Zum Inhalt springen


- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


25. September 2010

Chemikalien

Wie im Fachblatt Human Reproduction veröffentlicht, fanden dänische und kalifornische Wissenschaftler heraus, dass sich Chemikalien, wie sie unter anderem in Verpackungen für Lebensmittel verwendet werden, unfruchtbar machen könnten.

Insgesamt wurden 1240 Frauen in einem frühen Schwangerschaftsstadium Blut abgenommen und auf verschiedene Chemikalien untersucht (Konzentration der sogenannten Perfluoroktansäure oder Perfluoroktansulfonsäure). Je nach Konzentration der Chemikalien im Blut wurden die Schwangeren in vier Gruppen geteilt und gefragt, wie lange es gedauert habe, bis sie schwanger wurden. Frauen mit einem besonders hohen Gehalt an den Chemikalien haben deutlich länger gebraucht schwanger zu werden. Bis zu zweimal häufiger wurden Frauen mit hoher PFOA- oder PFOS-Konzentration als unfruchtbar eingestuft. Das führen die Wissenschaftler auf eine Störung des Hormonhaushaltes zurück der durch die genannten Stoffe ausgelöst werden könnte.

Es gibt zwar wenig sichere Erkenntnisse über Chemikalien im Beruf und im Haushalt und deren Einfluss auf die Fruchtbarkeit aber es zeigt sich, dass einige Chemikalien Einfluss auf den Hormonhaushalt des Körpers haben.

Bei akutem Kinderwunsch sollten Sie daher zumindest im Haushalt den regelmäßigen Umgang mit Chemikalien (Lacke, Kleber, Insekten- und Holzschutzmittel) meiden.

Mehr dazu erfahren Sie auch in Ihrem planBaby-Handbuch.

16. September 2010

Fehlgeburten

Die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt nach diagnostizierter Schwangerschaft beträgt insgesamt 15% bis 20%.

Von Schwangeren mit einer Fehlgeburt waren über die Hälfte (56%) bereits bis zur 11. Schwangerschaftswoche davon betroffen. Mit zunehmenden Schwangerschaftswochen nimmt die Wahrscheinlichkeit ab (12. und 13. Schwangerschaftswoche noch 24% dann ab der 14. Schwangerschaftswoche 7%).

Zu zwei aufeinander folgenden Fehlgeburten kommt es rein rechnerisch danach in ca. 2,2% und zu drei aufeinander folgenden mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,3%. Tatsächlich werden habituelle Aborte aber etwa doppelt so häufig beobachtet, so dass davon ausgegangen werden kann, dass es sich nicht um Zufall, sondern um bestimmte Krankheitsbilder handelt.

Darüber hinaus ist das Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden, abhängig vom Alter der Schwangeren. Das sprunghafte Ansteigen mit dem 40. Lebensjahr ist auf das „genetische Altersrisiko“ zurückzuführen. Da mit dem Alter der Frau auch das Risiko von Chromosomenfehlverteilungen steigt, kommt es nicht nur zu einem häufigeren Auftreten von Trisomien bei den Neugeborenen, sondern auch zu mehr Fehlgeburten aufgrund von spontanen Chromosomenanomalien.

Vermeiden Sie Früh- und Fehlgeburten – planBaby hilft Ihnen dabei!

11. September 2010

Mit urbia planBaby-Kinderwunschratgeber gewinnen

Paare mit Kinderwunsch können jetzt auf www.urbia.de eins von 1000 planBaby-Büchern gewinnen. planBaby ist ein einmaliges und umfassendes Vorsorgeprogramm für sie und ihn, das bereits vor der Schwangerschaft ansetzt. Das präkonzeptionelle Programm basiert auf dem Wissen und den Erfahrungen aus dem bereits von unserem Expertenteam vor neun Jahren entwickelten BabyCare-Programm für Schwangere.

Gewinnen auch Sie! Denn bei Kinderwunsch gilt – planBaby – schnell zum Ziel mit der Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft!

Übrigens: Jedem planBaby-Handbuch im Wert von 18,90 EUR liegen auch zwei „Fit für ein Baby“-Fragebogen für Mann und Frau bei. Falls Sie diese ausgefüllt zurückschicken, erhalten Sie vom planBaby-Team ein persönliches Gesundheitsprofil und individuelle Empfehlungen*.

* Diese Auswertung der Analysebogen ist nicht Bestandteil der Verlosung und kostet 15 EUR für einen, 25 EUR für beide Bogen.

2. September 2010

Zyklusstörungen – Blutungsanomalien

Alle Abweichungen von der normalen Regelblutung werden als Blutungsanomalien bezeichnet und die Ursachen dafür können vielfältig sein: hormonelle Veränderungen, Organveränderungen, Stoffwechselerkrankungen, Hormon produzierende Tumoren, genetischen Fehler.

Man unterscheidet zwei Gruppen:
1. Rhythmusstörungen (bei denen die Abstände der einzelnen Blutungen gestört sind)

  • Oligomenorrhoe Bei dieser Form der Blutungsstörung tritt die Regelblutung zu selten auf, d.h. die Abstände zwischen den einzelnen Regelblutungen sind länger als 35 bis 45 Tage. Dabei ist die Menstruationsblutung aber von normaler Dauer und Stärke. Ursachen können hormonelle Erkrankungen mit einem Überschuss an männlichen Hormonen oder dem Hormon Prolaktin sein. Auch Schilddrüsenstörungen wie Unterfunktion oder Überfunktion, Magersucht, Leistungssport und psychische Probleme können die Blutungsintervalle verlängern.
  • Polymenorrhoe bezeichnet eine Menstruationsblutung, deren Intervall kürzer als 25 Tage ist. Im Allgemeinen beruht diese auf einer Eierstockfunktionsstörung an einer Stelle des hormonellen Funktionskreises. Die Regelblutung ist dabei normal, jedoch treten die Blutungen schon kurze Zeit nach der letzten Monatsblutung wieder auf.

2. Typusstörungen (bei denen die Stärke der Blutung verändert ist)

  • Amenorrhoe hier bleibt die Periode ganz aus. Es wird zwischen einer primären und einer sekundären Amenorrhoe unterschieden. Wenn noch nie eine Menstruationsblutung aufgetreten ist, spricht man von einer primären Amenorrhoe. Sind bereits Monatsblutungen erfolgt und treten dann blutungsfreie Intervalle von mehr als drei Monaten auf, spricht man von einer sekundären Amenorrhoe.
    Oft sind genetische Fehler oder Fehlbildungen der Geschlechtsorgane oder hormonelle Fehlsteuerungen ursächlich. Auslöser für diese Fehlfunktionen im Nervensystem können auch besondere psychische Belastungen, Stress aber auch z.B. große Gewichtsabnahmen (Magersucht) sein. Ein erhöhter Blutspiegel an männlichen Hormonen kann zu einer Amenorrhoe führen, ebenso wie die Einnahme bestimmter Medikamente (Medikamente zur Blutdrucksenkung, Psychopharmaka und Hormonpräparate).

Ihr Frauenarzt kann Sie näher dazu beraten.