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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


16. August 2011

Chronische Erkrankungen bei Kinderwunsch

Unter chronischen Krankheiten versteht man, im Gegensatz zu akuten Krankheiten, solche Erkrankungen, die dauerhaft bestehen. Einige chronische Krankheiten, beispielsweise solche, die mit Übergewicht in Zusammenhang stehen, lassen sich vermeiden, andere nicht. Wer persönliche Risiken mindert, Warnsignale beachtet und rechzeitig medizinische Hilfe sucht, kann viele Erkrankungen frühzeitig behandeln lassen und so deren Symptome deutlich lindern. Es gibt verschiedene chronische Krankheiten, die die Fruchtbarkeit von Frau und Mann beeinträchtigen können. Einige können die Realisierung eines Kinderwunsches sogar unmöglich machen. So können die Basedowsche Erkrankung oder die Hashimoto Thyroiditis einen Eisprung verhindern. Ständige Lebererkrankungen und Nierenleiden bergen Unfruchtbarkeit als mögliche Folge, weil diese Krankheiten die Funktion der Hirnanhangdrüse beeinträchtigen. Bei anderen Erkrankungen wird die Fruchtbarkeit nicht durch die Krankheit selbst, sondern durch Medikamente beeinträchtigt, die eingesetzt werden müssen. Patienten mit Kinderwunsch sollten ihre Therapie daher schon frühzeitig mit ihrem behandelnden Arzt besprechen. Nicht wenige chronische Krankheiten können außerdem zu Komplikationen im Verlauf einer Schwangerschaft führen.

Glücklicherweise sind chronische Krankheiten bei Frauen im gebärfähigen Alter eher selten. Sie nehmen bei Männern und Frauen erst im Alter ab 45 bis 50 Jahren deutlich zu. Die häufigste chronische Krankheit bei Frauen zwischen 18 und 45 Jahren ist die Migräne(16%) gefolgt vom Eisenmangel mit 9%. Etwa 6% der Frauen haben eine Unterfunktion der Schilddrüse, weitere 2% eine Überfunktion.

Sie wollen mehr über chronische Erkrankungen erfahren, dann lesen Sie hier mehr auf unserer Internetseite.

7. August 2011

Kinderwunsch bei Asthma!?

Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, die anfallsartig eine Verengung der Atemwege hervorruft. Dadurch wird besonders das Ausatmen erschwert. Dauer und Schweregrad eines Asthmaanfalls können variieren. In schlimmen aber sehr seltenen Fällen kann ein Anfall jedoch auch lebensbedrohlich sein.

Besonders Frauen neigen dazu, bei Beginn einer Schwangerschaft ihre Medikamente abzusetzen, auf Grund der Befürchtung ihr ungeborenes Kind könnte geschädigt werden. Doch wie gefährlich sind Asthmamedikamente für eine Schwangerschaft wirklich?

Fast alle Medikamente, die gegen Asthma eingesetzt werden, werden als unbedenklich betrachtet. Jedoch sollte eine schwangere Asthmatikerin durch einen Facharzt überwacht werden, um eine Optimierung der Krankheitsbehandlung zu erreichen. Weiterhin würden unbehandelte Asthmaanfälle das ungeborene Kind durchaus stärker schädigen, da sie nicht nur für die Frau selbst, sondern auch für das ungeborene Kind gefährlich sind. Bei jedem Anfall sinkt der Sauerstoffgehalt des Blutes, worauf das werdende Kind sehr empfindlich reagiert. Sauerstoffmangel kann zu Schwangerschaftskomplikationen, zu einer verzögerten kindlichen Entwicklung und zu Fehlbildungen führen.