Zum Inhalt springen


- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


30. Mai 2011

Urlaubszeit – schönste Zeit

Die Urlaubszeit gehört zu der schönsten Zeit des Jahres, da man sich erholen oder auch einfach nur neue Kraft tanken kann. Auch für Paare mit Kinderwunsch gibt es einige Punkte, die man beachten sollte, wie zum Beispiel wo die Reise hingeht.

Fernreisen bei Kinderwunsch sind grundsätzlich möglich, da aber bei Reisen in die Tropen viele Impfungen notwendig sind, ist es für Frauen, die schwanger werden wollen besser, Fernreisen, besonders Trekkingreisen, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Deshalb ist Schwangeren und Frauen mit akutem Kinderwunsch aus ärztlicher Sicht von einer solchen körperlich belastenden Reise abzuraten, da es zudem gegen viele Tropenkrankheiten keine Impfstoffe gibt, wie zum Beispiel Malaria, die in der Schwangerschaft zu Fehlgeburten führen kann. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Reisepläne in tropische Gebiete mit Ihrem Arzt besprechen.

Planen Sie eine Reise in südeuropäische Länder, wo das Risiko für Hepatitis-A-Infektion besteht, sollten Sie sich zuvor gegen Hepatitis-A impfen lassen. Die Schutzimpfung sollte möglichst sechs bis vier Wochen vor Reiseantritt erfolgen.

Außer die Impfung von Lebendimpfstoffen, können alle üblichen Reiseimpfungen auch bei Frauen mit Kinderwunsch erfolgen. Bei Lebendimpfstoffen ist es zu berücksichtigen, dass bei der Verwendung innerhalb der nächsten drei Monate eine Schwangerschaft für diesen Zeitraum vermieden, also verhütet werden muss. Der sicherste Weg ist es, sich bereits vor einer Schwangerschaft gegen entsprechende Krankheiten impfen zu lassen, wenn eine geplante Fernreise ansteht.

Bei weiteren Fragen, schauen Sie doch auf unsere Internetseite oder fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

19. Mai 2011

Allergien und Vererbung

Die Allergie gegenüber Baumpollen, Graspollen, Tiere (Haustiere und Nutztiere), Schimmelpilze und Hausstaubmilben wirkt sich im Allgemeinen auf das Atmungssystem aus. Die Atemwegs-Allergie kann Niesen, Juckreiz, tränende Augen, Nasenrinnen, ja sogar Asthma auslösen. Heuschnupfen (Rhinitis) und/oder Asthma sind die häufigsten Erscheinungsformen von Atemwegs-Allergien.

Verursacher von Allergien ist die unnötige Produktion von Antikörpern gegen rein natürliche Substanzen in der Umwelt (z.B. Pollen). Das Immunsystem reagiert dabei so, als ob es auf etwas Schädliches reagieren müsste. Warum sich das Immunsystem bei der Erkennung von harmlosen Stoffen irrt, konnte noch nicht festgestellt werden. Sie können aber nur gegen jene Substanzen allergisch werden, denen Sie bereits ausgesetzt waren (= Sensibilisierung). Die Möglichkeit, eine Allergie zu entwickeln, ist eng an Erbanlagen und Umweltbedingungen gekoppelt. Noch ist der Vorgang, durch den eine Allergie vererbt wird, nicht vollständig geklärt. Auch wenn andere Familienmitglieder gegen Pollen allergisch sind, kommt es vor, dass man vollkommen andere Allergien entwickelt (wie z.B. die Hausstaubmilbenallergie).

Ein erhöhtes Allergie-Risiko besteht beispielsweise bei Vererbung:

•beide Elternteile sind/waren allergisch,
•ein Elternteil oder ein Geschwisterteil ist/war allergisch.

