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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


24. Juni 2009

Impfungen – Warum sie wo wichtig sind

Impfungen schützen vor vielen schweren und lebensbedrohenden Erkrankungen. Trotzdem wird die Chance sich gegen Krankheiten durch Impfungen zu schützen nicht von jedem genutzt, so wird zum Beispiel bei Kindern nicht in allen Fällen ein ausreichender Impfschutz aufgebaut und auch notwendige Auffrischimpfungen werden häufig vergessen.

Infektionen mit Bakterien und Viren stellen für schwangere Frauen und das ungeborene Kind ein hohes gesundheitliches Risiko dar, denn die verschieden Erreger können über die Plazenta der Mutter auf das Kind übergehen und Schädigungen des ungeborenen Kindes verursachen. Deshalb sollten Frauen mit Kinderwunsch möglichst fünf bis sechs Monate vor der Schwangerschaft einen vollständigen Impfschutz aufgebaut haben. Dieser Impfschutz trägt dazu bei, dass keine Probleme in der Schwangerschaft auftreten und das Neugeborene durch die mütterlichen Antikörper vor bestimmten Infektionen für einige Wochen bis Monate geschützt ist. Es ist wichtig, dass der Besuch beim Frauenarzt genutzt wird, um dort den Impfschutz überprüfen zu lassen. Die verschiedenen Maßnahmen zur Impfvorsorge umfassen dabei neben einer ausführlichen Impfaufklärung und Beratung insbesondere die Überprüfung des Impf- und Immunstatus. Auch der Impfschutz des Partners sollte überprüft werden, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden.

Nutzen Sie die Chance und schützen Sie sich und später Ihr Baby durch Impfungen vor vielen schweren und teilweise bedrohlichen Erkrankungen.

Weiterführende Links:

Prüfen Sie Ihren Impfausweis

17. Juni 2009

Reisen und Kinderwunsch

Die Urlaubszeit gehört zu der schönsten Zeit des Jahres, da man sich erholen oder auch einfach nur neue Kraft tanken kann. Auch für Paare mit Kinderwunsch gibt es einige Punkte, die man beachten sollte, wie zum Beispiel wo die Reise hingeht.

Fernreisen bei Kinderwunsch sind grundsätzlich möglich, da aber bei Reisen in die Tropen viele Impfungen notwendig sind, ist es für Frauen, die schwanger werden wollen besser, Fernreisen, besonders Trekkingreisen, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Deshalb ist Schwangeren und Frauen mit akutem Kinderwunsch aus ärztlicher Sicht von einer solchen körperlich belastenden Reise abzuraten, da es zudem gegen viele Tropenkrankheiten keine Impfstoffe gibt, wie zum Beispiel Malaria, die in der Schwangerschaft zu Fehlgeburten führen kann. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Reisepläne in tropische Gebiete mit Ihrem Arzt besprechen.

Planen Sie eine Reise in südeuropäische Länder, wo das Risiko für Hepatitis-A-Infektion besteht, sollten Sie sich zuvor gegen Hepatitis-A impfen lassen. Die Schutzimpfung sollte möglichst sechs bis vier Wochen vor Reiseantritt erfolgen.

 Außer die Impfung von Lebendimpfstoffen, können alle üblichen Reiseimpfungen auch bei Frauen mit Kinderwunsch erfolgen. Bei Lebendimpfstoffen ist es zu berücksichtigen, dass bei der Verwendung innerhalb der nächsten drei Monate eine Schwangerschaft für diesen Zeitraum vermieden, also verhütet werden muss. Der sicherste Weg ist es, sich bereits vor einer Schwangerschaft gegen entsprechende Krankheiten impfen zu lassen, wenn eine geplante Fernreise ansteht.

Bei weiteren Fragen, schauen Sie doch auf unsere Internetseite oder fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

10. Juni 2009

Wenn es anders nicht geht – Die Kinderwunschbehandlung

Fall es auf natürlichem Wege nicht zu einer Schwangerschaft kommt und organische Erkrankungen ausgeschlossen wurden, hilft vielen Paaren eine Kinderwunschbehandlung.

