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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


29. Juli 2011

Chemikalien und Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit

In fast allen Ländern der Erde sind Menschen heutzutage einer Vielzahl chemischer Verbindungen, wie zum Beispiel bei der Arbeit oder im Haushalt ausgesetzt. Einige Berufsgruppen müssen täglich mit ihnen arbeiten und ihre Dämpfe einatmen, aber auch wer in seiner Freizeit beispielsweise die Wohnung putzt, kommt mit Chemikalien in Berührung. Ob eine chemische Substanz einen Menschen, ein ungeborenes Kind oder menschliches Erbgut schädigt, ist von der Art der Stoffes, der Dauer der Belastung und Einwirkung sowie der jeweiligen Dosis abhängig.

Über die Gefahren für die Fertitlität durch Chemikalien gibt es keine wissenschaftlich gesicherte Aussage, da es schwierig ist, dies nachzuweisen. Den Nachweis von schädigenden Effekten von Chemikalien auf die Fruchtbarkeit ist schwer zu führen, da selbstverständlich keine experimentellen Studien an Menschen durchgeführt werden. Für das ungeborene Kind gilt, dass die schädlichen Wirkungen der Chemikalien nicht in allen Phasen einer Schwangerschaft gleich stark sind. Eine entscheidene Rolle spielt dabei, ob oder wie lange die Stoffe im Körper bleiben und ob sie von ihm gespeichert werden. Damit eine Gefährdung des Kindes durch Chemikalien ausgeschlossen wird, empfehlen wir Ihnen, dass Sie bei akutem Kinderwunsch besser den regelmäßigen Umgang mit Chemikalien meiden.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Welche Umweltgifte soll ich vermeiden?

20. Juli 2011

Kinderwunsch bei regelmäßige Medikamenteneinnahme

Wenn Paare Eltern werden wollen und gleichzeitig chronische Krankheiten vorliegen, bei denen regelmäßig eine Medikamenteneinnahme erforderlich ist, muss einiges beachtet werden.

Manche Medikamente haben einen negativen Einfluss auf die Libido, die Erektions- und Ejakulationsfähigkeit, was bedeutet, dass der betroffene Partner möglicherweise wenig Lust auf Sex hat. Dies trifft auf einige Präparate gegen Bluthochdruck sowie einige Krebsmittel zu.

Bestimmte Medikamente, z.B. einige Antibiotika, Opiate und einige Mittel gegen Epilepsie können die Qualität der Spermien beeinträchtigen.

Besonders wichtig ist, dass Frauen mit regelmäßiger Medikamenteneinnahme mit ihrem betreuenden Arzt klären, ob sie schwanger werden dürfen. Denn nicht wenige Medikamente haben eine schädigende Wirkung auf den Embryo. Das gegen rheumatische Erkrankungen eingesetzte Mittel Methotrexat (MTX) darf weder von der Frau noch vom Mann verwendet werden, wenn Kinderwunsch besteht. Die Karenzzeit beträgt drei Monate nach der letzten Verwendung.

Das planBaby-Handbuch enthält Listen, bei welchen Medikamenten bzw. Präparategruppen Probleme mit dem „Schwanger werden“ auftreten können.

Weiterführende Links:

PlanBaby Programm

10. Juli 2011

Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland in engen Grenzen zugelassen

Nun fiel im Bundestag die Entscheidung. Das Hamburger Abendblatt (08.07.2011) berichtet:
Die PID ist künftig in Deutschland in engen Grenzen erlaubt. Bei der Präimplantationsdiagnostik werden im Reagenzglas gezeugte Embryonen auf Gendefekte getestet. Liegt dann ein Erbgutdefekt vor, welches etwa eine schwerwiegende Behinderung zur Folge haben würde, werden sie verworfen und sterben ab. Nur die gesunden Embryonen werden der Mutter eingesetzt.

Im Ausland und/oder in europäischen Nachbarländern (Norwegen, Schweden, Dänemark, Niederlande, Tschechien, Belgien, Frankreich, Spanien, Griechenland, Großbritannien, Island) war die PID bereits erlaubt.

Für Deutschland wird die PID aber nur in engen Grenzen praktiziert und dauerhaft und eng kontrolliert und überprüft.

5. Juli 2011

Radfahren kann die Fruchtbarkeit des Mannes beeinflussen

Radfahren ist eine der beliebtesten Sportarten in Deutschland. Nichts desto trotz sollte man sich aber auch über die Gefahren, die das Radfahren mit sich bringt, im Klaren sein.

Langes Radfahren und falsche Sattel können bei Männern zu Problemen, wie Taubheitsgefühl im Unterleib, Erektionsstörung und Fertilitätsstörungen führen. Aber der Körper sendet Warnsignale, die der Mann aber meistens negiert.

Der Münchner Urologe Stefan Staudte gibt folgende Empfehlungen (wer entsprechende Symptome bemerkt):

1. Häufig die Sitzposition wechseln.
2. Wahl eines für die individuelle Anatomie passenden Sattels.
3. Stoßabsorbierende Elemente (gefederte Sattelstütze, Federgabel usw.) einbauen.
4. Geeignete Bekleidung.
5. Änderung der Körpergeometrie auf dem Fahrrad.

Mehr dazu finden Sie in unserem planBaby-Programm .