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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


28. April 2011

Weitere Krankenkassen übernehmen die Kosten für planBaby

Wir freuen uns über das Vertrauen von weiteren Krankenkassen, die ihren Mitgliedern planBaby kostenlos zur Verfügung stellen bzw. die Kosten für den Ratgeber zurückerstatten.
Die BKK Kassana und die R+V Betriebskrankenkasse vergrößern die Gruppe der Kooperationspartner auf nun 14 Krankenkassen. Unsere Hoffnung ist gut, dass sich weitere Krankenkassen diesem Vorbild anschließen. Sollte Ihre Krankenkasse bisher noch nicht aufgelistet sein, können Sie dennoch schon einmal anfragen, ob diese das planBaby-Programm unterstützt.

Weiterführende Links:

PlanBaby Programm
Bestellformular
Übersicht Krankenkassen

18. April 2011

Clomifen zur hormonellen Stimulation

Zur Unterstützung einer Kinderwunschbehandlung setzen Reproduktionsmediziner oft Hormone zur hormonellen Stimulation ein. Clomifen ist eins davon. Dieses wird als Tablette eingenommen und löst sehr zuverlässig eine Eizellreifung an den Eierstöcken aus. Der Vorteil dieses Medikaments ist zweifellos die einfache Gabe als Tablette. Aus diesem Grund setzt man es in vielen gynäkologischen Arztpraxen als Mittel der Wahl ein.

Nachteile der Therapie sind aber typische Symptome der Wechseljahre als Nebenwirkungen: Hitzewallungen, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen. Sehstörungen bis hin zu Augenflimmern können selten vorkommen und sind ein Grund zur sofortigen Beendigung der Therapie.

Zu beachten ist auch, dass bei jeder hormonellen Stimulation ein Überstimulationssyndrom oder Mehrlingsschwangerschaften auftreten können.

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, mit Clomifen schwanger zu werden lässt sich zudem nicht beantworten. Ob eine Schwangerschaft eintritt, hängt von sehr vielen Faktoren ab (Alter der Frau, Spermiogramm des Partners).

Die lange Halbwertszeit des Wirkstoffs, d.h. einmal im Blut, lässt sich die hormonelle Stimulation der Eierstöcke nicht mehr durch eine Dosiserhöhung oder -senkung steuern, hat vor allem dazu geführt, dass bei der Kinderwunschbehandlung zunehmend Gonadotropine zur Anwendung kommen.

Mehr zum Thema Kinderwunschbehandlung erfahren Sie auch in Ihrem planBaby Handbuch.

11. April 2011

Hormongabe zur Unterstützung der Kinderwunschbehandlung

Grundsätzlich ist es möglich, jede Kinderwunschbehandlung ohne die Gabe von Hormonen durchzuführen. Allerdings ist die Chance auf den Erfolg einer Therapie deutlich erhöht, wenn mehr als eine Eizelle in dem Behandlungszyklus entsteht. Bis auf wenige Ausnahmen werden Kinderwunschbehandlungen deshalb heute ausschließlich unter hormoneller Stimulation durchgeführt.

Eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke zieht aber auch potentielle Risiken nach sich. Hier vor allen Dingen das Risiko von Mehrlingsschwangerschaften, welche schon bei vergleichsweise harmlosen Therapien wie z. B. Clomifengaben oder niedrig dosierten Gonadotropinterapien auftreten können. Oder bspw. auch das sogenannte „ovarielle Überstimulationssyndrom“, dieses tritt in schwerer Form nur selten auf und dann meist bei einer Reagenzglasbefruchtung.
Wesentlich überschätzt ist wird die Gefahr der Krebsentstehung durch die Hormongaben.

Die Kosten für die Behandlung – wenn die Hormone nur zur Verbesserung der Eizellreifung gegeben werden – trägt die Krankenkasse. Medikamente in Vorbereitung auf eine IVF oder ICSI müssen anteilig (Hälfte der Behandlungskosten und Medikamente) vom Paar selbst getragen werden.

Mehr erfahren Sie auch im planBaby Handbuch.