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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


27. Februar 2012

Erster Kinderwunschtag Berlin-Brandenburg – Seminare, Weiterbildung, Beratung und Informationen für Paare die Eltern werden wollen

Ein Wochenende im März steht ganz im Zeichen des Kinderwunsches und der Chancen, die die Medizin und Beratung den Paaren heute bietet, um den unerfüllten Wunsch doch Wirklichkeit werden zu lassen.
Dafür öffnet das Fertility Center Berlin des DRK Klinikums Westend am Samstag den 24.03.2012 zwischen 12 Uhr und 18 Uhr, sowie am Sonntag den 25.03.2012 von 10 Uhr bis 15 Uhr seine Pforten. Dort werden Ihnen nicht nur das Expertenteam des Fertility Centers Frage und Antwort stehen, sondern auch diverse Spezialisten aus den Bereichen Samenbanken, alternative Behandlungsmethoden, psychologische Betreuung und Ernährung stehen Ihnen zur Seite. Sie sind eingeladen hinter die Kulissen zu schauen, wobei ein Rundgang durch das IVF-/ICSI-Labor im Programm zu finden ist. Daneben haben Sie die Möglichkeit an verschiedenen Seminaren teilzunehmen. Die Themen reichen von „Ich möchte schwanger werden! Was kann ich tun?“ über „Was Männer schon immer über ihre Fruchtbarkeit wissen wollten!“ bis hin zu „Wenn die Seele weint“.
Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, wird um vorherige Anmeldung gebeten. Dies können Sie im Internet unter www.kinderwunschtag.de oder mit Hilfe dieses Flyer. Sie finden das Fertility Center Berlin im Haus 14, 1. OG, auf dem Gelände der DRK Kliniken Westend, Spandauer Damm 130, 14050 Berlin.

Auch unser Team von planBaby wird an beiden Veranstaltungstagen mit einem Präsentationsstand vor Ort sein. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, um sich umfassend zu informieren.

Wir freuen uns auf Sie!

 

20. Februar 2012

Rauchen bei Kinderwunsch

Rauchen schädigt unseren Körper – wissenschaftlich nachgewiesen ist dies schon längst und auch in der Gesellschaft schrumpft die Zahl der Raucherinnen und Raucher. Zum Glück, denn die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die das Rauchen mit sich zieht, sind gravierend.

Sich selbst und seinem Körper diese Schädigungen zuzufügen ist die eine Sache, in der Schwangerschaft jedoch, wirkt sich der Konsum auch auf das Ungeborene aus. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Fehl- oder Frühgeburt eintritt wesentlich erhöht. Die Kinder von Raucherinnen können zumeist mit vermindertem Geburtsgewicht zur Welt kommen und leiden außerdem häufiger an Gesundheitsstörungen im Verlauf ihres weiteren Lebens. Auch das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ADHS kommt eher bei den Kindern vor, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben.

Aber es geht noch weiter. Rauchen schadet nicht nur dem Ungeborenen, sondern reduziert die Fruchtbarkeit von Mann und Frau deutlich. Bereits durch zehn Zigaretten pro Tag werden empfängnisbereite Eizellen und Spermien in ihrer Qualität und Funktion merklich (20% gegenüber Nichtrauchern) geschädigt. Dies bedeutet für Paare, die sich ein Kind wünschen und rauchen, dass sie um die Hälfte länger auf einen Schwangerschaftseintritt warten müssen als nichtrauchende Paare. Die Wahrscheinlichkeit an Fertilitätsstörungen zu leiden ist bei Rauchern um 60% erhöht. Hier spielt aber nicht nur die Anzahl der Zigaretten eine Rolle, sondern auch wie lange man bereits Raucherin oder Raucher war.

Nikotin verändert den Hormonspiegel und führt beispielsweise bei Raucherinnen zum früheren Eintritt in die Wechseljahre. Außerdem vermutet man, dass sich die Giftstoffe aus dem Zigarettenrauch in der Gebärmutterschleimhaut anreichern und so das Einnisten der befruchteten Eizelle behindern oder diese in bestimmten Fällen sogar abtöten.

Wenn also ein Kinderwunsch besteht, sollte man auf jeden Fall im Vorfeld das Rauchen einstellen, da es eines der wichtigsten Gründe vom Nichteintritt sein kann. Wichtig ist, dass nicht nur der Verzicht der Frau maßgeblich einen Einfluss hat, sondern auch der vom Mann. Ist eine Schwangerschaft geplant, ist in jedem Fall beiden Partnern zu raten gänzlich mit dem Rauchen aufzuhören. Nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die allgemeine Lebensqualität (körperliche Kondition, Geschmacksinn, Finanzen usw.) wird sich positiv entwickeln. Weitere Information und Strategien für eine rauchfreie Zukunft mit Kind, finden Sie im Internet bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und vielen weiteren Foren.

