchumfang sinkt auch Ihre Fertilität enorm
  • „5 am Tag“: 5 Hände voll Obst oder Gemüse tragen einen großen Teil zur Fertilität und zum allgemeinen Wohlbefinden bei
  • Wenig Fett, viel Proteine: Experten raten zu 0,8 bis 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht
  • Nicht rauchen, keine Drogen und am besten gar keinen Alkohol konsumieren
  • Moderater Sport: Am besten Ausdauersport; achten Sie dabei auf lockere Kleidung, um die Hodentemperatur nicht unnötig hoch zu treiben und Spermien abzutöten
  • Stress vermeiden: Ob im Job oder Privatleben, sorgen Sie für ausreichend Entspannungsphasen, in denen Sie Ihre Seele baumeln lassen

Und nicht zu vergessen: Der regelmäßige Geschlechtsverkehr mit der Partnerin ist der wichtigste Schritt, um die Schwangerschaft herbeizuführen. Oftmals wird aber vergessen, dass die sexuelle Aktivität auch bereits vor dem Kinderwunsch besonders seitens der Männer ein wichtiger Baustein für eine gute Spermienqualität und die Sexualität im Alter ist – ganz nach dem Motto „Use it or lose it“ (zu Deutsch: „Benutze es oder es geht verloren“).

18. Juni 2012

Kinderwunsch – Welche Rolle spielt dabei das Alter der Eltern?

Das Alter spielt eine bedeutende Rolle beim Thema Kinderwunsch.

Das Alter spielt eine bedeutende Rolle beim Thema Kinderwunsch.

Während die Geburtenzahlen in Deutschland sinken, steigt das Alter der Schwangeren deutlich an. 1992 waren nur rund ein Drittel der Schwangeren über 30 Jahre, 2005 waren es bereits über 50 Prozent. Im Durchschnitt bekommen Frauen ihr erstes Kind mit ca. 29 Jahren.

Immer mehr junge Paar sehen die perfekten Voraussetzungen für ein Kind erst um die 30 gegeben. Dies liegt vor allem daran, dass sie häufig erst den Schulabschluss und die Ausbildung sicher haben wollen, um anschließend erste Berufserfahrungen zu sammeln. Erst dann fühlen sich die meisten reif genug und finanziell abgesichert, um eine Familie zu gründen. Häufig fehlt aber auch eine sichere Partnerschaft oder die Bereitschaft das eigene Leben für ein Kind zu ändern.

Die Vertagung des Kinderwunsches führt in diesem Zuge bei einigen Paaren zu Schwierigkeiten bei dem Versuch schwanger zu werden. Das heißt zum einen, dass die Fruchtbarkeit mit steigendem Alter der Frau abnimmt und es gegebenenfalls länger bis zum Eintritt der Schwangerschaft dauert. Zum anderen erhöht sich das Risiko für diverse Schwangerschaftskomplikationen. Etwa ab dem 35. Lebensjahr kann es zum Beispiel häufiger zu Früh- oder Fehlgeburten, Bluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes oder vorzeitigem Blasensprung kommen. Ab dem 40. Lebensjahr steigt das Risiko für Chromosomenanomalien. Dennoch bringen die Mehrheit der Schwangeren über 30 ohne Komplikationen ein gesundes Kind zur Welt. Im Hinblick auf die Männer können bei fortgeschrittenem Alter Erektionsstörungen oder eine verminderte Spermienqualität den Kinderwunsch beeinträchtigen.

Letztendlich gibt es kein perfektes Alter um Kinder zu bekommen. Sie und Ihr Partner/Ihre Partnerin müssen Ihre individuellen Lebensumstände berücksichtigen und möglicherweise mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt  gesundheitliche Aspekte abklären.

Weitere Informationen zum Schwangerwerden erhalten Sie im planBaby-Handbuch.

11. Juni 2012

Der beschwerliche Weg einer alleinstehenden Frau zum Wunschkind

Anna war fast dreißig, als sie sich 1987 für eine künstliche Befruchtung entschied. Vorher hatte sie schon einige Zeit mit ihrem Partner versucht, auf natürlichem Wege, ein Kind zu bekommen. Doch als die erwartete Schwangerschaft ausblieb und ihre Partnerschaft auseinander ging, holte sie sich Hilfe im europäischen Ausland. Ihr Wunsch nach einem Kind führte sie in eine Fertilitätsklinik. Bei den ersten Untersuchungen fand man dort heraus, dass ihre Gebärmutter aufgrund der Verhütung mit einer zu großen Spirale verletzt war und daher eine normale Insemination nicht möglich gewesen wäre. Es blieb nur die Möglichkeit der Befruchtung in einer Petrischale.

