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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


31. März 2010

Was kann man bei häufigen Vaginalinfektionen tun?

Seit Jahrzehnten häufen sich die vaginalen Infektionen und man kann sich oftmals nicht davor schützen.

Auslöser für diese Infektionen können verschiedene Erreger sein, wie zum Beispiel Bakterien, Viren, Pilze oder Trichomonaden. Jeder Erreger verursacht eine spezielle Krankheit und benützt eigene Übertragungswege – aber die meisten dieser Infektionen sind heilbar, wenn der Patient rechtzeitig behandelt wird!

Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten beim Frauenarzt eine Untersuchung auf das Vorliegen einer bakteriellen Vaginose durchführen lassen. Dies gilt vor allem für Frauen mit früheren Frühgeburten. Die bakterielle Vaginose muss dann mit Antibiotika behandelt werden.

Hier noch hilfreiche Tipps:

– Waschen Sie Ihren Intimbereich mit Seifen, die keine Alkaliseife enthalten.
– Häufig wechselnde Partner wirken sich negativ auf die normale Scheidenflora aus.
– Nicht zuviel Zucker essen und auf ballaststoffreiche Nahrung achten (Hautpilze fühlen sich in zuckerreichem  Gewebe besonders wohl).
– Auf enge synthetische Kleidung verzichten.
– Milchsäurezäpfchen aus der Apotheke helfen, das gesunde saure Scheidenmillieu wieder herzustellen.
– Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte!

Haben Sie weitere Fragen, dann besuchen Sie unsere Homepage.

26. März 2010

Vorsicht vor Vitamin A

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind für die Gesundheit lebensnotwendig und müssen während der Schwangerschaft und der Stillzeit in erhöhtem Maße über die Nahrung zugeführt werden.

Doch Vorsicht, zu viel Vitamin A kann bei Schwangeren in der Frühschwangerschaft zu Fehlbildungen, Wachstumsstörungen, Leberschäden oder Schäden an den Augen des Kindes führen. Deshalb sollten Schwangere keine Leber essen und auch keine Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, in denen Vitamin A enthalten ist. Bei Nahrungsergänzungspräparaten können auch noch Monate später Schädigungen auftreten, obwohl schon lange kein Vitamin A Präparat mehr zu sich genommen wurde.

Auch Frauen, die schwanger werden wollen, sollten den Vitamin A-Konsum verringern und keine Multivitaminpräparate verwenden, da diese oft viel Vitamin A enthalten. Das gilt nur für Vitamin A, wobei Betakarotin unbedenklich aufgenommen werden kann. Huflattich, Beinwell, Muskatnuss und Safran sind in größeren Mengen tabu.

Durch unsere Ernährungsanalyse erfahren Sie wie Sie mit Mikronährstoffen versorgt sind. Bestellen Sie hier gleich unseren Fragebogen.

17. März 2010

Eisprungbestimmung durch Hormonmessung

Der Ovulationstest für die Anwendung zuhause wird durchgeführt, indem Urin in einem Becher aufgefangen und der Teststreifen für wenige Sekunden in den Urin getaucht wird. Nach ca. 5 Minuten kommt es zu einem Ergebnis, zwei gleiche Farblinien bedeuten, dass der Eisprung in den nächsten 24-36 Stunden erfolgt, eine Farblinie bedeutet, dass der Eisprung in den nächsten 24-36 Stunden nicht erfolgt. Der Ovulationstest ist in der Handhabung genauso einfach anzuwenden wie ein Schwangerschaftstest.

24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung steigt das luteinisierende Hormon (LH) deutlich an. Die so genannten Ovulationstests bestimmen diesen Anstieg: dann hat die fruchtbare Zeit im Zyklus begonnen. Der Vorteil dieser Tests liegt darin, dass der Eisprung auch bei etwas unregelmäßigeren Zyklen recht genau vorausgesagt wird. Die Anwendung der Urinstreifentests ist nicht unbedingt an die Morgenstunden gebunden.

Zur Durchführung des Tests sind keine weiteren Hilfsmittel wie Kalender, Zykluscomputer, Thermometer etc. erforderlich.

Der Ovulationstest ist für alle Frauen mit Kinderwunsch, bei denen sich dieses Glück nicht gleich einstellen will, geeignet. Gerade Frauen, mit einem unregelmäßigen Zyklus und der damit verbundenen Ungewissheit der fruchtbaren Tage, können so zuverlässig den Zeitpunkt des Eisprungs ausrechnen. Außerdem eignet sich der Test für Frauen, die feststellen möchten, ob bei ihnen überhaupt ein Eisprung stattfindet.

