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- Wenn Paar Eltern werden wollen - Gesundheits- und Ernährungsberatung vor der Schwangerschaft


4. März 2010

Lifestyle des Mannes und Fruchtbarkeit

Die Auswirkungen von “Lifestyle”-Gewohnheiten wie Zigarettenrauchen und Alkoholkonsum auf die männliche Fertilität sind oftmals bearbeitet worden. Der Effekt des Rauchens wird noch kontrovers diskutiert, überwiegend jedoch mit negativen Folgen für die Fertilität beurteilt. Mäßiger Alkoholgenuss hat keinen schädlichen Einfluss auf die männliche Fertilität, während exzessives Trinken zu ausgeprägten testikulären und endokrinologischen Schäden führen kann. Über die Auswirkungen von Drogenmissbrauch ist wenig bekannt, es wurden die Entwicklung einer Gynäkomastie sowie ein Absinken der Testosteronkonzentration berichtet. Viele Medikamente können die Fertilität beeinträchtigen. Am besten untersucht ist die Schädigung der Spermatogenese durch Zytostatika. Mögliche Beeinflussungen definierter Spermatozoenfunktionen sind kaum untersucht. Auch Stress kann die männliche Fertilität beeinträchtigen.

Weiterhin ist eine gute Ernährung die Grundlage einer guten Gesundheit. Wenn eine Frau sich gesund ernährt, schafft sie die notwendigen Voraussetzungen dafür, schwanger zu werden und ein gesundes Baby zu gebären. Männer die sich gesund ernähren, produzieren gesundes Sperma und bleiben sexuell leistungsfähig. Die Schwierigkeiten schwanger zu werden, können unter anderem auch auf eine unzureichende Ernährung zurückzuführen sein. Deshalb raten wir dazu, dass Paare mindestens vier Monate vor der geplanten Zeugung ihre Ernährung auf eine gesunde Vollwertige Kost umstellen sollten.

Mehr Tipps zu einer gesunden Ernährung finden Sie im planBaby-Handbuch.

25. Februar 2010

Test zum Ausschluss des Down-Syndroms

Die häufigste Störung bei der Pränataldiagnostik ist das Down-Syndrom (Trisomie 21). Die Häufigkeit des Down-Syndroms hängt vom Alter der Mutter ab, deshalb hat man früher Schwangeren ab 35 Jahren eine Fruchtwasseruntersuchung angeboten, die jedoch sehr ungenau ist, da nur 30 % aller Kinder mit einem Down-Syndrom entdeckt wurden. Frauen ab 35 Jahren sowie Frauen, in deren Verwandtschaft es bereits Fälle mit Chromosomenanomalien gab, sollten sich über diesen Eingriff genau informieren. Die Wahrscheinlichkeit für eine 35 Jährige, ein Kind ohne solche Anomalien zu bekommen, ist mit 99,7 % sehr hoch. Laut Statistik steigt das Risiko, ein Baby mit Chromosomenanomalien zur Welt zu bringen erst ab einem Alter von 40 Jahren und zwar auf 1,4 %. Bei 45-jährigen Frauen liegt es bei 5,2 % und bei den 49 Jährigen bei 15,3 %.

Zum Ausschluss des Down-Syndroms gibt es Blutuntersuchungen, wie z.B. das Erst-Trimester Screening (die Kombination von PAPP-A (Serum-Marker im Blut) und freiem ß-HCG (Hormon)) sowie die Ultraschallmessung der Nackentransparenz des Fötus in der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche.

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18. Februar 2010

Asthma- Risiko für die Schwangerschaft?

Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, die anfallsartig eine Verengung der Atemwege hervorruft. Dadurch wird besonders das Ausatmen erschwert. Dauer und Schweregrad eines Asthmaanfalls können variieren. In schlimmen aber sehr seltenen Fällen kann ein Anfall jedoch auch lebensbedrohlich sein.

Besonders Frauen neigen dazu, bei Beginn einer Schwangerschaft ihre Medikamente abzusetzen, auf Grund der Befürchtung ihr ungeborenes Kind könnte geschädigt werden. Doch wie gefährlich sind Asthmamedikamente für eine Schwangerschaft wirklich?