Gedanken über die möglichen Erfolgsaussichten einer solchen Prozedur hatte sich Anna vorher nie gemacht. Informationen bekam sie nur aus wenigen Büchern und hin und wieder aus den Medien, sodass sie die Situation sehr unbedarft anging. Sie wusste nur eins, sie will dieses eine Kind.

Anna unterzog sich zunächst einer intramuskulären Hormonstimulation, um die Eizellenproduktion anzuregen. Es folgten ca. acht  Versuche, durch In-Vitro Fertilisation (IVF), eine Schwangerschaft herbeizuführen. Da sie sich zum Anfang der Kinderwunschbehandlung noch im Studium befand, musste Sie für jeden dieser sehr teuren Versuche lange sparen. Später, als sie berufstätig und selbstständig war, konnte sie nur selten ihren Betrieb verlassen und ins Ausland reisen. Aus diesen Gründen zog sich ihre Kinderwunschbehandlung über den Zeitraum von fast acht Jahren hin. Während dieser Zeit weihte sie niemanden aus ihrem Verwandten- und Freundeskreis in ihr Vorhaben ein. Sie wollte Diskussionen vermeiden, die sich um alleinstehende Mütter oder ihr Gemütsbefinden während so einer Prozedur drehen. Sie stand diese Zeit alleine durch.

Das Schlimmste, wie sie sagte, sei die körperliche Belastung gewesen, die sie während der Versuche erfahren musste. Die Hormontherapien und die Fehlgeburten – gepaart mit den plötzlichen Reisen ins Ausland – gingen auch an einer sonst so starken Frau wie ihr nicht spurlos vorbei. Dennoch sagte sie sich nach jedem gescheiterten Versuch, dass es beim nächsten Mal klappen wird.

Als Anna endlich schwanger war, dauerte es lange bis sich die Freude einstellte, da die Angst immer im Hinterkopf war, dass doch noch etwas schiefgehen könnte. Die Schwangerschaft verlief bis zur 35. Schwangerschaftswoche unproblematisch. Dann kam es zu einer Frühgeburt. Diverse Komplikationen traten auf, ein Kaiserschnitt musste durchgeführt werden und Anna verlor sehr viel Blut. Da das Kind mit einem Herzfehler zur Welt kam, musste es in ein anderes Krankenhaus verlegt werden. Mutter und Kind konnten so die ersten 2 Wochen nicht zusammen sein. Nach diversen Behandlungen am Herzen war die schwere Zeit zunächst überstanden und sie konnte die Zeit mit ihrem nunmehr gesunden Kind genießen.

Anna entschied sich  danach noch ein zweites Mal für diesen Weg und unterzog sich weiteren Hormonbehandlungen und IVF-Versuchen. Doch irgendwann merkte sie, dass sie an ihre Grenzen stößt. Die Angst vor Nebenwirkungen, vor allem vor denen der Hormonbehandlungen,  war zu groß. Da ihr Traum von dem einen Kind schließlich erfüllt war, wollte sie nun nicht alles für das Zweite riskieren. Sie stellte die Versuche ein.

Auch wenn die Samenspende anonym vorgenommen wurde und der Spender nicht bekannt ist, spricht Anna bis heute ehrlich und offen mit ihrem Kind über dessen Zeugung. Auch ihr nahes Umfeld weiß mittlerweile über die Zeit der Kinderwunschbehandlung Bescheid.

Wenn Anna heute ihren 18jährigen Sohn anschaut, ist sie sich sicher, dass sie alles richtig gemacht hat und es wieder tun würde.

Dass sie das psychisch alles so unbeschadet überstanden hat, liegt nach ihrer Aussage wohl daran, dass sie sehr rational diese Behandlungen angegangen ist.  Außerdem hat sie zu Beginn der Behandlung ein schönes und erfülltes Leben gehabt und war mit sich und ihrem Beruf sehr zufrieden. Sie versuchte, den Kinderwunsch nicht zum Mittelpunkt ihres Lebens werden zu lassen. Heute ist sie sich sicher, dass diese lockere Haltung ihr geholfen hat, schwanger zu werden und die Geschehnisse rund um die Geburt zu verarbeiten.