13. Februar 2012

Intimpflege und Gleitcremes bei Kinderwunsch

Dass regelmäßiger Geschlechtsverkehr die wichtigste Voraussetzung ist, um den Kinderwunsch eines Paares zu erfüllen, steht außer Frage. Welche Hilfsmittel und Hygieneprodukte Sie jedoch im Vorfeld benutzen, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich gilt, dass natürliche Produkte gerade im Intimbereich wohl die besten Mittel zur Pflege sind. Dabei muss aber unterschieden werden zwischen Gleitmitteln und Intimpflegeprodukten wie Lotionen, Waschgels und Co.

Denn klares Wasser ist zur Intimpflege völlig ausreichend, auch wenn durch die Werbung versucht wird das Gegenteil zu suggerieren. Gerade der Intimbereich reagiert empfindlich auf eine übertriebene Hygiene, denn die Schleimhaut der Scheide ist mit Mikroorganismen besiedelt, die für ein saures Scheidenmilieu sorgen und damit vor Krankheitserregern schützen. Wäscht eine Frau nun den Intimbereich mit Seife, die Parfüms oder andere Duftstoffe enthält, wird die Scheidenschleimhaut gereizt und das saure Milieu zerstört. Die Folge: Der Weg ist frei für Bakterien und Pilze. Sie dringen in die Scheide ein und können Infektionen hervorrufen. Falls dann eine Schwangerschaft eintritt, können solche Infektionen dem Ungeborenen schaden bzw. zur Frühgeburt führen. Selbst von pH-neutralen Seifen ist abzuraten, warnt Christian Albring, Gynäkologe aus Hannover und Präsident des Berufsverbands der Frauenärzte.

Fazit: Intimpflege besser auf natürliche Art – klares Wasser ist völlig ausreichend!

Bezüglich der Nutzung von Gleitmitteln lässt sich festhalten: Finger weg von natürlichen Produkten und Produkten aus der Küche. Butter, Speiseöle und auch Vaseline wirken dem Kinderwunsch eher entgegen. Sie haben die gleiche Wirkung auf das Scheidenmilieu wie Lotionen und Waschgels.
Achten Sie darauf keine Gleitmittel auf Ölbasis zu verwenden. Sie verändern das Milieu der Scheidenschleimhaut so, dass die Samenzellen die Eileiter gar nicht mehr erreichen können, weil der Zervixschleim sich derart verdickt, dass sie „stecken“ bleiben. Es gibt auch Gleitgels mit, laut Hersteller, besonders spermienanregender Wirkung, die den Paaren eine schnelle Schwangerschaft versprechen. Grundsätzlich fehlen jedoch nachgewiesene Erfolge und wir raten diesen Versprechungen nicht allzu viel Vertrauen zu schenken.

Wenn sie physische Probleme beim Verkehr haben, also Schmerzen oder Trockenheit, konsultieren Sie Ihre/n Gynäkologin/ Gynäkologen bevor Sie zu Drogerieprodukten greifen.
Wenn Sie sich ein Baby wünschen sollte es nicht unter Zwang entstehen. Nehmen Sie sich Zeit für Intimitäten und sehen Sie es nicht als Mittel zum Zweck, so dass die Nutzung von Gleitgels nicht nötig wird. Sex soll in erster Linie Spaß machen und beide Partner beglücken.

6. Februar 2012

Die besten Stellungen, um schwanger zu werden

Schwanger zu werden hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel von der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs, den genetischen sowie körperlichen Voraussetzungen bei der Frau und beim Mann und vieles mehr. Aber welche Stellungen fördern die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden?

Vor allem Stellungen, wie die Missionarsstellung, bei denen der Penis tief in die Vagina eindringen kann und die Spermien somit gut bis zum Muttermund gelangen können, erhöhen die Chance schwanger zu werden. Für Frauen bei denen die Gebärmutter etwas nach hinten abgeknickt ist, empfehlen sich eher Sexstellungen bei denen der Mann von hinten in die Vagina eindringt, da dort der Penis und auch das Sperma noch näher an den Muttermund gelangen.

Jegliche Stellungen, bei denen die Spermien nicht tief in die Vagina transportiert werden, wie z. B. im Stehen oder im Sitzen, senken die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung der Eizelle.
Es empfiehlt sich vor dem Geschlechtsverkehr die Blase zu leeren, damit bei einem möglichen Toilettengang danach gewünschte Samenzellen nicht wieder verloren gehen. Die Spermien gelangen nach dem Geschlechtsverkehr am besten durch den Muttermund, wenn die Frau noch etwa eine halbe Stunde liegen bleibt.

All diese Tipps erhöhen die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden. Jedoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass Sex, der Spaß macht und bei dem man sich wohl fühlt, die Empfängnis fördert und die Kinderplanung meist nicht nach einem Terminkalender funktioniert.