11. März 2010

Methoden zur Bestimmung des Eisprungs durch die Messung der Körpertemperatur (Basaltemperatur)

Der Temperaturverlauf während des weiblichen Zyklus hat einen typischen Verlauf: Ein bis zwei Tage vor dem Temperaturanstieg kann man häufig einen leichten Temperaturabfall feststellen. Dieses Temperaturtief liegt kurz vor dem Eisprung. Hormonelle Veränderungen bewirken, dass sich die Körpertemperatur der Frau nach dem Eisprung in der zweiten Zyklushälfte um etwa 0,5 Grad erhöht.

Mit der Temperaturmessung kann man den Zeitpunkt des Eisprungs zwar nicht voraussagen, aber er lässt sich aufgrund der früheren Temperaturkurven mit einiger Wahrscheinlichkeit eingrenzen. Je mehr Zyklen hindurch gemessen wird, desto zuverlässiger wird die Aussage.

Die Messung der Basaltemperatur erfolgt am Morgen – vor dem Aufstehen, also ohne Belastung. Mit der Messung der Basaltemperatur können Sie jederzeit anfangen – am sinnvollsten ist es zu Beginn des Zyklus (am 1. Tag Ihrer Menstruation). Wichtig ist es, dass Sie die Temperatur immer mit demselben Thermometer, an derselben Stelle – und zwar im Mund, in der Scheide oder im Darm messen (unter der Achsel ist die Messung zu ungenau). Die täglichen Messwerte sollten Sie in eine Tabelle eintragen.

Achtung: Ortswechsel, Reisen, fieberhafte Erkrankungen, Medikamente (Schlafmittel, Psychopharmaka und hormonhaltige Präparate) und Alkohol können die Temperatur verfälschen.

Der Temperaturanstieg nach dem Eisprung kann als ein ziemlich sicheres Zeichen für einen Eisprung gewertet werden. Die Phase der erhöhten Temperatur dauert etwa 13 bis 14 Tage. Kurz vor Beginn der Menstruation sinkt die Temperatur wieder auf die individuelle Normaltemperatur. Die günstigste Zeit für eine Empfängnis liegt ein bis zwei Tage vor dem Anstieg der Temperatur bis zu dem Tag, an dem die Temperaturlinie von ca. 37° C überschritten wird. Wenn die Messungen richtig durchgeführt sind, kann man davon ausgehen, dass drei Tage nach erfolgtem Temperaturanstieg eine Empfängnis nicht mehr möglich ist.

Es gibt Kurse zum Erlernen der Methode. Eine erfahrene Hebamme kann Ihre Zykluskurve beurteilen und Ihnen sagen, ob sich der Eisprungtermin gut ablesen lässt oder nicht. Heutzutage werden aber auch verschiedene Thermometer zur Messung der Basaltemperatur angeboten. Einige haben einen kleinen Computer eingebaut, der für Sie die Messergebnisse interpretiert und Sie auf die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage aufmerksam macht.

Mehr zur Temperaturmessung erfahren Sie im planBaby-Handbuch.

4. März 2010

Lifestyle des Mannes und Fruchtbarkeit

Die Auswirkungen von „Lifestyle“-Gewohnheiten wie Zigarettenrauchen und Alkoholkonsum auf die männliche Fertilität sind oftmals bearbeitet worden. Der Effekt des Rauchens wird noch kontrovers diskutiert, überwiegend jedoch mit negativen Folgen für die Fertilität beurteilt. Mäßiger Alkoholgenuss hat keinen schädlichen Einfluss auf die männliche Fertilität, während exzessives Trinken zu ausgeprägten testikulären und endokrinologischen Schäden führen kann. Über die Auswirkungen von Drogenmissbrauch ist wenig bekannt, es wurden die Entwicklung einer Gynäkomastie sowie ein Absinken der Testosteronkonzentration berichtet. Viele Medikamente können die Fertilität beeinträchtigen. Am besten untersucht ist die Schädigung der Spermatogenese durch Zytostatika. Mögliche Beeinflussungen definierter Spermatozoenfunktionen sind kaum untersucht. Auch Stress kann die männliche Fertilität beeinträchtigen.

Weiterhin ist eine gute Ernährung die Grundlage einer guten Gesundheit. Wenn eine Frau sich gesund ernährt, schafft sie die notwendigen Voraussetzungen dafür, schwanger zu werden und ein gesundes Baby zu gebären. Männer die sich gesund ernähren, produzieren gesundes Sperma und bleiben sexuell leistungsfähig. Die Schwierigkeiten schwanger zu werden, können unter anderem auch auf eine unzureichende Ernährung zurückzuführen sein. Deshalb raten wir dazu, dass Paare mindestens vier Monate vor der geplanten Zeugung ihre Ernährung auf eine gesunde Vollwertige Kost umstellen sollten.

Mehr Tipps zu einer gesunden Ernährung finden Sie im planBaby-Handbuch.