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- Wenn Paar Eltern werden wollen – Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


31. März 2009

Ursachen für Unfruchtbarkeit

Kinderlosigkeit ist ein Problem, das weltweit ca. 80 Millionen Paare betrifft. Allein in Deutschland schätzt man, dass 10% aller Paare ungewollt kinderlos sind. Betroffene Paare fühlen sich oftmals sehr belastet.

Unfruchtbarkeit bezeichnet die Sterilität und Infertilität der Frau. Von Sterilität oder Infertilität spricht man, wenn ein Paar innerhalb von zwei Jahren ungewollt kinderlos bleibt. Bei der Sterilität des Mannes handelt es sich um Zeugungsunfähigkeit.

Die Ursachen sind vielfältig und liegen zu 40% bei beiden Partnern, zu 30% beim Mann und zu 25% bei der Frau. Bei 5% der ungewollt Kinderlosen kann keine Ursache festgestellt werden. Fruchtbarkeitsstörungen bei der Frau liegen meistens an: Zyklusstörungen, bakterielle Scheideninfektionen, Störung der Eizellreifung, verschlossene Eileiter, Eileiterschwangerschaft, Fehlbildung der Eierstöcke, Endometriose, Schilddrüsenfunktionsstörungen und Stress. Beim Mann hingegen können Ursachen Folgende sein: Störung der Spermienreifung, Störung des Spermientransports oder Erektionsstörungen.

Ebenso haben verschiedene Medikamente oder chronische Krankheiten Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit beider Partner. Auch Übergewicht bei Mann oder Frau reduziert die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten einer Schwangerschaft deutlich.

Mit planBaby wissen Paare mit Kinderwunsch, was auf sie zukommen kann, vor allem aber was getan werden kann, um die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von Problemen zum Teil deutlich zu verringern.

Weiterführende Links:

•  PlanBaby Programm
•  Bestellformular
•  Lesen Sie mehr über Unfruchtbarkeit

 

 

24. März 2009

Risikofaktoren für die Fruchtbarkeit

Verschiedene Faktoren können die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden vergrößern oder weiter verringern. Einige dieser Faktoren können Sie selbst beeinflussen, andere widerum nicht.

Ihr Alter können Sie zum Beispiel nicht beeinflussen. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft sinkt vor allem bei Frauen mit steigendem Alter. Auch bei Männern reduziert sich die Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter. Im Vergleich zu einem 18-jährigen ist bei einem 45-jährigen Mann die Spermienmenge um ein Drittel reduziert, die Anzahl der lebensfähigen Spermien hat um 50% abgenommen.

Krankheiten wie Diabetes mellitus und Schilddrüsenerkrankungen können Fruchtbarkeitsstörungen verursachen und müssen vor einer geplanten Schwangerschaft diagnostiziert und therapiert werden. Auch hormonelle Störungen oder andere chronische Krankheiten können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. 

Eine Fehl- und Mangelernährung oder Unterversorgung aber auch Übergewicht spielen oft eine entscheidendere Rolle beim Kinderwunsch als man denkt.

Genussmittel wie Alkohol, Nikotin oder Drogen bzw. Medikamente beeinflussen die Fruchtbarkeit auf erhebliche Weise. 

Nicht zuletzt spielt die Psyche eine entscheidende Rolle. Denn Stress und Kinderwunsch vertragen sich nicht. Welchen Einfluss Stress auf die Fruchtbarkeit der Frau genau hat, ist zwar in der Datenlage noch unsicher, aber eine Reihe von Untersuchungen konnten einen Zusammenhang zwischen Stress und Fruchtbarkeit nachweisen. Einen positiven Einfluss auf den Eintritt einer Schwangerschaft hat jedoch der Einsatz von stressreduzierenden Maßnahmen bei Frauen.  Stress als alleinige Ursache für Unfruchtbarkeit kann aber bei Frauen wohl ausgeschlossen werden.

Weiterführende Links:

Lesen Sie mehr zu Risikofaktoren für die Fruchtbarkeit

19. März 2009

Geburtenrückgang in Deutschland

Das in Deutschland zu wenig Kinder geboren werden, ist wohl jedem klar. Die durchschnittliche Zahl der Kinder je Frau in Deutschland beträgt im Jahr 2007 1,33. Im Jahr 2004 lag die Zahl noch bei durchschnittlich 1,36 Kinder pro Frau. Das Durchschnittsalter bei Frauen mit ihrer ersten Schwangerschaft liegt bei 30,3 Jahre (im Westen) und bei 28,6 Jahre (im Osten).
 Im europaweiten Vergleich liegt Deutschland mit seiner „Kinder- Durchschnittsrate“ von 1,33 klar zurück. Zum Vergleich: In den anderen großen EU-Ländern Frankreich und Großbritannien liegt der Wert bei 1,94 beziehungsweise 1,78. Der Wert ist allerdings nur eine statistische Schätzung.

Die Gründe für diese Entwicklung haben finanzielle, wirtschaftliche und soziale Ursachen wie steigende Lebenshaltungskosten, berufliche Unsicherheit oder steigende Umweltbelastung, auch ungenügende Betreuungsangebote für Kleinkinder spielen ein Rolle. In welchem Maß sich eine familienfreundlichere Politik  bzw. eine familiengerechte Arbeits- (bspw. Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Arbeitszeitflexibilisierung) oder Umwelt positiv auf die Geburtenrate auswirken, bleibt in den nächsten Jahren abzuwarten.

13. März 2009

Sex zur richtigen Zeit!? Fruchtbare Tage berechnen

Frauen im gebärfähigen Alter sind bekanntlich nicht immer fruchtbar. Vielmehr ist die Fruchtbarkeit auf bestimmt Phasen des Monatszyklus beschränkt.

Ein Zyklus dauert vom ersten Tag einer Menstruation bis zum ersten Tag der nächsten Menstruation. Die Länge des Zyklus ist recht unterschiedlich und reicht von 21 bis zu 35 Tagen. Eine Schwangerschaft ist pro Zyklus nur drei bis fünf Tage überhaupt möglich und zur Zeit des Eisprungs am höchsten. Um schwanger zu werden, ist es also hilfreich, den Zeitpunkt des Eisprungs zu kennen. Aber wie? Es gibt verschiedene Methoden um den Zeitpunkt des Eisprungs zu ermitteln (Hormoncomputer, Schleimstrukturmethode, Messung der morgendlichen Basaltemperatur, Kalendermethode).

Weiterführende Links:

• Lesen Sie mehr zum Thema Fruchtbare Tage
PlanBaby Programm
Bestellformular
• Übersicht Krankenkassen

10. März 2009

Weitere Krankenkassen als Kooperationspartner von PlanBaby

Wir freuen uns über das Vertrauen von sechs weiteren Krankenkassen, die ihren Mitgliedern planBaby kostenlos zur Verfügung stellen bzw. die Kosten für den Ratgeber zurückerstatten. Die „Dräger & Hanse BKK“, „IKK Nord“, „IKK-Direkt“, „BKK Wirtschaft & Finanzen“, „Bank BKK“ und die „AOK Schleswig-Holstein“ vergrößern die Gruppe der Kooperationspartner auf nun neun Krankenkassen. Unsere Hoffnung ist gut, dass sich weitere Krankenkassen diesem Vorbild anschließen. Sollte Ihre Krankenkasse bisher noch nicht aufgelistet sein, können Sie dennoch schon einmal anfragen, ob diese das planBaby-Programm unterstützt.

Weiterführende Links:

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