Dazu gehören unter anderem Hormonbehandlungen und verschiedene Verfahren zur künstlichen Befruchtung. Paare, die sich zu einer Kinderwunschbehandlung entschließen, werden von dem behandelnden Arzt an eine der hoch spezialisierten Kinderwunsch-Kliniken oder Fertilitäts-Center überwiesen. Voraussetzung für eine Kinderwunschbehandlung ist, dass das Paar über so genannte „Alternativen zum biologisch eigenen Kind“ beraten wurde. Gemeint sind damit etwa die Möglichkeit einer Adoption oder die Befruchtung durch Spendersamen.

Über den genauen Ablauf und die Möglichkeit einer Kinderwunschbehandlung, die für Sie infrage kommen, wird Sie Ihr Arzt aufklären. Eine Kinderwunschbehandlung stellt zweifellos einen großen Fortschritt da. Sie beinhaltet aber auch Risiken, über die sich Frau und Mann im Voraus klar sein sollten. Und sie verursacht häufig Stress, womit eine begleitende psychologische Beratung und Unterstützung auf jeden Fall zu empfehlen ist.

Wenn mit einer Kinderwunschbehandlung begonnen wird, stellt sich bei den meisten Paaren die Frage, wann sich denn nun der Wunsch nach einem eigenen Kind erfüllt. Jedes Paar sollte sich bewusst machen, dass diese Behandlung ein sehr aufwendiger Vorgang ist. Somit sind die Paare einer Belastung ausgesetzt: Hoffnung und Enttäuschung, Erfolg und Misserfolg, aber auch die ersehnte Schwangerschaft, führen zu physischen und psychischen Belastungen, die ohne Hilfe von außen nicht immer leicht zu meistern ist.

Wenn Sie weitere Informationen oder Links benötigen, dann schauen Sie doch mal auf unsere Internetseite: www.planbaby.de

3. Juni 2009

Vererbbare Krankheiten und Kinderwunsch

Gleiche oder ähnliche körperliche Merkmale (z.B. das Aussehen, die Haar- und Augenfarbe, aber auch Krankheiten) können an die Kinder vererbt werden. Alle Paare, die sich ein Kind wünschen, sollten sich mit der Frage beschäftigen, ob in ihren Familien bestimmte Erkrankungen vorkommen oder sich häufen. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von genetisch bedingten Erkrankungen, im Volksmund nennt man sie Erbkrankheiten.

Weltweit arbeiten viele Wissenschaftler daran, die möglichen genetischen Ursachen verschiedener Erkrankungen zu erforschen. Heutzutage kann man bereits etwa 500 genetische bedingte Erkrankungen mittels eines Gentests aufspüren.

Einige Paare sind verunsichert und befürchten, dass ihr ungeborenes Kind auch von einer dieser Krankheiten betroffen sein könnte. Bei Verdacht auf eine Erbkrankheit kann eine humangenetische Untersuchung Klarheit verschaffen, wobei Chromosomen auf zahlenmäßige und strukturelle Veränderungen überprüft werden. Die Untersuchung ist in den meisten Fällen bei der Risikoabschätzung in Bezug auf eine mögliche Vererbung der Krankheit sehr hilfreich. Bisher gibt es allerdings keine Suchtests, die alle bekannten Erbkrankheiten abdecken und mit denen die breite Bevölkerung sicher untersucht werden könnte.

Kindliche Fehlbildungen weisen eine Häufigkeit von 3 Prozent auf, wobei das Risiko steigt, wenn bereits früher Fehlbildungen in Familien auftraten. Sollten Sie zu einer Risikogruppe mit gehäuftem familiären Auftreten von Fehlbildungen gehören, sind vorbeugende Maßnahmen besonders wichtig, wie zum Beispiel die Einnahme von Folsäure vor der Schwangerschaft, denn im Normalfall kann so das Erkrankungsrisiko ihres Kindes auf unter 1 Prozent verringert werden.

Nicht nur seltene und lebensbedrohliche Krankheiten können von den Eltern auf das Kind vererbt werden, sondern auch weit verbreitete Krankheiten, wie zum Beispiel zu hoher Bluthochdruck. Bei vielen dieser Krankheiten liegen allerdings keine Erbkrankheiten im engeren Sinne vor, vielmehr erhöht sich lediglich die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung, wenn diese Krankheit in der Familie bereits häufiger aufgetreten ist.

Mehr Informationen hierzu finden Sie in unserem planBaby Ratgeber:

PlanBaby Programm