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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


6. März 2009

Chlamydien und ihre Gefahr für den Kinderwunsch

Oft brennt es nur ein bisschen beim Wasserlassen, etwas Ausfluss kommt hinzu und im Unterleib leicht ziehende Schmerzen: Verursacher können Chlamydien sein, Bakterien, die durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden. In Deutschland sind unter Frauen im gebärfähigen Alter etwa 4% von einer Chlamydieninfektion betroffen, jährlich kommt es zu 500 000 Neuinfektionen. Frauen die mehr als 10 Sexualpartner in den letzten 5 Jahren hatten, sind zu über 10% infiziert.

Chlamydien – Eine schleichende Infektion die ihr wahres Ausmaß erst Jahre später zeigt. Bleibt die Infektion unbemerkt und unbehandelt, gelangen die Erreger in die Eileiter, diese verkleben oder vernarben. So können Chlamydien eine Ursache für eine immerwährende, ungewollte Unfruchtbarkeit sein. Bei richtiger und frühzeitiger Diagnose ist jedoch die Therapie recht unproblematisch, und die Chlamydieninfektion heilt folgenlos aus.

Paaren mit Kinderwunsch wird empfohlen, eine Untersuchung auf Chlamydien durchführen zu lassen. Allerdings müssen die Kosten im Rahmen der individuellen Gesundheitsleistungen (so genannte IGeL) für diese vorbeugende Untersuchung von den Versicherten selbst getragen werden. Fragen Sie bei Ihrem Frauenarzt nach.

Neu! Junge Frauen bis 25 Jahre können sich 1 Mal pro Jahr auf Kosten ihrer Krankenkasse auf Chlamydien testen lassen.

Weiterführende Links:

Lesen Sie mehr zu Chlamydien
PlanBaby Programm
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• Übersicht Krankenkassen

2. März 2009

Kinderwunsch? Kontrollieren Sie Ihren Impfausweis!

Der Infektionsschutz eines Neugeborenen beginnt lange vor seiner Geburt – nämlich bei der Mutter.
Frauen mit Kinderwunsch sollten deshalb möglichst frühzeitig ihren Impfstatus überprüfen lassen – am besten schon 5- 6 Monate vor der Schwangerschaft sollte der Impfschutz komplett sein. Dieses trägt dazu bei, dass keine Probleme in der Schwangerschaft auftreten und das Neugeborene durch die mütterlichen Antikörper vor bestimmten Infektionen für einige Wochen und Monate geschützt ist. Holen Sie jetzt alle fehlenden Impfungen nach!
Laut der STIKO (Ständige Impfkommission) sollte vor einer Schwangerschaft unbedingt ausreichender Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie, Poliomyelitis, Hepatitis B, Mumps, Masern und Röteln sowie Windpocken und Keuchhusten bestehen. ! Auch der Partner sollte den Impfschutz überprüfen, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden. !

Weiterführende Links:

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