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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


26. August 2010

primäre und sekundäre Sterilität

Trotz Kinderwunsch und regelmäßigem, ungeschützten Geschlechtsverkehr bleibt eine Schwangerschaft aus? Dieses kann unterschiedliche Ursachen haben, die sowohl bei der Frau (in 40-50% der Fälle), als auch beim Mann (in 35-40% der Fälle) oder in ca. 15% bei beiden zusammen liegen können.

Zu unterscheiden ist die Sterilität, welche als Unfähigkeit zur Kohabitation oder zur Empfängnis bezeichnet wird, von Infertilität, die die Unfähigkeit bezeichnet, die Frucht auszutragen. Außerdem wird zwischen primärer und sekundärer Sterilität unterschieden. Um eine primäre Sterilität handelt es sich, wenn eine Frau trotz Kinderwunsches und regelmäßigem Geschlechtsverkehr innerhalb eines Jahres nicht schwanger wird. Die sekundäre Sterilität beschreibt die Unfähigkeit nach bereits vorausgegangenen Schwangerschaften und Geburten nochmals schwanger zu werden.

Ursächlich bei Kinderwunsch können u.a. sein:

  • das Alter: ab dem 35. Lebensjahr geht die Empfängnischance stark zurück, sie ist sogar zwischen dem 30. und 35. Lebensjahr schon erniedrigt
  • Fehlfunktion der Eierstöcke
  • organische Ursachen
  • psychogene Faktoren (übersteigerter Kinderwunsch, seelische Konflikte etc.)
  • verminderte Spermienproduktion etc.

Um die Ursachen für eine ausbleibende Schwangerschaft herauszufinden, muss der Arzt eine Reihe von Untersuchungen durchführen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, denn zuerst sollte ein ausführliches Gespräch stattfinden.

Mehr dazu erfahren Sie auch im planBaby-Handbuch.

19. August 2010

Wie lange bleiben Spermien befruchtungsfähig?

Man geht davon aus, dass die Eizelle ca. 24 Stunden befruchtungsfähig ist, wobei allerdings zu sagen ist, dass eine Befruchtung während der ersten 8-12 Stunden am wahrscheinlichsten ist. Die Spermien halten sich über 48 Stunden in einem guten Zustand im weiblichen Genitaltrakt auf, allerdings sind auch schon Befruchtungen erst nach 5 Tagen eingetreten. Denn der Zervixschleim, der von dem Gebärmutterhals abgesondert wird, versorgt an den fruchtbaren Tagen der Frau die Spermien mit Nährstoffen wie Zucker und Eiweiß und schafft so optimale Bedingungen unter denen die Spermien 5 Tage, vereinzelt auch 7 Tage, überleben können. Aus diesen Überlebenszeiten kann man schließen, dass der Verkehr vor dem Eisprung am günstigsten ist und zwar in ca. zweitägigem Abstand.
An den unfruchtbaren Tagen sieht die Situation ganz anders aus. Der Zervixschleim hat zu dieser Zeit eine feste Konsistenz und versperrt so den Spermien den Zugang zur Gebärmutter. Das Scheidenmilieu ist darüber hinaus an diesen Tagen sauer und ermöglich den Spermien nur einige Stunden zu überleben.

Mehr Informationen hierzu und zum Thema „Wie werde ich schwanger?“ bietet Ihnen unser Ratgeber planBaby.

12. August 2010

Lifestyle und männliche Unfruchtbarkeit

Unser täglicher Lifestyle, der Umgang mit Stress, Nikotin, Alkohol und eine falsche Ernährung sind als Risikofaktoren bekannt, welche die Spermienqualität nachhaltig beeinflussen. Die Auswirkungen von “Lifestyle”-Gewohnheiten wie Zigarettenrauchen und Alkoholkonsum auf die männliche Fertilität sind oftmals bearbeitet worden.

Der Effekt des Rauchens wird noch kontrovers diskutiert, überwiegend jedoch mit negativen Folgen für die Fertilität beurteilt. Mäßiger Alkoholgenuss hat keinen schädlichen Einfluss auf die männliche Fertilität, während exzessives Trinken zu ausgeprägten testikulären und endokrinologischen Schäden führen kann. Über die Auswirkungen von Drogenmissbrauch ist wenig bekannt, es wurden die Entwicklung einer Gynäkomastie sowie ein Absinken der Testosteronkonzentration berichtet. Viele Medikamente können die Fertilität beeinträchtigen. Am besten untersucht ist die Schädigung der Spermatogenese durch Zytostatika. Mögliche Beeinflussungen definierter Spermatozoenfunktionen sind kaum untersucht. Auch Stress kann die männliche Fertilität beeinträchtigen.

Was Männer beachten sollten, finden Sie im Handbuch planBaby.

5. August 2010

Fruchtbarkeitspille für den Mann?

Abgesehen vom Alter des Mannes können diverse Faktoren einen negativen Einfluss auf die Qualität des Samens nehmen. Neben Stress, Alkohol und Nikotin zählen heute die ansteigende Umweltöstrogenbelastung und eine erhöhte Ozonbelastung zu den Faktoren, welche möglicherweise einen Rückgang der Samenqualität verursachen. Eine Pilotstudie am Wiener AKH untersuchte eine neue Option zur therapeutischen Einflussnahme auf die Spermienqualität bei unerfülltem Kinderwunsch. Mit Hilfe einer Kombination verschiedener Mikronährstoffe wurden männliche Patienten mit eingeschränktem Spermiogramm und zweijährigem Kinderwunsch getestet.

Bei 21 von 82 Probanden konnte ein Normalbefund erzielt werden. Bisher sind in der Studie 14 Schwangerschaften bekannt. Diese Ergebnisse bestärken die Annahme, dass die Kombination der in der Literatur beschriebenen Einzelsubstanzen signifikant besser wirkt, als die Summe der Wirkungen in singulärer Verabreichung.

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wurde so das Kombinationspräparat PROfertil zur Unterstützung der männlichen Fruchtbarkeit entwickelt.

Weiteres können Sie unter profertil.at erfahren.