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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


28. November 2011

Das Onlineportal rund um die Familie…die Mamilounge stellt sich vor.

Schwanger werden und ein Kind zur Welt zu bringen, ist ein Wunsch von vielen Frauen. Der Kinderwunsch ist oft ein fester Bestandteil der Lebensplanung. Eine Schwangerschaft und ein neues Familienmitglied werden so sehr eingeplant, dass noch nicht einmal die Möglichkeit in Betracht gezogen wird, dass es nur bei dem Kinderwunsch bleiben könnte. Das Thema Kinderwunsch ist etwas sehr persönliches und intimes. Es kommen viele Zweifel und Ängste bei Frauen auf, wenn sie nicht sofort schwanger werden. Auch Partnerschaften können unter einem unerfüllten Kinderwunsch leiden.

Die Erfüllung des Kinderwunsches benötigt Zeit und Geduld. Je mehr man sich und seinen Partner unter Druck setzt, desto geringer werden die Chancen einer Schwangerschaft. Die richtige Ernährung, viel Bewegung und wenig Stress sind wichtige Voraussetzungen um erfolgreich schwanger zu werden. Besonders der Stressfaktor kann zu einer vorübergehenden Unfruchtbarkeit führen.

Es gibt viele nützliche Tipps für Paare, die endlich schwanger werden möchten. Darunter zählt zum Beispiel die Berechnung des Eisprungs mit Hilfe eines Eisprungkalenders. Auch das Messen der Basaltemperatur kann auf dem Weg zum Kinderwunsch sehr hilfreich sein. Auch Männer können die Chancen erhöhen. Mit einem Spermiogramm wird die Qualität der Spermien beim Mann getestet. Auch hier kann Stress negative Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Zudem sollte man möglichst schon vor der Schwangerschaft Alkohol und Nikotin vermeiden. Auch starkes Über- oder Untergewicht sind kontraproduktiv. Zusätzlich kann man einen Bluttest beim Arzt machen lassen, da zu viele Schwermetalle im Körper die Fruchtbarkeit verringern können. Zudem sollten Medikamente nur in Absprache mit dem Arzt genommen werden.

Der Weg zum Wunschkind kann sehr lang und schwierig sein. Besonders Frauen zweifeln oft an ihrer Fruchtbarkeit, trauen sich aber schlussendlich nicht sich untersuchen zu lassen. Die Angst vor Unfruchtbarkeit und der Wunsch einer Schwangerschaft sind zu groß. Dabei sind viele Fruchtbarkeitsstörungen behandelbar. Meistens ist es jedoch bloß eine Frage der Zeit, bis der Kinderwunsch in Erfüllung geht. Der Kinderwunsch erfüllt sich bei 85% aller Frauen nach spätestens einem Jahr.

22. November 2011

Akupunktur zur Steigerung der Beweglichkeit der Spermien

Studien einer israelischen Arbeitsgruppe (vgl. Siterman et al. 1997, Arch Androl Sep-Oct; 39(2):155-61) zeigen einen positiven Einfluss der Akupunktur bei eingeschränkter männlicher Fruchtbarkeit, d.h. eine Steigerung der männlichen Fruchtbarkeit ist durchaus möglich. Dabei wurden Spermiogramme von 16 Männern vor und mehrmals einen Monat nach einer 5-wöchigen Akupunkturbehandlung untersucht und es konnte eine signifikante Verbesserung der Vitalität und der Beweglichkeit der Spermien im Vergleich zu einer Kontrollgruppe erreicht werden. In einer weiteren Untersuchung wurde unter Zuhilfenahme spezieller Mikroskope die Ultrastruktur der Spermien untersucht und nachgewiesen, dass die Akupunkturbehandlung sowohl den inneren Aufbau als auch die äußere Form der Geißeln deutlich sichtbar gefördert hatte.

Da aber die Zahl der untersuchten Männer zu klein und der Abstand zur Behandlung zu kurz ist, sind diese Aussagen nicht zuverlässig.

Wie aus dem letzten Blogbericht bereits hervorging, ergeben sich zwar viele Hinweise darauf, dass die Akupunktur in der Behandlung der Unfruchtbarkeit hilfreich sein kann, jedoch fehlen wissenschaftliche Beweise dafür. Dieses kann nur durch weitere Studien mit großen Fallzahlen erreicht werden. Aber gegenwärtig spricht viel dafür, die Methode auszuprobieren, wenn kompetente und erfahrene Behandler zur Verfügung stehen.

Fragen Sie auch bei Ihrem/Ihrer behandelnden Arzt/Ärztin. Tipps und Hinweise zum schwanger werden finden Sie im Handbuch planBaby.

14. November 2011

Wie kann Akupunktur bei Kinderwunsch unterstützen?

Die Akupunktur ist schon seit tausenden von Jahren eine weit verbreitete Behandlungsmethode und bei vielen Krankheiten stellt die Akupunktur bereits eine heilsame Therapie dar (z.B. Migräne, Allergien, Rückenschmerzen). Aber wie kann Akupunktur bei Kinderwunsch unterstützen?