Fast alle Medikamente, die gegen Asthma eingesetzt werden, werden als unbedenklich betrachtet. Jedoch sollte eine schwangere Asthmatikerin durch einen Facharzt überwacht werden, um eine Optimierung der Krankheitsbehandlung zu erreichen. Weiterhin würden unbehandelte Asthmaanfälle das ungeborene Kind durchaus stärker schädigen, da sie nicht nur für die Frau selbst, sondern auch für das ungeborene Kind gefährlich sind. Bei jedem Anfall sinkt der Sauerstoffgehalt des Blutes, worauf das werdende Kind sehr empfindlich reagiert. Sauerstoffmangel kann zu Schwangerschaftskomplikationen, zu einer verzögerten kindlichen Entwicklung und zu Fehlbildungen führen.

11. Februar 2010

Die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs bei Kinderwunsch

Die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden ist bei Paaren, die nicht verhüten, auch von der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs abhängig.

Regelmäßiger Geschlechtsverkehr bedeutet, dass dieser mindestens zweimal pro Woche stattfindet. Auch der richtige Zeitpunkt ist dabei wichtig, denn 48 Stunden vor dem Eisprung und einen Tag nach der Ovulation ist eine Frau am empfänglichsten.

Aber man sollte sich nicht auf dieses eine Mal (zum Zeitpunkt des Eisprungs) beschränken und zu viele Hoffnungen auf dieses eine Mal setzen. Denn wenn Sie sich dabei unter psychischen Stress setzen, so macht dann auch der Sex keinen Spaß mehr. Genießen Sie einfach Ihren Sex und betrachten Sie das Kinderzeugen nicht als Pflichtübung. Schläft ein Paar alle drei Tage miteinander, erwischt es ohne nachzurechnen, die fruchtbaren Tage.

Die Wahrscheinlichkeit, bei täglichem Geschlechtsverkehr schwanger zu werden, liegt bei etwa 37 Prozent pro Zyklus und bei einmal wöchentlich Geschlechtsverkehr bei noch 15 Prozent. Deshalb gilt: Es kommt nicht auf die Menge an, sondern zu welchem Zeitpunkt.

7. Februar 2010

Wie lange dauert es schwanger zu werden?

Der erste Tag des Zyklus wird mit dem 1. Tag der Regelblutung gleichgesetzt. Die Blutung dauert normalerweise 4 bis 5 Tage. Danach beginnt ein neuer Aufbauprozess, eine Eizelle wird von einem der beiden Eierstöcke ausgestoßen und wandert langsam Richtung “Ausgang”. In der Phase des Eisprungs ist die Eizelle befruchtungsfähig und zwar für etwa 1 Tag. Wird die Eizelle nicht befruchtet, beginnt der Abbauprozess.

Frau kann aber schwanger werden, auch wenn sie am Tag ihres Eisprungs keinen Geschlechtsverkehr hat. Schon 4 Tage vorher und einen Tag nachher birgt Sex die Möglichkeit der Empfängnis. Und weil der Zyklus individuell unterschiedlich sein kann, d.h. der Eisprung nicht immer am gleichen Tag stattfindet, ist die fruchtbare Zeit wohl eher auf ungefähr 9-10 Tage anzusetzen. Die Chance schwanger zu werden, liegt dann bei ca. 15-20%.

Daher sollten Sie häufig und in regelmäßigen Abständen Sex in der fruchtbaren Zeit, das heißt zwischen dem 4. und 15. Tag nach dem Ende der Monatsblutung, haben.

Statistiken zeigen, dass bei 37% aller Paare, die sich ein Kind wünschen, die Frau bereits während des ersten Zyklus - nach dem Absetzen der Verhütung - schwanger wird. Nach drei Zyklen sind 68% der Frauen schwanger, 92% nach zwölf Monaten. Ca. 10% brauchen länger wobei hier Fertilitätsstörungen zu vermuten sind.