Oder bei Belastung:

•man ist (Zigaretten)Rauch ausgesetzt – besonders in früher Kindheit
•man hat im Wohnbereich viel Kontakt mit Pelztieren – besonders in früher Kindheit
•es tritt in der nächsten Umgebung eine hohe Konzentration an Allergenen auf, z.B. Hausstaubmilben oder Schimmel(pilze)
•man wird während der ersten sechs Lebensmonate primär durch Kuhmilch, Eiweiß oder Fisch ernährt.

Allergien behandelt man meist mit Antihistaminika. Falls Sie derartige (oder andere) Medikamente bisher verwendet haben, sollten Sie Ihren Frauenarzt fragen, ob diese während einer eintretenden Schwangerschaft weiterhin einnehmen dürfen. Denn von all diesen Substanzen gibt es keine kontrollierten Studien an größeren Kollektiven, welche die Unbedenklichkeit eines dieser Präparate in der Schwangerschaft belegen würden. Aber: Die Plasmakonzentrationen topischer Antihistaminika sind bei empfohlener Dosierung relativ gering, so dass das Sicherheitsprofil für diese Präparate in der Schwangerschaft als günstig zu bewerten ist.

Auch während einer Hyposensibilisierung sollten Sie nicht schwanger werden. Fragen Sie auch dazu Ihre Frauenärztin/Ihren Frauenarzt.

12. Mai 2011

Kinderwunsch? Prüfen Sie Ihren Impfausweis!

Der Infektionsschutz eines Neugeborenen beginnt lange vor seiner Geburt – nämlich bei der Mutter.
Frauen mit Kinderwunsch sollten deshalb möglichst frühzeitig ihren Impfstatus überprüfen lassen – am besten schon 5- 6 Monate vor der Schwangerschaft sollte der Impfschutz komplett sein. Dieses trägt dazu bei, dass keine Probleme in der Schwangerschaft auftreten und das Neugeborene durch die mütterlichen Antikörper vor bestimmten Infektionen für einige Wochen und Monate geschützt ist. Holen Sie jetzt alle fehlenden Impfungen nach!

Laut der STIKO (Ständige Impfkommission) sollte vor einer Schwangerschaft unbedingt ausreichender Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie, Poliomyelitis, Hepatitis B, Mumps, Masern und Röteln sowie Windpocken und Keuchhusten bestehen.

! Auch der Partner sollte den Impfschutz überprüfen, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden. !

Weiterführende Links:

Lesen Sie mehr zum Theme Impfausweis
PlanBaby Programm
Bestellformular
Übersicht Krankenkassen

5. Mai 2011

Die Spargelzeit beginnt!

Spargel enthält vor allem die Vitamine A, C und E sowie mehrere B-Vitamine, z.B. auch Folsäure. Bereits eine normale Portion täglich liefert wesentliche Teile unseres täglichen Bedarfs an diesen Vitaminen.

Außerdem begünstigen die verschiedenen Ballaststoffe im Spargel gesunde Schleimhäute und haben einen positiven Effekt auf die Darmträgheit.

Die im Spargel enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe: Glykoside, Flavone und Saponine wirken gesundheitsförderlich auf den Körper. Vor allem die Saponine sind hervorragend zum Entgiften und Ausschwemmen von Schadstoffen, z. B. Schwermetallen geeignet.

Die im Spargel enthaltene Aminosäure Asparagin spielt im Harnstoffzyklus eine wichtige Rolle und wirkt harntreibend. Deshalb wird Spargel gern gegessen, um die Nierentätigkeit anzuregen. Bei chronischen Harnwegsinfektionen oder einer Reizblase kann Spargel Wunder wirken. Nur chronisch Nierenkranke sollten sich beim Verzehr größerer Mengen von Spargel zurückhalten, da er die Nieren zusätzlich reizen kann.

Auch Frauen mit Kinderwunsch können und sollten Spargel genießen. Denken Sie aber daran, dass Sie sich so abwechslungsreich wie möglich ernähren. Essen Sie also neben Spargel auch andere Gemüsesorten.

Guten Appetit!

Mehr zum Thema Gesunde Ernährung erfahren Sie auch in Ihrem planBaby Handbuch.