Kleinere Studien haben bisher erwiesen, dass die Akupunktur einen positiven Effekt auf die weibliche und männliche Fruchtbarkeit ausübt. Denn zunächst hat die Akupunktur einen positiven Effekt auf das Nervensystem und auf den weiblichen Hormonhaushalt. Durch die gezielte Stimulierung der Nerven werden so genannte Opiate (natürliche körpereigene Substanzen mit schmerzlindernder Wirkung) ausgeschüttet. Opiate können den weiblichen Hormonhaushalt steuern und so zum Beispiel den Zyklus regulieren und stabilisieren. Die Chancen, schwanger zu werden, stehen danach deutlich höher.

Einige Gynäkologen bieten diese Methode bereits an, um Zyklusstörungen zu regulieren. Zudem bewirken die Nadelstiche eine bessere Durchblutung der Gebärmutter. Dies erhöht ebenfalls die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft.

Aber auch die männliche Fruchtbarkeit kann durch Akupunktur gesteigert werden.

Letztendlich muss jedoch gesagt werden, dass die Akupunktur keine Garantie bringt. Dazu fehlen ausreichend Statistiken um eine steigernde Fruchtbarkeit empirisch nachweisen zu können. Sicher aber ist, dass Akupunktur zur Behandlung der Unfruchtbarkeit als unterstützende Begleitbehandlung hilfreich sein kann. Aber eine Garantie, nach einer Akupunktur schwanger zu werden, gibt es leider nicht. Sie können lediglich Ihrem Wunsch vom Kind ein kleines Stückchen näher kommt.

Fragen Sie auch bei Ihrem/Ihrer behandelnden Arzt/Ärztin. Tipps und Hinweise zum schwanger werden finden Sie im Handbuch planBaby.

8. November 2011

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)

Mädchen oder Junge?
Europäischer Rat will Auswahl nach Geschlecht verhindern

Berlin, 12.10.2011 – In einem Resolutionsentwurf vom 9. September 2011 empfiehlt das „Komitee für Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ des Europäischen Rats, dass werdende Eltern in allen europäischen Ländern das Geschlecht ihres Kindes während der gesamten Schwangerschaft nicht mehr erfahren sollen. Hintergrund ist die Tatsache, dass in einigen europäischen Ländern – genannt werden Azerbeidschan, Armenien, Georgien und Albanien – nach Mitteilung des Geschlechts an die werdenden Eltern bis zu 10% der Schwangerschaften abgebrochen werden, wenn es sich um ein Mädchen handelt. Die Geburtenrate von Mädchen gehe in diesen Ländern spürbar und alarmierend zurück. Die absehbaren Folgen einer solchen Praxis seien nach Erkenntnissen des Komitees zunehmende Probleme bei der Partnerwahl, eine Zerrüttung familiärer Strukturen, eine Zunahme von Prostitution, Zwangsprostitution und Frauenhandel.

Für Ärzte in Deutschland ist das Ende 2010 in Kraft getretene Gendiagnostik-Gesetz bindend. In diesem Gesetz ist festgelegt, dass werdende Eltern das Geschlecht ihres Kindes erst erfahren dürfen, wenn die Frist für einen straffreien Schwangerschaftsabbruch verstrichen ist.

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. und der Berufsverband der Frauenärzte e.V. sind alarmiert über die Zahlen, die der Europäische Rat vorgelegt hat. Sie unterstützen alle Anstrengungen, Schwangerschaftsabbrüche als Mittel für eine pränatale Geschlechtswahl zu verhindern. In einem Rundbrief hat die Fachgesellschaft ihre Mitglieder um erhöhte Aufmerksamkeit für diese Problematik gebeten.

Für Deutschland halten die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. und der Berufsverband der Frauenärzte e.V. allerdings Einschränkungen, die über die gesetzlichen Regelungen hinweggehen, nicht für durchsetzbar: Beim routinemäßigen Ultraschall in der 19.-22. Schwangerschaftswoche ist in vielen Fällen das Geschlecht des Babys erkennbar. Wenn Eltern zu diesem Zeitpunkt erfahren möchten, ob sie einen Jungen oder ein Mädchen bekommen werden, dann steht aus Sicht der Fachorganisationen dieser Mitteilung nichts im Weg.

© DGGG 2011

1. November 2011

Im Herbst gegen Grippe impfen lassen

Eine Erkältung ist zwar lästig, aber meist harmlos. Aber eine Grippe, d.h. eine Infektion mit Influenza-Viren kann gefährlich werden. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt: Frauen mit Kinderwunsch sollten sich gegen Influenza impfen lassen, um im Fall einer Schwangerschaft besser geschützt zu sein. Denn Schwangere haben ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Zudem tragen immunologische und physische Veränderungen während einer Schwangerschaft dazu bei, dass sich eine Schwangere leichter infiziert und Atemwegsinfekte problematischer verlaufen.

Für gesunde Frauen mit Kinderwunsch ist daher eine Impfung gegen die aktuellen Grippe-Erreger ohne Einschränkung anzuraten. So sind Sie von Beginn einer möglichen Schwangerschaft an geschützt.

Werden Sie selbst aktiv und tun Sie etwas für Ihre und die Gesundheit Ihres Wunschkindes! Schauen Sie doch gleich auf www.planbaby.de vorbei. Dort erfahren Sie mehr über das Vorsorgeprogramm, das planBaby-Team oder ob auch Ihre Krankenkasse Kooperationspartner ist und planBaby für ihre Versicherten anbietet.