Anna rät allen alleinstehenden Frauen und Paaren, die einen großen Kinderwunsch verspüren, sich Hilfe und Unterstützung zu holen, wenn sie den Weg der künstlichen Befruchtung gehen möchten. Denn es ist sehr wichtig, dass man neben dem Ziel des Kinderwunsches nicht auf der Strecke bleibt und lernt, mit sich selbst zufrieden zu sein. Der Kinderwunsch darf nach Annas Meinung nicht zur Belastung werden und zur Voraussetzung für das persönliche Glück mutieren. Man soll die kleinen glücklichen Momente im Leben genießen und sich hin und wieder etwas gönnen, um Kraft und Motivation für den Weg zum Wunschkind zu tanken.

Haben auch Sie etwas Besonderes zum Thema Kinderwunsch erlebt? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihre Geschichte erzählen.

Schreiben Sie uns per E-Mail:           team@planbaby.de

oder per Post:

Postfach 652111
13316 Berlin

8. Juni 2012

Erfahrungsberichte zum Thema Kinderwunsch

Viele Paare und alleinstehende Frauen verspüren irgendwann den intensiven Wunsch ein Baby zu bekommen. Manche Frauen haben das Glück, schnell schwanger zu werden und eine glückliche Schwangerschaft zu erleben. Leider kann es aber auch vorkommen, dass der Weg zum Wunschkind lang und beschwerlich und die Gefühlsachterbahn zum Dauerzustand wird. Unfruchtbarkeit, Hormonstimulation und In-Vitro-Fertilisation sind dann unausweichliche Vokabeln des Alltags. Häufig fühlen sich Paare und Singles allein mit diesem Thema und fragen sich „Warum passiert das ausgerechnet mir?“.

Daher möchten wir von planBaby Erfahrungsberichte zum Thema Kinderwunsch in unserem Blog veröffentlichen. Diese sollen anderen Betroffenen zeigen, dass sie nicht allein sind und ihnen Hoffnung geben, dass auch nach jahrelangen Versuchen doch noch ein Happy End möglich sein kann.

Am kommenden Montag erscheint der erste Erfahrungsbericht einer Frau, die alleine den Weg einer Kinderwunschbehandlung gegangen ist.

Wenn Sie Ihre Geschichte über Ihren Kinderwunsch mit uns und anderen teilen möchten, würden wir uns über Ihre Zuschrift freuen.

E-Mail: team@planbaby.de
Post: Postfach 652111
13316 Berlin

Ihr planBaby-Team

4. Juni 2012

5. Rezept: Rot-Gelb-Grün – die fruchtige Grütze

Zum Pfingstfest gibt es von uns ein erfrischendes Rezept für eine Süßspeise.  Zubereitet wird diese mit Erdbeeren, Aprikosen und Kiwis. Alle drei Obstsorten versorgen Sie und Ihr Kind mit ausreichend Vitamin C. Aprikosen enthalten ebenso Beta-Carotin, Kalium sowie Ballaststoffe und gelten als Heilmittel gegen Unfruchtbarkeit. Das Öl der Aprikosen ist besonders für die Behandlung von Schwangerschaftsstreifen geeignet. Die Erdbeeren sorgen außerdem dafür, dass Sie Folsäure, Calcium, Eisen und Zink zu sich nehmen.

 

Zutaten für 2 Personen:

80 g Erdbeeren                               1 TL Kartoffelmehl

2 Kiwis                                              1/8 l Aprikosensaft

4 Aprikosen                                      2 EL Zucker

 

Erdbeeren putzen und kleinschneiden. Die Kiwis schälen, halbieren und in kleine Würfel schneiden. Die Aprikosen mit heißem Wasser überbrühen, abziehen, entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

Das Kartoffelmehl mit etwas kaltem Fruchtsaft anrühren. Den restlichen Saft mit dem Zucker aufkochen. Das angerührte Kartoffelmehl dazugeben und 2 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen.

Vom Herd nehmen, die vorbereiteten Früchte untermischen und etwa 10  Minuten durchziehen lassen. Die Grütze in Gläser füllen und erkalten lassen.

 

pro Portion: etwa 170 kcal

Dauer: 20 Minuten

Schwierigkeitsgrad: 3

 

Weitere Rezepte, die Ihnen vor oder während der Schwangerschaft zu einer gesünderen Ernährung verhelfen und Sie und Ihr Kind optimal mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen, finden Sie in unserer Rezeptbroschüre unter www.baby-care.de